Notizblog

Wir halten Sie auf dem Laufenden – mit Meldungen aus Instituten und unseren Servicestellen sowie Notizen rund um die TU Braunschweig.

24. Februar 2021

SE²A Paper of the Month – Februar 2021

Im Fokus der aktuellen Forschung auf dem Gebiet der nachhaltigen Luftfahrt stehen elektrische Antriebe. Das Design der elektrischen Antriebe muss so ausgeführt sein, dass eine möglichst hohe gravimetrische Leistungsdichte erzielt werden kann. Jan Hoffmann untersucht in seinem Paper die Zusammenhänge zwischen Leistungsdichte und Kühlaufwand. Hoffmann stellt die Ergebnisse des "SE2A Paper of the Month" in einem Vortrag am 24. Februar 2021 ab 16:30 Uhr vor.
18. Februar 2021

Antarktis-Simulation am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg

Schneemassen und Temperaturen bis minus 15°C – typisches Wetter für die Neumayer-Station im antarktischen Sommer. Diese Gelegenheit nutzten Mitarbeiter*innen des Instituts für Flugführung der TU Braunschweig zusammen mit dem Flughafen Braunschweig-Wolfsburg, um meteorologische Messungen in der Antarktis vorzubereiten. Bei dem Projekt AEROMET_UAV entwickelt die TU Braunschweig zusammen mit Projektpartnern eine Drohne, die bis zehn Kilometer Höhe aufsteigen und ähnlich wie ein Wetterballon Daten über die Atmosphäre sammelt. Im Vergleich zum Wetterballon kehrt die Drohne bei Windgeschwindigkeiten bis 100 km/h zum Ausgangspunkt zurück. Das ermöglicht neue flexible Anwendungen und zusätzliche Wetterdaten, um die Datenbasis für weltweite Wettermodelle zu verbessern. Bei den aktuellen Tests ging es um die Landung des Systems. Die Drohne wurde in ein Fangnetz gelenkt und kann so selbst bei hohen Windgeschwindigkeiten und schlechter Sicht sicher landen. Dafür wurde am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg eine kleine Antarktis nachgestellt: Auf zusammengeschobenen Schneemassen wurde das Netz aufgebaut (Zeitraffer-Video siehe Link) und getestet.
10. Februar 2021

Check-up auf Rädern

Autos befördern uns zur Arbeit, transportieren unsere Einkäufe oder bringen uns – im besten Fall zügig und ohne Stau – an den Urlaubsort. Das ist ihr ursprünglicher Sinn, dafür wurden sie gebaut. Doch dabei muss es nicht bleiben: Professor Thomas Deserno glaubt, dass das fahrbare Stahlgehäuse, in dem wir uns so lange aufhalten, noch einem ganz anderen Zweck dienen könnte. Gemeinsam mit seinem Team vom Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik (PLRI) erforscht er, inwiefern es möglich ist, aus dem Fahrzeug-Inneren einen medizinisch-diagnostischen Raum zu machen. Darüber berichtet er auf "Besser Smart", dem Innovationsportal der Stadt Braunschweig.
29. Januar 2021

Symposium zur Additiven Fertigung des Bauwesens

Einblicke in die Forschung des Sonderforschungsbereichs/Transregio „Additive Fertigung im Bauwesen“ (SFB/TRR277) gibt es am 1. Februar, 18 Uhr, beim Symposium des AdvanceAEC Netzwerks - einem Zusammenschluss von fünf großen deutschen Forschungsinitiativen, die die Zukunft des Bauens erforschen. An dem Netzwerk ist auch der SFB/TRR277 von TU Braunschweig und TU München beteiligt, dessen Sprecher Professor Harald Kloft vom Institut für Tragwerksentwurf ist. Eine kostenfreie Teilnahme ist nach Registrierung als Mitglied möglich: www.advanceaec.net/register/
25. Januar 2021

Einblicke in das Klima der Vergangenheit

Über Sedimente in Gewässern erhalten Forschende wichtige Einblicke in die Klimageschichte der Erde. Doch um diese Archive der Klimaprozesse zu erhalten, werden lange, ununterbrochene Bohrkerne aus tiefen Sedimenten benötigt. Mit HIPERCORIG haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Geosysteme und Bioindikation gemeinsam mit Forschenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz das passende Bohrwerkzeug entwickelt und im Bodensee und Mondsee getestet. Über die Bohrkampagne im Bodensee berichteten wir in einem Logbuch im Magazin.

