Notizblog

Wir halten Sie auf dem Laufenden – mit Meldungen aus Instituten und unseren Servicestellen sowie Notizen rund um die TU Braunschweig.

30. März 2022

Die Battery LabFactory Braunschweig zu Gast im phaeno

Die drei Wissenschaftlerinnen Gabriela Ventura Silva (IWF), Fabienne Huttner (iPAT) und Dr. Laura Jess (iPAT) stellten am 27. März 2022 im Rahmen von "meet the scientist" im Wissenschaftsmuseum phaeno Wolfsburg die Forschungsarbeiten der Battery LabFactory (BLB) vor. Anhand einfacher Experimente und spannender Exponate präsentierten sie, wie Batterien funktionieren, produziert und recycelt werden. Die Besucher*innen haben an einer Station Batterien eigenhändig zusammengebaut und gelernt, welche Komponenten eine Batterie ausmachen. Anhand eines viruellen 360°-Rundgangs durften die Besucher*innen einen Blick hinter die Produktionskulissen der BLB werfen. Ein Spiel zum Thema Batterierecycling brachte experimentierfreudigen Menschen näher, wie wichtig das korrekte Sammeln und Verwerten von Batterien für die Umwelt ist. Die Wissenschaftlerinnen begleiteten einen Tag lang die Exponate mit vielen weiteren Anschauungsobjekten und standen für vertiefende Gespräche mit den Zuschauer*innen zur Verfügung.
23. März 2022

Poster-Marktplatz im Forschungsschwerpunkt „Infektionen und Wirkstoffe“

Am 19.07. und 20.07.2022 findet von von 10 bis 13 Uhr im Haus der Wissenschaft (Aula) ein "Poster-Marktplatz" im Forschungsschwerpunkt "Infektionen und Wirkstoffe" statt. Eine Poster-Präsentation der „Key-Technologies/Methods and Projects“ interessierter Arbeitsgruppen ermöglicht das Kennenlernen im Schwerpunkt. Arbeitsgruppenleiter*innen, PhD-Studierende und Postdocs sind eingeladen, ihre Poster zu präsentieren. Wie das ablaufen wird, das wird am 23.03.2022 um 10 bis 11 Uhr in einer Infoveranstaltung erläutert. Bitte melden Sie sich für die Online-Infoveranstaltung per E-Mail an (BRICS@tu-braunschweig.de).
17. Februar 2022

Professorin Heike Faßbender erneut in Akkreditierungsrat berufen

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Kultusministerkonferenz (KMK) hat die Mitglieder des Akkreditierungsrates für die zweite Amtsperiode 2022 bis 2025 bestellt. Dem Gremium gehört erneut Mathematik-Professorin Heike Faßbender, Leiterin des Instituts für Numerische Mathematik, an. Zusammen mit den weiteren 22 Vertreter*innen aus Hochschulen, der Berufspraxis und der Länder bildet sie für vier weitere Jahre das zentrale Beschlussgremium der Stiftung Akkreditierungsrat, der mit der Organisation des deutschen Akkreditierungssystems beauftragt ist. Zu dessen Hauptaufgaben zählt es, Entscheidungen über Programm- und Systemakkreditierungen sowie alternative Verfahren zu treffen und damit die Qualität der Studiengänge sowohl zu sichern als auch weiterzuentwickeln.

Professorin Faßbender ist eine ausgewiesene Expertin im Bereich der Akkreditierung. Ihre Expertise hat sie bereits in zahlreichen bundesweiten Gremien eingebracht.
16. Februar 2022

