Notizblog

Wir halten Sie auf dem Laufenden – mit Meldungen aus Instituten und unseren Servicestellen sowie Notizen rund um die TU Braunschweig.

25. August 2021

Download: Broschüre „Recycling von Lithium-Ionen-Batterien“

Die TU Braunschweig hat zusammen mit der RWTH Aachen und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) die Broschüre „Recycling von Lithium-Ionen-Batterien“ veröffentlicht. Auf 28 Seiten wird der Aufbau und die Funktionsweise der Akkus, die Risiken im Umgang mit den Batterien, die Herausforderungen bei der Demontage und ihrer Automatisierung sowie verschiedene Ansätze des Recyclings erklärt. "Mit Blick auf den erwartbaren Boom der E-Mobilität machen die in der aktuellen Batterieherstellung noch sehr hohen Produktionsausschüsse und der in den nächsten Jahren zu erwartende hohe Anstieg an End-of-Life-Batterien eine energieeffiziente Kreislaufwirtschaft und höhere Recycling-Kapazitäten notwendig“, sagt Professor Arno Kwade, Gründer und Sprecher der Battery LabFactory der TU Braunschweig. Das Dokument steht zum kostenfreien Download bereit.
25. August 2021

Anmeldung zum „Innovationsforum 2021“ am 16.9.2021

Der Innovationsdruck für Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), nimmt stetig zu. Damit sich Unternehmen behaupten können, müssen Produkte und Produktionsweisen laufend zu erneuert und verbessert werden. Gerade für KMU sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen daher wichtige Partner, um innovative Produkte und Dienstleistungen voranzutreiben. Wie das gelingen kann, wird im Innovationsforum 2021 am 16.9.2021 unter dem Motto „Innovationsdialog“ diskutiert. Hierzu laden Sie die Braunschweig Zukunft GmbH, die IHK Braunschweig, die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Technische Universität Braunschweig herzlich ein. Anmeldung auf den Seiten der IHK Braunschweig (mit Blick ins Programm).
12. August 2021

Endlich wieder Exkursion

Normalerweise bietet das Institut für Technische Chemie in jedem Semester eine Exkursion zu einer chemischen oder chemisch-pharmazeutischen Firma an. Sie ist Teil der technisch-chemischen Grundausbildung für Bachelorstudierende aus Bio- Chemie- und Pharmazieingenieurwesen sowie Masterstudierende aus Chemie und Biotechnologie. Seit Beginn der Pandemie fand die Veranstaltung nur theoretisch statt.

Im Juli konnte Professorin Mehtap Özaslan unter den besonderen Semester-Bedingungen (mit Hygienekonzept, tagesaktuellem Test und Maske) seit langem wieder die Pflichtexkursion zu einem Industriepartner für Studierende anbieten. Es ging zur BMA Braunschweigischen Maschinenbauanstalt AG, einem international ausgerichteten mittelständischen Unternehmen in Braunschweig,

Fazit für alle Beteiligten: Nicht nur die Studierenden, auch die Vertreter*innen der BMA waren froh, dass so etwas wieder möglich wurde; für beide Seiten erstmals seit langer Zeit. Eine gelungene und wichtige Veranstaltung in diesen Corona-Studienzeiten. Ein großes Dankeschön galt dem Organisationsteam für seinen beherzten Einsatz und dem vitalen Alumni-Netzwerk des Instituts.
10. August 2021

Rückblick: TDSE 2021

Rund 170 Studierende der Technischen Universität Braunschweig haben beim „Tag der jungen Softwareentwickler*innen“ Ende Juli die Ergebnisse des diesjährigen Softwareentwicklungspraktikums präsentiert. Über eine Videochat-Plattform wurde eine virtuelle Messe vorbereitet, in der Avatare frei mit anderen interagieren konnten, während sie die Stände besuchten. Eine Jury, bestehend aus Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Studierendenschaft, bewertete die Projekte. Diesjähriger Sieger ist das Team „Office Mania“.
2. August 2021

Stefanie Kroker zur W2-Professorin ernannt

Bereits seit April 2016 leitet Stefanie Kroker als Juniorprofessorin die Nachwuchsgruppe „Metrologie für funktionale Nanosysteme“. Die Wissenschaftler*innen von der TU Braunschweig und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt arbeiten dabei im gemeinsamen Forschungszentrum LENA. Mit ihnen erforscht Professorin Stefanie Kroker etwa, wie Millionstel-Millimeter-Strukturen mit Licht wechselwirken und wie man Licht für Quantentechnologien manipulieren muss.

