Notizblog

Wir halten Sie auf dem Laufenden – mit Meldungen aus Instituten und unseren Servicestellen sowie Notizen rund um die TU Braunschweig.

14. Juli 2021

ACIMobility Summit im NFF

Der ACIMobility Summit wird am 21. und 22. September 2021 als Präsenzveranstaltung in Braunschweig stattfinden. Auf der Agenda stehen fachlicher Austausch, Labor-Besichtigungen sowie Fahrdemonstrationen. Das Programm zu den Schwerpunkten Automation (Functions, Sensing/AI, MIT), Mobility (Customer Concerns, Vehicle Concepts/Applications), Connectivity (Communication Standards & Technologies), Infrastructure & Living Labs und weiteren spannenden Themen ist einsehbar unter www.aci-mobility.de.

Der Summit ACIMobility wird von ITS mobility, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik der TU Braunschweig ausgerichtet und möchte sich als internationales und interdisziplinäres Forum etablieren. Der Summit richtet sich an Expert*innen der Automobilbranche, von IT- und Mobilitätsdienstleistern, Verkehrsbetrieben, staatlichen und technischen Prüforganisationen sowie Universitäten und Forschungseinrichtungen.
9. Juli 2021

Eine Landkarte der Quantenkompetenzen

Das „Quantum Flagship“ der Europäischen Union zielt darauf, Quantentechnologien in die Anwendung zu bringen. Dazu gehört auch, jetzt die Fachkräfte auszubilden, die in Zukunft diese Technologien handhaben werden. Doch welche Kompetenzen sind eigentlich gefragt? Das untersuchten Professor Rainer Müller und Doktorandin Franziska Greinert vom Institut für Fachdidaktik der Naturwissenschaften. Im Auftrag der EU-Kommission erstellten sie einen „Competence Framework for Quantum Technologies“ – eine Art Landkarte aller Kompetenzen, die man in Quantentechnologien erwerben kann. Davon ausgehend können zum Beispiel Studiengänge oder berufliche Fortbildungsmaßnahmen entwickelt werden.

Beide Forschenden der TU Braunschweig unterstützen damit sowohl das „Quantum Flagship“ der Europäischen Union als auch das niedersächsische Quantenbündnis „Quantum Valley Lower Saxony“. Das Ziel ist, in Deutschland und Europa ein ganzes Ökosystem an Fachkräften für Quantentechnologien zu entwickeln. Die Spannweite umfasst dabei Projekte wie MILQ, das Quantenphysik in die Schulen bringen soll, oder die Einrichtung eines neuen Masterstudiengangs an der TU Braunschweig, der Studierende des Ingenieurwesens mit Kompetenzen für den künftigen Einsatz von Quantentechnologien ausstattet.
7. Juli 2021

Neues Angebot auf Website der Grünen Schule

Bestäubung, insektenfreundliche Gärten, Bionik – die Grüne Schule bietet jetzt auf ihrer Website ein "Thema des Monats" an. Da die Grüne Schule coronabedingt weiterhin geschlossen ist, stellt das Team passend zur Jahreszeit kleine Beobachtungsaufträge für Schüler*innen oder interessierte Lehrkräfte zusammen. Dabei können die Schüler*innen Pflanzen, Tiere und besondere Phänomene in der Natur entdecken. Darüber hinaus ist auch ein Erklärvideo zum „Wasserhaushalt der Pflanzen“ entstanden. Das Video ist insbesondere für Schüler*innen der 7. Klassen geeignet.
5. Juli 2021

Bewerbungen für die SyMDROID Summer School für Systemmedizin

Bewerbungen für die SyMDROID Summer School für Systemmedizin
SyMDROID bietet Ihnen eine Ausbildung in den Bereichen klinische, molekularbiologische, datenwissenschaftliche sowie ethische, rechtliche und soziale Forschung. Renommierte Expert*innen aus verschiedenen Bereichen werden Vorträge halten und mit Ihnen über verschiedene Systemmedizin-Themen diskutieren. SyMDROID bietet ein einzigartiges Forum für den Austausch von Fachwissen. Das Thema von SyMDROID (onkologische und immunologische Erkrankungen) sowie die Einbindung von klinischen Forschungsgruppen ermöglicht es, Ihr systemmedizinisches Wissen anhand von klinisch relevanten Anwendungsfällen und Daten zu vertiefen.