Auszeichnung für nachhaltige Softwareentwicklung in der Wissenschaft

Dr. Jan Linxweiler vom Institut für rechnergestützte Modellierung im Bauwesen und ein Team bestehend aus sieben Partnerinstitutionen der TU Braunschweig belegten den mit 2.000 Euro dotierten dritten Platz des campusSOURCE Awards 2022. Damit würdigen der Förderverein CampusSource in Kooperation mit dem das Helmholtz Open Science Office und der Gesellschaft für Forschungssoftware de-RSE e.V. das interdisziplinäre Projekt „SURESOFT: Ein Ansatz für nachhaltige Softwareentwicklung in der Wissenschaft“. Das Projekt zielt darauf ab, eine generelle Methodik und Infrastruktur für Forschungssoftwareprojekte auf der Grundlage von Continuous Integration (CI) zu schaffen. CI ist eine Form des fortlaufenden Zusammenfügens von Komponenten zu einer Anwendung, wodurch die Qualität von Forschungssoftware verbessert, die Bereitstellung der Software vereinfacht sowie die Nachhaltigkeit und Verfügbarkeit gewährleistet werden soll. Die sieben Partnerinstitutionen der TU Braunschweig arbeiteten anderthalb Jahre lang eng zusammen, um diesen Ansatz zur Unterstützung der nachhaltigen Softwareentwicklung zu schaffen und selbst anzuwenden.

Der CampusSource Award 2022 will mit dieser erstmals deutschlandweit vergebenen Anerkennung, Wissenschaftler*innen, die als Teil ihrer Forschung auch Software entwickeln, stärker in den Fokus rücken.
4. Februar 2022

Posterpreis für Nachwuchswissenschaftler des Instituts für Partikeltechnik

Marco Ahuis, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, wurde im Rahmen des Batterieforums 2022 mit dem dritten Platz des Posterawards ausgezeichnet. Ahuis erhält den mit 500 Euro dotierten Preis für seine Ergebnisse zum mechanischen Recycling von Festkörperbatterien. Aufbauend auf dem aktuellen Stand der Recyclingtechnik von konventionellen Lithium-Ionen-Batterien wurden verschiedene Lösungsansätze für die unterschiedlichen Festkörperbatteriesysteme präsentiert, die noch vor der Marktetablierung der Festkörperbatterie untersucht und optimiert werden müssen.

Ahuis studierte Verfahrenstechnik und Bio- und Chemieingenieurwesen an der Hochschule Osnabrück sowie an der TU Braunschweig. Seit Juli 2020 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Partikeltechnik (IPAT) im Bereich der Batterieverfahrenstechnik.
20. Januar 2022

Norman Hack zum Professor für Digitale Konstruktion ernannt

Wir gratulieren Professor Norman Hack. Präsidentin Angela Ittel hat ihn kürzlich zum Professor für Digitale Konstruktion ernannt. Seit 2018 ist Professor Hack am Institut für Tragwerksentwurf (ITE) als Juniorprofessor für Digitale Baufabrikation tätig, nachdem er an der ETH Zürich in Architektur promoviert hatte.
18. Januar 2022

Auf eine Limo mit… Professorin Susanne Robra-Bissantz

In der Reihe "Auf eine Limo mit ..." des Innovationsportals "Besser Smart" der Stadt Braunschweig trifft Moderatorin Jennifer Haacke Innovator*innen und Visionär*innen aus der Löwenstadt. Dieses Mal: Professorin Susanne Robra-Bissantz, Leiterin des Instituts für Wirtschaftsinformatik - Abteilung Informationsmanagement. In ihrem Gespräch geht es um den "value in use" und die notwendige Transformation von personenbezogenen Dienstleistungen sowie um die aktuellen Herausforderungen und derzeitigen Trends auf diesem Themengebiet. Außerdem erzählt Professorin Robra-Bissantz, was es mit der bundesweiten Initiative "Service for Good" auf sich hat, die sie ins Leben gerufen hat.
4. Januar 2022

Aufruf zur Unterstützung: Der Öffentliche Gesundheitsdienst sucht wieder Freiwillige