Die Bohrkerne liefern neue Erkenntnisse über das Ende der Eiszeit im nördlichen Alpenvorland. Der jüngste Kern aus dem Mondsee reicht in die Zeit von vor rund 18.000 Jahren (16.000 Jahre vor Christus) zurück. Über HIPERCORIG und erste Ergebnisse zu den Sedimenten berichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in "Scientific Drilling".

Die Entwicklung des Bohrsystems HIPERCORIG wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Neben der TU Braunschweig waren beteiligt: Fraunhofer IEG, GFZ Potsdam, Universität Bern, Universität Insbruck, LUBW und Uwitec GmbH.
21. Januar 2021

„Innovation Plus“: 300.000 für die Weiterentwicklung der Lehre

Sechs „Innovative Lehr- und Lernkonzepte“ des Programms „Innovation Plus“ des Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums werden an der Technischen Universität gefördert. Insgesamt konnten für die Weiterentwicklung der Lehre für die Laufzeit 2021/2022 300.000 Euro eingeworben werden. Die sechs Projekte verteilen sich auf alle sechs Fakultäten, teilweise fakultätsübergreifend und zielen auf die Weiterentwicklung von Bachelor- und Mastermodulen. Es geht dabei unter anderem um digitale Wissensräume für Quantentechnologie, online basierte Fallstudien zur Kreislaufwirtschaft und um ein digitales Lernangebot zu einer Harzexkursion, die einen erweiterten Zugang zu Umwelt- und Bilddaten mittels einer Augmented-Reality-App bietet. Insgesamt sind 139 Anträge eingegangen von denen 62 jetzt gefördert werden.
20. Januar 2021

Tagung Software Engineering vom 22. bis 26. Februar 2021

Das Institut für Softwaretechnik und Fahrzeuginformatik der TU Braunschweig organisiert in diesem Jahr die digitale Tagung Software Engineering der Gesellschaft für Informatik. Die Tagung findet vom 22. bis zum 26. Februar 2021 statt und bietet eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen aus dem Bereich der Softwaretechnik. Eine kostenfreie Registrierung als Teilnehmende ist noch bis zum 31. Januar 2021 möglich. Die Tagung richtet sich sowohl an Softwareentwickler und Softwareentwicklerinnen aus der Praxis, als auch an Forscherinnen und Forscher aus dem akademischen Umfeld. Vorträge und Demos werden live über eine Videokonferenz-Plattform gestreamt und bieten Platz für anschließende Diskussionen.

12. Januar 2021

Maschinenbau: Bewerbung für Mentorprogramm bis 31. Januar 2021

Das semesterbegleitende Programm "Mentor.ING" bringt Studierende und berufserfahrene Alumni zusammen. Teilnehmer*innen haben Gelegenheit, die eigene Planung für den Berufseinstieg voranzubringen. Mentor*innen stehen mit Knowhow und Erfahrung in 1:1-Tandems für Gespräche zur Verfügung, darunter zahlreiche Alumni aus Wirtschaft oder Wissenschaft. Netzwerktreffen und drei Workshops u.a. zum Thema Kommunikation, Moderation und Assessment Training ergänzen das kostenfreie Angebot der Fakultät für Maschinenbau. Für Studierende der höheren Bachelorsemester sowie Masterstudierende an der Fakultät für Maschinenbau. Bewerbung bis 31.01.2021.
11. Januar 2021

Engineers for global sustainability: Einladung zur virtuellen Konferenz CIRP LCE 2021