Damit bringt sich Stefanie Kroker in die großen metrologischen Verbundprojekte Niedersachsens, wie dem Exzellenzcluster QuantumFrontiers und dem Quantum Valley Lower Saxony ein. Für diese interdisziplinäre Forschungs- und Vernetzungsleistung erhielt sie im November 2020 den Wissenschaftspreis Niedersachsen. Am 29. Juli wurde sie von der Präsidentin Angela Ittel zur W2-Professorin an der TU Braunschweig ernannt. Das Gruppenbild der Ernennung (v.l.): Professorin Stefanie Kroker, Professor Markus Henke, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik, Physik, Professorin Angela Ittel, Präsidentin der TU Braunschweig, Dr. Silke Wollers, Geschäftsführerin der Fakultät.
29. Juli 2021

INNOspace Masters kommen von der TU Braunschweig

Mit PhySens hat eine junge Ausgründung aus dem Institut für Geophysik und extraterrestrische Physik (IGeP) den INNOspace Masters Wettbewerb 2020/21 gewonnen. Der Wettbewerb zeichnet Ideen und Lösungen aus, die einerseits Raumfahrttechnologien oder –services auf die Erde bringen und andererseits terrestrische Anwendung für die Raumfahrt zugänglich machen. Dafür traten über hundert internationale Einrichtungen und Unternehmen in fünf Challenges an. Jede Challenge kürte ein Siegertreppchen, von diesen 15 ausgezeichneten Konzepten wird eines zum Gesamtsieger bestimmt.

Inspiriert durch die wissenschaftliche Arbeit an der ESA Rosetta Mission im Team von Professor Glaßmeier spezialisierten sich die Wissenschaftler*innen und Gründer*innen von PhySens auf Magnetfeldsensorik und Messtechnik für besondere Anwendungsfälle. Mit den zwei beim Wettbewerb eingereichten Konzepten „Intelligent System Maintenance and Current Monitoring“ (ESA BIC Challenge) und „Magnetic Rail Infrastructure Monitoring“ (DB Netz AG Challenge) erreichte PhySens zunächst in zwei Challenges Platz eins. Damit gewannen die Geschäftsführenden (v.l.) Katharina Ostaszewski, Henriette Struckmann und Dr. Philip Heinisch nicht nur die Unterstützung der Challenge-Partner und Zugang zu einzigartigen Förderprogrammen, sondern auch den Gesamtwettbewerb INNOspace Masters 2020/21.
27. Juli 2021

Elektrische Antriebe in der Landwirtschaft: Erste Forschungsergebnisse

Was sagen eigentlich Landwirt*innen und Expert*innen aus Wirtschaft, Forschung und Politik zu elektrischen Antrieben in der Landwirtschaft? Seit circa einem Jahr arbeiten mehrere Institute der TU Braunschweig mit der Hochschule bildender Künste Braunschweig an Zukunftsszenarien in der Landwirtschaft, die eines auszeichnet: Die Nutzung regenerativ erzeugter Energie bei der Feldbewirtschaftung zur Senkung der Treibhausgasemissionen. Auf der Projektwebseite von Energy-4-Agri stehen jetzt die ersten Interviewergebnisse zum Abruf bereit, die das Team von Prof. Dr. Simone Kauffeld zu Einflussfaktoren auf den Transformationsprozess u.v.m. ermittelt hat.