Angesichts der 5. Corona-Welle und der hoch ansteckenden und sich stark verbreitenden Omikron-Variante hat die Landesregierung beschlossen, auch über den 31.12.2021 hinaus den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) personell zu unterstützen, damit Kontakte von infizierten Personen auch weiterhin möglichst lückenlosen nachverfolgt werden können. Innenministerium und MWK haben daher erneut gebeten, Beschäftigte der TU Braunschweig zu finden, die auf freiwilliger Basis bereit sind, den ÖGD zu unterstützen. Freiwillige, die sich eine Abordnung unter den nachfolgenden Rahmenbedingungen vorstellen können und deren Führungskraft ebenfalls mit einer Abordnung einverstanden wäre, können sich in der Personalabteilung bei Herrn Tim Landherr (tim.landherr@tu-braunschweig.de; Tel.: 4154) oder Frau Anne Fritz (anne.fritz@tu-braunschweig.de; Tel.: 4350) melden.

Rahmenbedingungen:
• Abordnung zunächst bis 31.03.2022,
• Abordnung mit einem Arbeitszeitumfang von 1,0 (mindestens jedoch in jedem Fall 0,5),
• nach Möglichkeit kein Erholungsurlaub während der Abordnung.
• Homeoffice ist in der Regel nicht möglich.
21. Dezember 2021

Nachgeholt: Preisverleihung der Heinrich-Büssing-Preise

Für gewöhnlich vergibt der Braunschweigische Hochschulbund (BHB) seine Heinrich-Büssing-Preise einmal im Jahr. Die ausgezeichneten Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen der TU Braunschweig erhalten die Preise dann in einem festlichen Akt mit über 100 Gästen. Die Pandemie macht alles anders: Trotz mehrfacher Anläufe gelang es nicht, die Veranstaltung durchzuführen und so mussten die beiden Preisträgerinnen und der Preisträger des Jahres 2020 bis heute warten. Um sie endlich zu ehren, entschlossen sich die BHB-Verantwortlichen, die Preise bei drei getrennten festlichen Essen in kleiner Runde zu vergeben. Dr. Clara Chepkirui (Bild) erhielt ihre Auszeichnung am 17. Dezember, Dr. Cordula Reisch ihre am 20. Dezember 2021. Dr. Benedikt Hampel wird seinen Preis noch erhalten.

Diese ungewöhnliche Verleihung beendet zugleich die bisherige Form des Büssing-Preises: Ab 2022 erhält jährlich nur noch eine Forschende oder ein Forschender den Preis – dafür mit einem wesentlich höheren Preisgeld. Auf diese Weise soll sie oder er die volle Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erhalten und auch der Preis an Sichtbarkeit gewinnen.
21. Dezember 2021

Eins.Getrennt.Vereint. – Ausstellung von Architektur-Studierenden

Die St. Thomas-Gemeinde in Berlin-Kreuzberg war in den vergangenen 150 Jahren wie kaum ein anderer Ort in Deutschland ein Brennpunkt für gesellschaftliche, städtebauliche und geopolitische Umwälzungen. Zur Zeit ihrer Erbauung war die Kirche der größte Sakralbau Berlins Durch den Bau der Berliner Mauer 1961 wurde die Gemeinde geteilt. Studierende der TU Braunschweig haben für die Ausstellung „Eins.Getrennt.Vereint“ am Institut für Landschaftsarchitektur die Geschichte der St. Thomas-Kirche und der Luisenstadt aufgearbeitet und die Ausstellungsarchitektur entwickelt.

Die Schau wurde seit der Eröffnung durch Bischof Dr. Christian Stäblein bereits von mehreren Tausend Menschen besucht. Sie wurde sukzessive erweitert und ist nun endlich komplett. Neben der Ausstellungsarchitektur haben Studierende auch Filme zum Thema realisiert. Die Ausstellung wurde durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.
21. Dezember 2021

Abschluss des europäischen FAIR4Health-Projekts

FAIR4Health ist ein Projekt, das im Rahmen von H2020 Science with and for Society (SwafS-04-2018) finanziert wird. Es wird von 16 Partnern aus 10 verschiedenen Ländern durchgeführt und hat eine Laufzeit von 36 Monaten (Dezember 2018 bis November 2021). FAIR4Health fördert die Anwendung von FAIR-Grundsätzen auf Daten, die aus öffentlich finanzierten Gesundheitsforschungsinitiativen stammen, damit sie innerhalb der Gesundheitsforschungsgemeinschaft der EU geteilt und wiederverwendet werden können, und legt eine wirksame EU-weite Strategie für den Einsatz von FAIR im Gesundheitswesen fest.