SyMDROID wird vom 1. bis 5. November 2021 am TWINCORE in Hannover stattfinden. Reisestipendien sind verfügbar und eine Unterkunft wird bei Bedarf zur Verfügung gestellt. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit einem Motivationsschreiben, einem aktuellen Lebenslauf und einem Abstract zu Ihrem Beitrag (Vortrag und Poster) per E-Mail an symdroid@plri.de bis spätestens 31. Juli 2021. Das Motivationsschreiben sollte eine kurze Beschreibung Ihres Studiums oder Ihrer Forschung, eine Erläuterung der Relevanz für das Thema von SyMDROID und eine Beschreibung der Notwendigkeit und des Mehrwerts des interdisziplinären Austauschs während SyMDROID enthalten, idealerweise mit der Skizzierung selbst definierter Lernziele. Ihre Bewerbung wird von einem Gutachtergremium, bestehend aus Expert*innen der Systemmedizin und verwandter Fachgebiete, bewertet. Eine Entscheidung über Ihre Bewerbung können Sie bis Ende August erwarten.
2. Juli 2021

Erste Messflüge mit dem neuen TU-Forschungsflugzeug

Am 28. Juni 2021 brach das neue TU-Forschungsflugzeug zu Messflügen nach Karlsruhe auf und überflog dann den Schwarzwald. Am 29. Juni 2021 fanden zwei weitere Messflüge gemeinsam mit der „alten“ Maschine DIBUF im Rahmen der Messkampagne „SwabianMOSES“ statt. Dr. Thomas Feuerle vom Institut für Flugführung: „Alle Messflüge haben sehr gut geklappt, die Messtechnik hat funktioniert. Die DIBUF ist dabei immer sehr hoch geflogen und hat mit einem LIDAR von oben ins Messgebiet ‚geschaut‘, während die DILAB deutlich tiefer im Messgebiet geflogen ist.“ Die Herausforderung war dabei die zeitliche und räumliche Koordinierung der beiden Flugzeuge. Die Braunschweiger Wissenschaftler*innen sammelten während der Messflüge Daten zur Erforschung von schweren Gewittern.
29. Juni 2021

Hildegard-Hamm-Brücher-Preis für Chancengleichheit an Prof. Petra Mischnick

Die Lebensmittelchemikerin Professorin i. R. Dr. Petra Mischnick erhält den neu eingeführten Hildegard-Hamm-Brücher-Preis für Chancengleichheit. Die Auszeichnung wird ihr von der Gesellschaft Deutscher Chemiker im Rahmen des GDCh-Wissenschaftsforums Chemie verliehen. Mit dem neuen Preis, der mit 7.500 Euro dotiert ist, will die GDCh ein sichtbares Zeichen setzen und vorbildhaftes Engagement für Chancengleichheit in der Chemie würdigen. Die Namensgeberin des Preises, die Chemikerin Hildegard Hamm-Brücher, galt als „Grande Dame“ der deutschen Nachkriegspolitik.

Mit der Auszeichnung wird das Engagement von Professorin Petra Mischnick insbesondere für das von ihr 2002 initiierte Agnes-Pockels-SchülerInnenlabor gewürdigt. Das Projekt war eines der ersten seiner Art und zeigte mit seinem Vorbildcharakter eine große Breitenwirkung. Darüber hinaus zeichnet sich Mischnick durch ihr langjähriges Engagement für Chancengleichheit aus. Sie gehörte zu den Pionierinnen, die Gleichberechtigung zu einem zentralen Thema in der GDCh machte und war im Jahr 2000 Gründungsmitglied und die erste Vorsitzende des Arbeitskreises Chancengleichheit in der Chemie (AKCC). In der Begründung heißt es: „Prof. Mischnick engagiert sich bis heute für Gleichberechtigung und zeigt eine Konsequenz in ihrer Haltung, ihrem unermüdlichen Einsatz und ihren gelebten Werten, die auch Hildegard Hamm-Brücher auszeichnete.“
18. Juni 2021

Dr. Christian Weckenborg erhält Preis für anwendungsnahe wissenschaftliche Leistungen

Die Initiative Wissenschaft und Automobilindustrie e. V. (IWA) hat Dr. Christian Weckenborg für seine Publikation ausgezeichnet. In diesem Zeitschriftenartikel mit dem Titel „The Volkswagen Pre-Production Center Applies Operations Research to Optimize Capacity Scheduling“ beschreibt er sein Verfahren zur Terminierung von Montagekapazitäten im Prototypenbau von Fahrzeugen. Damit ist es ihm gelungen, ein Planungswerkzeug zu entwickeln, welches die vormals manuelle Vorgehensweise der Planung im Vorseriencenter abgelöst hat.