Beteiligt an Energy-4-Agri sind neben der Abteilung für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie auch das Institut für mobile Maschinen und Nutzfahrzeuge, das Institut für Hochspannungstechnik und Energiesysteme, das Institut für Geoökologie der TU Braunschweig sowie das Institut für Designforschung der Hochschule bildender Künste Braunschweig.
26. Juli 2021

Dr. Christian Thies erhält Jacqueline Bloemhof PhD Thesis Award

Anlässlich der diesjährigen von der EURO Working Group on Sustainable Supply Chains ausgerichteten Konferenz zum Thema „Sustainable Supply Chains in the Digital Era“ wurde Dr. Christian Thies, Forschungsgruppenleiter am Lehrstuhl für Produktion und Logistik des Instituts für Automobilwirtschaft und Industrielle Produktion, für seine Dissertation „Sustainability assessment of products with global supply chains” ausgezeichnet. In seiner Dissertation entwickelte Dr. Thies innovative Konzepte und Methoden zur Nachhaltigkeitsbewertung von Produkten mit globalen Lieferketten, mit denen beispielsweise die ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen von Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge untersucht werden können. Der Dissertationspreis wurde in diesem Jahr erstmalig nach der im Sommer 2020 verstorbenen Prof. Dr. Jacqueline Bloemhof benannt, die mit großem Engagement die Forschung zu nachhaltigen Lieferketten vorangebracht hat und Gründungsmitglied der EURO Working Group war. Die EURO ist die Fachgesellschaft zur Förderung des Operations Research in Europa.
26. Juli 2021

Neuer Studierenden-Arbeitsraum im elenia eröffnet

Das elenia Institut für Hochspannungstechnik und Energiesysteme hat am 26. Juli einen Arbeitsraum mit 28 Computern für Studierende bereitgestellt. Die Rechner bieten allen, die am Institut eine Abschlussarbeit schreiben oder als studentische Mitarbeiter*innen aktiv sind, Zugriff auf Programme wie Matlab, Comsol Multiphysics oder PowerFactory. Letzteres ist gerade als Software für Netzberechnungen, wie sie für Fragestellungen rund um die Stromübertragung und -verteilung erforderlich sind, für die Studierenden maßgebend. Der neue Arbeitsraum bietet dabei gleichzeitig eine Umgebung für praktische Lehrveranstaltungen zu den genannten Programmen.

Bisher konnte das elenia lediglich auf einen kleineren, korridorartigen Raum mit weniger Arbeitsplätzen zugreifen. Für den neuen Arbeitsort wurden daher gleich vier Büros zu einem großen CIP-Pool, inklusive Mediensystem und Drucker umgebaut. Wenn für einzelne Projekte spezifische Software fehlt, wird diese individuell nachgerüstet.

Aufgrund der Corona-Pandemie begleiten die Eröffnung besondere Bedingungen: Mit der Auflage von zehn Quadratmetern Platz pro Person können immerhin sieben Studierende in Präsenz an den Rechnern arbeiten. „Dennoch können alle Computer gleichzeitig genutzt werden“, sagt Fabian Scholz, DV-Koordinator am elenia. „Mit einem VPN-Zugang können die Studierenden auch von Zuhause die Rechner betreiben und haben damit Zugriff auf die Software, die sie für ihre Abschlussarbeiten und Projekte benötigen.“
22. Juli 2021

RUNDGANG 21 des Departments Architektur

Der RUNDGANG des Departments Architektur der TU Braunschweig ist die traditionelle Abschlussausstellung der Institute mit den besten Entwürfen des vergangenen Studienjahres. Aufgrund der Pandemie kann dieser zum zweiten Mal nicht in den Instituten auf dem Campus stattfinden. Daher wird der RUNDGANG 21 wieder als digitales Format angeboten. Am Freitag, 23. Juli, startet um 11 Uhr eine Webex-Diskussion. Das Selbstverständnis des Departments Architektur und die zukünftige Ausrichtung der Lehre an der TU Braunschweig stehen im Zentrum einer offenen Diskussion, an der Lehrende und Studierende teilnehmen. Eröffnet wird die Runde von den Professorinnen Helga Blocksdorf (KON) und Elisabeth Endres (IBEA) und Professor Dan Schürch (IEB). Jede/r ist herzlich eingeladen, in den Chat Fragen oder Anmerkungen zu schreiben. Der Link zur Veranstaltung wird am 23. Juli auf folgender Seite veröffentlicht: https://www.tu-braunschweig.de/arch/rundgang-21.

Am Tag des Rundgangs wird zudem eine virtuelle Ausstellung der Institute des Departments Architektur starten. In den Ausstellungen auf den MIRO-Boards der Institute werden wie immer vorrangig die besten Entwürfe und Projekte der Studierenden des aktuellen Studienjahres gezeigt.