Die FAIR4Health-Abschlussveranstaltung fand am 24. November 2021 in Sevilla statt, wo die Forscher des FAIR4Health-Konsortiums, Expert*innen aus verschiedenen Bereichen (Gesundheitsforschung, Datenmanagement, medizinische Informatik, Softwareentwicklung, Recht) zusammenkamen, um die wichtigsten Ergebnisse des Projekts zu analysieren, einschließlich der Bewertung, die nach Abschluss der klinischen FAIR4Health-Demonstratoren gewonnen wurden.

Bei dieser klinischen Demonstration von FAIR4Health wurden die FAIR-Grundsätze angewandt (Daten auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar machen), um die Wiederverwendung und den Austausch von Gesundheitsdaten zu erleichtern. Die FAIR4Health-Partner arbeiteten an der klinischen Validierung der technologischen Lösungen im Hinblick auf Berechnungsmechanismen, die die Analyse von in ganz Europa verteilten Gesundheitsdaten ermöglichen.

Auf diese Weise könnten Gesundheitsforscher*innen in der Europäischen Union ihre aus öffentlich finanzierten Forschungsinitiativen stammenden Datensätze auf verantwortungsvolle Weise gemeinsam nutzen und wiederverwenden. FAIR4Health ist der erste Vorschlag, der diese Initiative auf die klinische Forschung in Europa überträgt, und es wird erwartet, dass sie sich stark auf die Forschungsergebnisse und die Gesundheits- und Sozialfürsorge auswirken wird.
16. Dezember 2021

Stiftung Innovation in der Hochschullehre beruft Prof. Simone Kauffeld

Professorin Simone Kauffeld wurde von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre für den neuen Ausschuss zur Projektauswahl der Förderlinie „Themenoffene Erprobung von neuen Ideen bzw. Transfer erprobter Ansätze auf andere Fächer und Hochschulen“ berufen. Ziel des Ausschusses ist es, über die Förderung der beantragten innovativen Lehr- und Lern-Projekte zu entscheiden. Unter den Ausschuss-Mitgliedern befinden sich neben Professorin Kauffeld weitere Expert*innen aus Hochschulen und der Wissenschaft sowie Vertreter*innen der Länder und des Bundes.
8. Dezember 2021

„Innovation Plus“: 6 innovative Lehr-Lernkonzepte werden gefördert

Zur Weiterentwicklung der Lehre fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur 6 innovative Lehr-Lernkonzepte der TU Braunschweig. In den nächsten 2 Jahren werden die ausgewählten TU-Projekte in dem Programm „Innovation Plus“ insgesamt mit knapp 300.000 Euro gefördert. Auf die einzelnen Projekte entfallen jeweils etwa 50.000 Euro. Landesweit hatten sich 154 Projekte beworben, von denen 64 ausgewählt worden sind. „Innovation Plus“ ergänzt die Entwicklung des Open Educational Ressource (OER) Portals Open Educational Ressource (OER) Portals. Die Ergebnisse der geförderten Projekte werden dort zur Verfügung gestellt.
Die erfolgreichen Antragsteller*innen:
Frank Förster, Prof. Mathias Hattermann, FK 6 + Prof. Vanessa Carlow, Dr. Deepank Verma, Olaf Mumm, FK 3 + Prof. Joachim Stahlmann, Svenja Wacker, FK 3 + Dr. Wiebke Ohlendorf, Natalie Fritz, FK 6 + Reza Asghari, Prof. Christoph Herrmann, Entrepreneurship Hub u. FK 4 + Prof. Martin Neef, Yulia Edeleva, beide FK 6 u. Prof. Jörn Pachl, Martin Scheidt, beide FK 3
6. Dezember 2021