Die Verleihung des Forschungspreises im Themenbereich „Planung und Optimierung in der Automobilindustrie und verwandten innovativen Industrien“ fand am 11. Juni im Rahmen des Symposiums „Theory meets Practice“ zum siebten Mal statt. Damit verfolgt der IWA e. V. das Ziel, intensiven Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und (Automobil-) Wirtschaft zu fördern und gezielt zu betreiben. Der Preis ist insgesamt mit mindestens 2500 Euro dotiert.
Screenshot eines Smartphones mit Anzeige einer E-Mailbenachrichtigung. 17. Juni 2021

Neuer Service: Internationaler Newsletter der TU Braunschweig

Ab Juli 2021 bietet das International House einen neuen Newsletter-Service an, mit dem man sich über alle internationalen Themen an der TU Braunschweig informieren kann. Der Newsletter richtet sich an Studierende, Mitarbeiter*innen in Forschung und Verwaltung, Alumni und die interessierte Öffentlichkeit. Die Themen reichen von strategischen Internationalisierungsthemen der Hochschule über Informationen für internationale Studierende und Wissenschaftler*innen bis hin zum Thema Auslandsaufenthalt. Auch interkulturelle Themen, Sprachkurs-Angebote, Workshops und Angebote für (internationale) Forscher*innen stehen im Fokus. Abgerundet wird der Newsletter durch spannende Veranstaltungstipps mit internationalem Bezug.

Der Internationale Newsletter erscheint alle zwei Monate und ist sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfügbar. Interessierte können bei der Anmeldung die entsprechende Sprache auswählen.

Hier geht es zur Newsletter-Anmeldung.
16. Juni 2021

Online-Gespräch zu nachhaltigem Bauen

Wie wichtig ist nachhaltiges Bauen aktuell? Welche Materialien werden verwendet und warum? Was sind die bedeutendsten aktuellen Projekte im nachhaltigen Bauen? Und wer sind die wichtigsten Köpfe? Darüber sprechen Professorin Elisabeth Endres vom Institut für Bauklimatik und Energie der Architektur (IBEA), der Architekt Arno Lederer und die Architektin Anne Niemann am 22. Juni, 18 Uhr, bei NXT A, einer Plattform für die Bau- und Kreativbranche.

Ein nachhaltiges Gebäude zeichnet sich durch seine hohe ökologische, ökonomische und sozio-kulturelle Qualität aus. Diese drei Aspekte bilden die drei Hauptsäulen der Nachhaltigkeit. Zusammen mit der Lebensdauer eines Bauwerks, welche die Phasen der Planung, Errichtung, Nutzung, Betrieb und Abriss bzw. Rückbau umfasst, stellt dies den Lebenszyklus eines Gebäudes dar, der den zeitlichen Rahmen zur Beurteilung der Nachhaltigkeit vorgibt. Doch wie wird ein Gebäude langlebig? Wie erhält es eine hohe ökologische Qualität und vor allem – durch welche Materialien? Diese Fragen sollen in der Diskussion beantwortet werden. Eine Anmeldung zum Gespräch ist hier hier möglich: www.nxt-a.de/events/nxt-a-digital-talk-16-einfach-bauen/.
4. Juni 2021

Neue Buchveröffentlichung über faserverstärkte Nanokomposite

Das Buch "Acting Principles of Nano-Scaled Matrix Additives for Composite Structures" (ISBN 978-3-030-68523-2) fasst die Ergebnisse einer Dekade an intensiver Forschung der DFG-Forschungsgruppe FOR2021 zusammen. Die Forschungsgruppe untersuchte die Wirkung von nanoskaligen Matrixadditiven entlang der vier Ebenen der Materialbildung, der Partikel-Harz-Wechselwirkung, des Einflusses von Nanopartikeln auf die Verarbeitbarkeit des Polymers, des Einflusses von Nanopartikeln auf die Polymeraushärtung und des Einflusses von Nanopartikeln auf den Faserkunststoffverbund.