Einige Institute sind derzeit aktiv im Projekt Reallabor Hagenmarkt. Auf dem Hagenmarkt Braunschweig können während des Rundgangs Ausstellungen und Modelle erlebt werden. Dem Reallabor Hagenmarkt können Sie auf Instagram folgen: @reallabor_hagenmarkt.
21. Juli 2021

Professorin Simone Kauffeld erneut unter den 40 führenden HR-Köpfen

Alle zwei Jahre kürt das Personalmagazin die „40 führenden HR-Köpfe“ (Human Resources) in den Kategorien Management, Beratung und Wissenschaft. Aus den Nominierungen der Leser*innen des Magazins wählt die Redaktion diejenigen aus, die exzellente Arbeit leisten, Einfluss auf die HR-Community haben und/oder ein neues Thema voranbringen. Besonderen Stellenwert hatte bei der diesjährigen Auswahl zudem die Bewältigung der Corona-Pandemie. Nach 2019 ist Professorin Simone Kauffeld zum zweiten Mal Teil der 40, als eine der zehn ausgezeichneten Wissenschaftler*innen.

Am Institut für Psychologie der TU Braunschweig leitet Kauffeld die Abteilung für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie. In der Laudatio hob das Personalmagazin vor allem ihren „beispiellosen Output, hinter dem ein enormes Arbeitspensum und ein großes Team steht“ hervor. Die Psychologin wirkte in den letzten zwei Jahren als Autorin in knapp 100 wissenschaftlichen Beiträgen, hielt 50 Vorträge und gab zahlreiche Interviews. Während der Corona-Pandemie brachte sie sich zudem in die öffentliche Debatte ein: „Sie machte den Praktikern Mut, neue Formen der virtuellen Zusammenarbeit auszuprobieren und dabei zu lernen.“
21. Juli 2021

Ausgezeichnete Chancengleichheit und Diversität

Die TU Braunschweig erhält erneut das Total-E-Quality Prädikat für Chancengleichheit mit dem Add-on Diversity. Damit wird die Universität für ihren besonderen Einsatz für die Chancengleichheit der Beschäftigten ausgezeichnet. Da das Prädikat bereits zum fünften Mal verliehen wird, erhält die TU Braunschweig außerdem den Ehrenpreis für Nachhaltigkeit. Im Rahmen des Bewerbungsprozesses erstellte die Stabsstelle Chancengleichheit umfangreiche Unterlagen zu bestehenden sowie geplanten Maßnahmen aus den Bereichen Diversity und Chancengleichheit, die eine unabhängige Jury überzeugen konnten. Die virtuelle Verleihung findet im Oktober statt, anschließend gilt das Prädikat für drei Jahre.
16. Juli 2021

Bewerbung für Promotionsprogramm BIOMEDAS

Der zweite Jahrgang des Biomedical Data Science PhD-Programms (BIOMEDAS) startet im Oktober 2021 und sucht interessierte Studierende. BIOMEDAS wurde als universitätsübergreifendes PhD-Programm innerhalb der Akademie der Translationsallianz Niedersachsen (TRAIN) entwickelt. Mehrere regionale Partner, die alle an der Schnittstelle von Bioinformatik, Medizinischer Informatik, Datenbanken, Data Mining und Maschinellem Lernen, Angewandter Mathematik, Biomedizinischer Modellierung und Analysen komplexer Netzwerke arbeiten, werden in dem Programm zusammengeführt. Um sich für die Aufnahme in das Programm zu bewerben, können Interessierte ihre Bewerbung an biomedas@translationsallianz.de senden. Mehr Informationen: www.translationsallianz.de/biomedas/.
16. Juli 2021

Digitalisierung von Kinder- und Jugendliteratur des 19. Jahrhunderts

Im Rahmen des neuen DFG-geförderten Projekts „Corpus Libri et Liberi“ (Colibri) digitalisiert die Universitätsbibliothek der TU Braunschweig rund 4.000 Bände aus ihrer Kinderbuchsammlung. Ziel des Projekts ist es, eine digitale Sammlung deutschsprachiger Kinder- und Jugendliteratur aus dem Zeitraum von 1801 bis 1914 aufzubauen. Insgesamt sollen rund 15.000 Bücher digitalisiert werden, die aus den Beständen der Projektpartner*innen des Projekts, der Braunschweiger Universitätsbibliothek, der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, der Universitätsbibliothek Bielefeld sowie der Kooperationspartnerin Stiftung Internationale Jugendbibliothek München, stammen.
14. Juli 2021