Unter dem Motto "Engineers for global sustainability" laden Prof. Christoph Herrmann, Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der TU Braunschweig und Prof. Kuldip Sangwan vom Birla Institut of Thechnology an Science in Pilani, Indien,
im März 2021 zur 28. CIRP Life Cycle Engineering Konferenz im Onlineformat ein. Die Konferenzreihe rückt den wissenschaftlichen Austausch vor allem junger Wissenschaftler*innen sowie die Förderung kooperativer Forschung zwischen Industrie und Wissenschaft in den Mittelpunkt. Präsentiert werden neueste Forschungsergebnisse zur nachhaltigen Entwicklung des Lebenszyklus von Produkten. Rund 130 Teilnehmer*innen weltweit nehmen an der Konferenz teil, die ursprünglich in Jaipur stattfinden sollte. Interessierte, Studierende und Alumni können ebenfalls teilnehmen.
15. Dezember 2020

Intensivstation der Zukunft

Die Intensivstation ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Deutschland. Jährlich werden ca. 2,2 Millionen Menschen auf deutschen Intensivstationen behandelt, mit stark wachsendem Trend. Die Corona-Pandemie macht deutlich, wie schnell insbesondere diese Stationen von Versorgungsengpässen, Arbeitsverdichtung und Pflegepersonalmangel betroffen sein können. An vielen Kliniken ist zudem die bauliche und technische Ausstattung unzureichend und veraltet.

Das Institut für Konstruktives Entwerfen, Industrie- und Gesundheitsbau (IKE), Projektkoordinator Dr. Wolfgang Sunder, wird gemeinsam mit der Charité Berlin und elf Industriepartnern im Projekt "Intensivstation der Zukunft" diese Probleme aufgreifen und gegenwärtige Konzepte für die Planung und den Betrieb von Intensivstationen im Krankenhaus prüfen. Es sollen innovative bauliche Lösungen entwickelt werden, die den täglichen Problemen entgegenwirken. Im Fokus stehen die Reduktion von Krankenhausinfektionen durch neue Präventionskonzepte und die Verbesserung der Patientenversorgung durch Anpassung der Stationsstruktur auf wesentliche Abläufe.

Das Projekt wird durch das Förderprogramm „Zukunft Bau“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und den Industriepartnern mit 575.000 Euro gefördert.

Bildnachweis: BBSR: Bauliche Hygiene im Klinikbau, Band 13.
14. Dezember 2020

Heinze ArchitektenAWARD 2020 für Gerburg Brilling

Architektur-Studentin Gerburg Brilling hat mit ihrer Arbeit "Neue Stadtmitte Arnstein" am Institut für Entwerfen und Raumkomposition (IAD) den Heinze ArchitektenAWARD 2020 "Nachwuchsarbeiten" gewonnen. "Eine Architektur wie ein Tanz, wie ein Dialog einer Theaterinszenierung, die einer geheimnisvollen Dramaturgie folgt", urteilt die Jury. "Soviel Sensibilität, Erfindungsreichtum und Detailseligkeit gegenüber einem Denkmal dokumentiert ein außerordentliches Entwurfstalent."
14. Dezember 2020

Formhand gewinnt Braunschweiger Gründerpreis

Die Ausgründung der TU Braunschweig FORMHAND Automation GmbH hat den Gründerpreis Braunschweig 2020 gewonnen. Der bereits zum sechsten Mal von der Braunschweigischen Landessparkasse und der Braunschweig Zukunft GmbH ausgelobte Gründerpreis Braunschweig ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Kirsten Büchler, Christian Löchte und Holger Kunz haben aus der Forschungsarbeit an der TU Braunschweig heraus das Unternehmen FORMHAND aufgebaut, das universelle Greifkissen für Produktion und Logistik entwickelt.

10. Dezember 2020

TU-Beteiligung an Promotionskolleg zur Digitalen Medizin

Im Sommer 2021 startet das Promotionskolleg "DigiStrucMed" an der Medizinischen Hochschule Hannover. Als Kooperationspartner mit dabei ist auch Professor Thomas Deserno vom Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der TU Braunschweig und der MHH. Das Programm soll Studierenden der Medizin (Promovierende) und der Informatik (Masterstudierende im Rahmen ihrer Abschlussarbeit) die Möglichkeit geben, gemeinsam Forschungsarbeiten im Themengebiet „Digitale Transformation in der Medizin“ durchzuführen. DigiStrucMed ist ein Kooperationsprojekt zwischen MHH, der Leibniz-Uni Hannover und der TU Braunschweig und wird zunächst für 3 Jahre mit 800.000 Euro von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert.
8. Dezember 2020