Studierendeninitiative Arbeiterkind Braunschweig gewinnt Ehrenamtspreis

Unterstützung für Studierende, die aus einem nicht-akademischen Haushalt kommen und keinen Ansprechpartner für Fragen rund ums Studium haben – das bietet die Arbeiterkind-Gruppe Braunschweig. Schüler, angehende und derzeitige Studierende erhalten Hilfe bei Bewerbungen, BaföG-Anträgen, Sorgen und Fragen zum Studium. Für das Engagement haben die Ehrenamtlichen den Niedersachsenpreis für Bürgerengagement 2021 „Unbezahlbar und freiwillig“ verliehen bekommen. Übergeben wurde der Preis am 4. Dezember Corona-bedingt digital. Auch Ministerpräsident Stephan Weil nahm an der Verleihung teil.

Seit fast 13 Jahren und damit seit dem bundesweiten Start des Arbeiterkind-Projekts, unterstützen die Mitglieder in Braunschweig Kinder aus nicht-akademischen Familien. “Wir arbeiten viel mit der TU Braunschweig und mit anderen Initiativen zusammen, gehen aber auch in Schulen und halten Vorträge übers Studium, den Weg dahin und die Finanzierung. Wir motivieren die, die zu viele Hürden sehen, obwohl sie gern studieren würden. Aber jeder kann studieren gehen“, sagt Heiko Donat, einer der Mentoren aus der Gruppe. Vielen fehle das Verständnis und die Rückendeckung aus der Familie, wenn dort noch niemand studiert hat. „Wir hoffen, dass das Thema Bildungsgerechtigkeit und studieren als Erste/r in der Familie mehr in den Fokus rückt und mehr gefördert wird“, sagt Nadine Hampel, ebenfalls Mitglied.
2. Dezember 2021

Prof. Ittel in den Steuerungskreis des Projektbüros Südostniedersachsen gewählt

Professorin Angela Ittel, Präsidentin der TU Braunschweig, ist vom Aufsichtsrat der Allianz für die Region GmbH einstimmig in den Steuerungskreis des Projektbüros Südostniedersachsen gewählt worden. Gemeinsam mit den anderen acht Mitgliedern definiert und diskutiert sie hier zukünftige Themenschwerpunkte des Projektbüros. Ziel des seit Juni 2020 bestehenden Projektbüros ist es, regionale Akteure bei der Fördermittelakquise von Land, Bund und EU zu unterstützen und zugleich die Entwicklung und Begleitung von Leuchtturmprojekten voranzutreiben.
Die Allianz für die Region GmbH ist ein regionaler Zusammenschluss von Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. 21 gleichberechtigte Gesellschafter arbeiten hier daran, die Region Braunschweig-Wolfsburg zu einem wirtschaftsstarken und lebenswerten Zuhause der Zukunft zu entwickeln.
29. November 2021

Grünes Licht für erstes Netzwerkprojekt Pharmaproduktionstechnologie

Mitte November 2021 bewilligte das Bundeswirtschaftsministerium das erste Forschungs- und Entwicklungsprojekt des Innnovationsnetzwerks Pharmaproduktionstechnologie (ProPharm). Im Fokus des Vorhabens steht ein neuartiges Reaktorsystem für kontinuierliche Kristallisationsprozesse in der Pharmaproduktion. Mit dem sogenannten Rotating Disc Reactor (RDR), den die beiden Netzwerkpartner Wilk Graphite GmbH und das Institut für Chemische und Thermische Verfahrenstechnik (ICTV) gemeinsam entwickeln, können pharmazeutische Mehrphasenprozesse, wie die Kristallisation, zielgenau konzipiert werden. Dabei liefert das RDR- System umfassende Verfahrensdaten, um reale Prozesse berechnen und optimal auslegen zu können.