ACIMobility Summit im NFF

Der ACIMobility Summit wird am 21. und 22. September 2021 als Präsenzveranstaltung in Braunschweig stattfinden. Auf der Agenda stehen fachlicher Austausch, Labor-Besichtigungen sowie Fahrdemonstrationen. Das Programm zu den Schwerpunkten Automation (Functions, Sensing/AI, MIT), Mobility (Customer Concerns, Vehicle Concepts/Applications), Connectivity (Communication Standards & Technologies), Infrastructure & Living Labs und weiteren spannenden Themen ist einsehbar unter www.aci-mobility.de.

Der Summit ACIMobility wird von ITS mobility, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik der TU Braunschweig ausgerichtet und möchte sich als internationales und interdisziplinäres Forum etablieren. Der Summit richtet sich an Expert*innen der Automobilbranche, von IT- und Mobilitätsdienstleistern, Verkehrsbetrieben, staatlichen und technischen Prüforganisationen sowie Universitäten und Forschungseinrichtungen.
9. Juli 2021

Eine Landkarte der Quantenkompetenzen

Das „Quantum Flagship“ der Europäischen Union zielt darauf, Quantentechnologien in die Anwendung zu bringen. Dazu gehört auch, jetzt die Fachkräfte auszubilden, die in Zukunft diese Technologien handhaben werden. Doch welche Kompetenzen sind eigentlich gefragt? Das untersuchten Professor Rainer Müller und Doktorandin Franziska Greinert vom Institut für Fachdidaktik der Naturwissenschaften. Im Auftrag der EU-Kommission erstellten sie einen „Competence Framework for Quantum Technologies“ – eine Art Landkarte aller Kompetenzen, die man in Quantentechnologien erwerben kann. Davon ausgehend können zum Beispiel Studiengänge oder berufliche Fortbildungsmaßnahmen entwickelt werden.

Beide Forschenden der TU Braunschweig unterstützen damit sowohl das „Quantum Flagship“ der Europäischen Union als auch das niedersächsische Quantenbündnis „Quantum Valley Lower Saxony“. Das Ziel ist, in Deutschland und Europa ein ganzes Ökosystem an Fachkräften für Quantentechnologien zu entwickeln. Die Spannweite umfasst dabei Projekte wie MILQ, das Quantenphysik in die Schulen bringen soll, oder die Einrichtung eines neuen Masterstudiengangs an der TU Braunschweig, der Studierende des Ingenieurwesens mit Kompetenzen für den künftigen Einsatz von Quantentechnologien ausstattet.
7. Juli 2021

Neues Angebot auf Website der Grünen Schule

Bestäubung, insektenfreundliche Gärten, Bionik – die Grüne Schule bietet jetzt auf ihrer Website ein "Thema des Monats" an. Da die Grüne Schule coronabedingt weiterhin geschlossen ist, stellt das Team passend zur Jahreszeit kleine Beobachtungsaufträge für Schüler*innen oder interessierte Lehrkräfte zusammen. Dabei können die Schüler*innen Pflanzen, Tiere und besondere Phänomene in der Natur entdecken. Darüber hinaus ist auch ein Erklärvideo zum „Wasserhaushalt der Pflanzen“ entstanden. Das Video ist insbesondere für Schüler*innen der 7. Klassen geeignet.
5. Juli 2021

Bewerbungen für die SyMDROID Summer School für Systemmedizin

Bewerbungen für die SyMDROID Summer School für Systemmedizin
SyMDROID bietet Ihnen eine Ausbildung in den Bereichen klinische, molekularbiologische, datenwissenschaftliche sowie ethische, rechtliche und soziale Forschung. Renommierte Expert*innen aus verschiedenen Bereichen werden Vorträge halten und mit Ihnen über verschiedene Systemmedizin-Themen diskutieren. SyMDROID bietet ein einzigartiges Forum für den Austausch von Fachwissen. Das Thema von SyMDROID (onkologische und immunologische Erkrankungen) sowie die Einbindung von klinischen Forschungsgruppen ermöglicht es, Ihr systemmedizinisches Wissen anhand von klinisch relevanten Anwendungsfällen und Daten zu vertiefen.