Prof. Peter Winterhalter ist neuer Leiter der Gutachtergruppe 5 (Chemie) der AiF

Professor Winterhalter vom Institut für Lebensmittelchemie wurde zum neuen Leiter der Gutachtergruppe 5 (Chemie) der Arbeits­gemeinschaft industrieller Forschungs­vereinigungen „Otto von Guericke“ e.V., kurz AiF, gewählt. Die Amtsperiode beginnt am 1. Januar 2021 und dauert 3 Jahre.
Die AiF ist ein Netzwerk zur Förderung von Forschung, Transfer und Innovation im Mittelstand. Sie hat zum Ziel, Forschung für den Mittelstand zu initiieren, den wissenschaftlichen Nachwuchs und Fachkräfte auf innovativen Gebieten zu qualifizieren sowie den Austausch über die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung zu organisieren. Als Dachverband von 101 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen verfügt die AiF über eine einzigartige Infrastruktur, um Wirtschaft und Wissenschaft effizient und branchenübergreifend zu verknüpfen.
26. November 2020

Durchstarterpreis: Fünf TU-Ausgründungen im Finale

Fünf Start-ups aus Ausgründungen der Technischen Universität Braunschweig stehen im Finale des diesjährigen Durchstarterpreises des Landes Niedersachsen. Insgesamt haben es 12 niedersächsische Start-ups in vier Kategorien ins Finale geschafft. Am 1. Dezember werden die Gewinner im Rahmen einer Online-Veranstaltung bekannt gegeben. Der Preis ist insgesamt mit 40.000 Euro dotiert.

Die TU-Ausgründungen sind in allen vier Kategorien vertreten:
Kategorie Newcomer: Norden Vaccines entwickelt einen Impfstoff gegen sämtliche von Zecken übertragenen Krankheiten.
Kategorie Scale-up: Fabmaker vertreibt zu Bildungszwecken zugelassene 3D Drucker. Zusätzlich entwickelt das erfolgreiche Start-up nachhaltige Lehr- und Lerninhalte, Projekte und Unterrichtsmaterialien.
Kategorie Science Spin-Off: ABCALIS entwickelt tierversuchsfreie, sequenzdefinierte und rekombinante Antikörper zur Diagnostik in der Humanmedizin.
und
OKAPI:Orbits hat eine AI-basierte Space Traffic Management Plattform entwickelt, die der Überwachung von Satelliten im Orbit dient und sie vor Kollisionen mit anderen Objekten schützt.
Kategorie Sonderpreis Corona Solution: CORAT Therapeutics entwickelt Wirkstoffe zur Behandlung von COVID19, die noch in diesem Jahr in die klinische Testphase eintreten sollen.
Alle Nominierungen sind auf www.startup.nds.de zu finden. Der Livestream mit der Preisverleihung beginnt am 1.12. um 16 Uhr.
12. November 2020

Euroterra-Sonderpreis für Philipp Knaus

Architektur-Student Philipp Knaus hat den mit 1.500 Euro dotierten Euroterra-Sonderpreis erhalten. Der auf eigene Initiative eingereichte Beitrag „Refugium Regenerativum“ hat die Jury so überzeugt, dass sie eigens den Wettbewerb für Masterstudierende geöffnet hat. Normalerweise richtet sich der Euroterra. Architekturpreis an junge Architekturbüros und realisierte Projekte. Der Entwurf, der sich den besonderen Herausforderungen des Infektionsschutzes in Afrika beispielhaft stellt, entstand als Masterentwurf am Institut für Konstruktives Entwerfen, Industrie- und Gesundheitsbau (IKE).