Pharmaproduktionsprozesse können so exakt definiert und die geforderten pharmazeutischen Produkteigenschaften von Kristallen generiert werden. Das ProPharm-Projekt, das im Rahmen des Zentralen Innovationsproramms Mittelstand (ZIM) über 30 Monate gefördert wird, nimmt im Januar 2022 seine Arbeit auf.
25. November 2021

Lernen Sie uns kennen: Meet the BRICS

Die neue BRICS-Seminarreihe "Meet The BRICS" startet am 1. Dezember 2021 um 12 Uhr. Von da an wird die Seminarreihe regelmäßig jeden ersten Mittwoch im Monat stattfinden. In der ersten Runde werden die BRICS-Forschungsgruppen ihren wissenschaftlichen Schwerpunkt und ein repräsentatives Projekt vorstellen. Dieter Jahn gibt einen Abriss zum "Stand der Mikrobiologie": von der Biochemie über die Infektionsbiologie zur Biotechnologie". Christian Dudek wird über "PRODORIC: state-of-the-art database of prokaryotic gene regulation" sprechen.

Treffpunkt ist der BRICS-Seminarraum 045/046 im Erdgeschoss und online. Aufgrund der aktuellen Situation können maximal 40 Personen im BRICS-Seminarraum (3G) platziert werden. Um an der Veranstaltung teilzunehmen, registrieren Sie sich bitte unter dem Doodle-Link.
22. November 2021

step in MINT: Neues Programm für Schülerinnen gestartet

Anfang November startete mit „step in MINT“ ein neues Programm der Stabsstelle Chancengleichheit für Schülerinnen der 12. und 13. Jahrgangsstufe. Ziel ist die Förderung von Mädchen und jungen Frauen in MINT. Die Schülerinnen aus Braunschweig und der Region können ein Semester lang in einem Mix aus Präsenz- und Online-Angeboten die MINT-Studiengänge an der TU Braunschweig erkunden. Die Programmpunkte orientieren sich an den Interessen und Fragestellungen der Teilnehmerinnen, so ermöglicht step in MINT eine individuelle Studienorientierung.
19. November 2021

„BeDien“ beim Kongress „High-Tech Meets High-Touch“

Vom 8. bis 9. November ging es beim hybriden Service-Kongress „High-Tech Meets High-Touch“ darum, die Dienstleistung der Zukunft durch Digitalisierung auf ein neues Level zu heben.

Unter dem Motto „Mit Servicekompetenz zur Wertschöpfung der Zukunft" trafen sich insgesamt 150 Expertinnen und Experten digital und vor Ort in Nürnberg. Es wurden vielfältige interaktive Formate rund um die Zukunft der Digitalisierung des Dienstleistungssektors angeboten.

Für das Metaprojekt "BeDien", das von Professorin Susanne Robra-Bissantz vom Institut für Wirtschaftsinformatik der TU Braunschweig geleitet wird, war die Veranstaltung Abschluss und Neuanfang zugleich.
18. November 2021

Geschichten vom Scheitern und Lernen

Insgesamt 91 Projekte aus 72 lehrerbildenden Hochschulen aus ganz Deutschland sind in die Programmförderung der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung einbezogen. Darunter TU4Teachers II und DiBS – Digitale Kompetenzen für die Lehrkräftebildung der TU Braunschweig. Am 22. und 23. November kommen die Projekte zum hybriden Programmkongress zusammen, um sich über die Rolle der Lehrkräftebildung auszutauschen.

Mit „Das hatten wir uns anders vorgestellt... - Geschichten vom Scheitern und Lernen“ bieten die Wissenschaftler*innen der TU Braunschweig am 22. November ein Austauschforum an. Der Fokus liegt auf Prozessen des „Scheiterns und Lernens“ im Sinne der ständigen Weiterentwicklung von Projekten und daraus resultierenden Konsequenzen für die zukünftige Aus- und Fortbildung von Lehrkräften. Ziel ist es einerseits, mehr über die jeweiligen Inhalte zu lernen, und andererseits, dass andere die gleichen Fehler vermeiden können.