SyMDROID wird vom 1. bis 5. November 2021 am TWINCORE in Hannover stattfinden. Reisestipendien sind verfügbar und eine Unterkunft wird bei Bedarf zur Verfügung gestellt. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit einem Motivationsschreiben, einem aktuellen Lebenslauf und einem Abstract zu Ihrem Beitrag (Vortrag und Poster) per E-Mail an symdroid@plri.de bis spätestens 31. Juli 2021. Das Motivationsschreiben sollte eine kurze Beschreibung Ihres Studiums oder Ihrer Forschung, eine Erläuterung der Relevanz für das Thema von SyMDROID und eine Beschreibung der Notwendigkeit und des Mehrwerts des interdisziplinären Austauschs während SyMDROID enthalten, idealerweise mit der Skizzierung selbst definierter Lernziele. Ihre Bewerbung wird von einem Gutachtergremium, bestehend aus Expert*innen der Systemmedizin und verwandter Fachgebiete, bewertet. Eine Entscheidung über Ihre Bewerbung können Sie bis Ende August erwarten.
2. Juli 2021

Erste Messflüge mit dem neuen TU-Forschungsflugzeug

Am 28. Juni 2021 brach das neue TU-Forschungsflugzeug zu Messflügen nach Karlsruhe auf und überflog dann den Schwarzwald. Am 29. Juni 2021 fanden zwei weitere Messflüge gemeinsam mit der „alten“ Maschine DIBUF im Rahmen der Messkampagne „SwabianMOSES“ statt. Dr. Thomas Feuerle vom Institut für Flugführung: „Alle Messflüge haben sehr gut geklappt, die Messtechnik hat funktioniert. Die DIBUF ist dabei immer sehr hoch geflogen und hat mit einem LIDAR von oben ins Messgebiet ‚geschaut‘, während die DILAB deutlich tiefer im Messgebiet geflogen ist.“ Die Herausforderung war dabei die zeitliche und räumliche Koordinierung der beiden Flugzeuge. Die Braunschweiger Wissenschaftler*innen sammelten während der Messflüge Daten zur Erforschung von schweren Gewittern.
29. Juni 2021

Hildegard-Hamm-Brücher-Preis für Chancengleichheit an Prof. Petra Mischnick

Die Lebensmittelchemikerin Professorin i. R. Dr. Petra Mischnick erhält den neu eingeführten Hildegard-Hamm-Brücher-Preis für Chancengleichheit. Die Auszeichnung wird ihr von der Gesellschaft Deutscher Chemiker im Rahmen des GDCh-Wissenschaftsforums Chemie verliehen. Mit dem neuen Preis, der mit 7.500 Euro dotiert ist, will die GDCh ein sichtbares Zeichen setzen und vorbildhaftes Engagement für Chancengleichheit in der Chemie würdigen. Die Namensgeberin des Preises, die Chemikerin Hildegard Hamm-Brücher, galt als „Grande Dame“ der deutschen Nachkriegspolitik.

Mit der Auszeichnung wird das Engagement von Professorin Petra Mischnick insbesondere für das von ihr 2002 initiierte Agnes-Pockels-SchülerInnenlabor gewürdigt. Das Projekt war eines der ersten seiner Art und zeigte mit seinem Vorbildcharakter eine große Breitenwirkung. Darüber hinaus zeichnet sich Mischnick durch ihr langjähriges Engagement für Chancengleichheit aus. Sie gehörte zu den Pionierinnen, die Gleichberechtigung zu einem zentralen Thema in der GDCh machte und war im Jahr 2000 Gründungsmitglied und die erste Vorsitzende des Arbeitskreises Chancengleichheit in der Chemie (AKCC). In der Begründung heißt es: „Prof. Mischnick engagiert sich bis heute für Gleichberechtigung und zeigt eine Konsequenz in ihrer Haltung, ihrem unermüdlichen Einsatz und ihren gelebten Werten, die auch Hildegard Hamm-Brücher auszeichnete.“