Die Jury schreibt: "Der Entwurf für ein 'Refugium Regenerativum' beschäftigt sich mit der Frage, wie in wenig entwickelten Ländern eine Gesundheitsversorgung sichergestellt werden könnte, die neben der reinen Behandlung auch die Lebensumstände und gesellschaftlichen Verhältnisse der Kranken berücksichtigt. Die Patientenzimmer sind – ungewohnt für Betrachter aus der sogenannten ersten Welt – ohne eigene Wasserversorgung als Mehrbettzimmer geplant. Solche Vorschläge reagieren auf die örtliche Situation, in der die Nutzung der Wasserversorgung den Patienten vorbehalten und von den zahlreichen Besuchern getrennt werden soll. ...Ein gelungener Beitrag, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt und eine wichtige Thematik eindrucksvoll durcharbeitet."
6. November 2020

Dicht gedrängtes Programm bei SE²A

Für die erste wissenschaftliche Beiratssitzung des SE²A-Exzellensclusters standen einige der Teilnehmenden aus Industrie, Wissenschaft und Politik sogar zur Nachtzeit auf: Wegen der Zeitverschiebung startete das virtuelle Meeting in den USA bereits um 6 Uhr. Das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt. Gemeinsam wurde diskutiert, wie sich die Luftfahrt hin zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit weiterentwickeln könnte. Ebenfalls erfolgreich verlief das zweite SE²A-Symposium mit 130 Teilnehmenden. Das Programm war gespickt mit hochkarätigen Vorträgen über Forschungs-Highlights aus Aircraft Design und Technology Requirements. Gleich im Anschluss folgte ein intensiver Workshop mit internationalen Partnern, unter anderem der TU Delft (Niederlande) und der Cranfield University (Großbritannien).
5. November 2020

Rückblick auf International Battery Production Conference 2020 +++ Termin für 2021 steht fest

Besondere Zeiten erfordern eine besondere Kreativität. Durch die andauernde Covid-19-Pandemie wurde die dritte Auflage der International Battery Production Conference (IBPC) vom 2. bis 4. November 2020 als Online-Veranstaltung durchgeführt. Alle Teilnehmer wurden mit Hilfe des Onlinetools „Alfaview“ zusammengeschaltet. Spannende Keynotes über die Rohmaterialversorgung und -gewinnung (Prof. Jaques Eksteen) aus Australien oder eine Vorstellung der geplanten Arbeiten des Unternehmens Northvolt Zwei (Fredrik Hedlund) in Salzgitter sowie ein detaillierter Überblick über die Förderstrategien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Dr. Peter Schroth) für die Batterieforschung leiteten das Programm federführend. Die IBPC 2020 wurde erneut in Zusammenarbeit mit der VDMA Batterieproduktion und dem Batterieproduktionscluster ProZell veranstaltet. Der Fokus der zweitägigen Konferenz mit anschließendem eintägigen Seminar lag dieses Jahr auf dem Thema Batteriezellproduktion 4.0. Mit über 200 Teilnehmern wurde das Vorjahresniveau erreicht und die Konferenz in der internationalen Batteriecommunity etabliert. Die nächste IBPC wird vom 31.10. bis 02.11.2021 im Steigenberger Hotel in Braunschweig stattfinden.
2. November 2020

DAAD Online-School „smARTerials“

Additive Fertigung, Akustik, Simulation, Mechanik und Software Entwicklung stehen im Mittelpunkt der derzeit stattfindenden DAAD Online-School „smARTerials“ – Smart Artificial Materials, digitally engineered. Die vierwöchige Online-School wird gemeinsam von der Technischen Universität Braunschweig und der Technischen Universität Kreta veranstaltet und vom DAAD finanziell unterstützt. Ziel ist es, griechische Studierende für Austauschprogramme und Double-Degree-Programme an der Carolo-Wilhelmina zu gewinnen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Dr. Jens-Uwe Böhrnsen vom Institut für Konstruktionstechnik zusammen mit Professor Georgios Stavroulakis vom Institute of Computational Mechanics and Optimization der TU Kreta.
30. Oktober 2020

Special Service Award

Professor Ulrich Reimers hat den „2020 Special Service Award“ im Rahmen des „International Symposiums on Broadband Systems and Broadcast“ erhalten. Das Symposium gehört zur Broadcast Technology Society (BTS), einem Zusammenschluss im Weltverband der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich Elektrotechnik und Informationstechnik, dem Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE).

Der IEEE publiziert wegweisende Forschung seiner Fachgebiete und standardisiert Technologien. So sind beispielsweise unter dem Namen IEEE 802.11 alle WLAN-Standards gesammelt. Professor Ulrich Reimers erhielt die Auszeichnung in Anerkennung seiner „many years of leadership and outstanding research of broadcast technology development and standardization“.