Faserverstärkte Kunststoffe haben in Bauteilen mit primär ein- oder zweiachsigem Spannungszustand im Vergleich zu isotropen Metallen ein deutlich höheres Leichtbaupotenzial. Gleichzeitig können sie durch ihre Korrosionsunempfindlichkeit und ihre vorteilhaften Ermüdungseigenschaften zu einer Reduzierung der Instandhaltungskosten beitragen. Aufgrund ihrer hervorragenden spezifischen mechanischen Eigenschaften zählen sie heute zu den leistungsfähigen Leichtbauwerkstoffen. Diese Eigenschaften machen sie besonders im Bereich der Mobilität attraktiv. Sobald jedoch die Matrixeigenschaften die mechanischen Eigenschaften dominieren, z. B. bei der faserparallelen Druckfestigkeit, zeigen sich deutliche Schwächen in den mechanischen Eigenschaften. Hier ist ein Ansatz, die Matrixeigenschaften durch nanoskalige keramische Additive deutlich zu erhöhen und gleichzeitig die Verarbeitbarkeit des Harzes zu gewährleisten.
3. Juni 2021

CircularLIB: Bewerbung für Projekte bis 15. Juli 2021

Gesucht werden Doktoranden für 13 Projekte innerhalb des Graduiertenkollegs CircularLIB, das zur nachhaltigen Kreislaufproduktion und -nutzung von Lithium-Ionen-Batterien forscht. Eine Bewerbung erfolgt direkt über die Graduiertenkolleg-Seite. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli 2021.

Die Mobilitätswende geht mit einer stetig steigenden Nachfrage an Lithium-Ionen-Batterien einher. Die konsequente Kreislaufführung von Rohstoffen zur Steigerung der Nachhaltigkeit im Elektromobilitätssektor ist dabei zukunftsentscheidend. Dieses Feld wird in dem neuen Graduiertenkolleg ab Oktober 2021 vertieft. Weitere Informationen zum Graduiertenkolleg finden Sie hier.
2. Juni 2021

Anmeldefrist für Eignungsprüfung Musik verlängert

Das Institut für Musik und ihre Vermittlung der TU Braunschweig hat seine Anmeldefrist für die Eignungsprüfung verlängert und freut sich über weitere Bewerberinnen und Bewerber auf das Lehramtsstudium Musik an Grund-, Haupt- und Realschulen sowie Integrierte Gesamtschulen. Bewerbungen sollten bis zum 7. Juni 2021 eingereicht werden. Die Ausbildung ist praxisorientiert gestaltet und musikalisch vielseitig. Einen Schwerpunkt in Forschung und Lehre bildet die populäre Musik. Ab dem kommenden Wintersemester kann man am Institut auch Elektronische Musik als künstlerisches Hauptfach studieren. Die Studierenden können dort aus vorgegebenen Komponenten, beispielsweise DJ-Ing, Live-Elektronik oder Sounddesign, ihren individuellen Studienplan entwickeln.

Informationen zur Eignungsprüfung gibt es unter:
www.tu-braunschweig.de/musik/eignungspruefung.
27. Mai 2021

Professor Georg Garnweitner neuer DFG Vertrauensdozent für die TU Braunschweig

Professor Georg Garnweitner, Leiter des Bereichs Nanomaterialien im Institut für Partikeltechnik, ist neuer Vertrauensdozent der TU Braunschweig bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Professor Garnweitner wurde als ausgewiesener Wissenschaftler mit DFG-Erfahrung vom Präsidium bestimmt. Er löst Professor Rolf Ernst vom Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze ab, der seit 2012 dieses Amt innehatte.

Die Vertrauensdozent*innen sind ein wichtiges Bindeglied zwischen den Hochschulen und der DFG. Sie Ansprechperson vor Ort für Antragstellerinnen und Antragsteller bei der DFG, informieren über die verschiedenen Fördermöglichkeiten und beraten insbesondere Erstantragstellende. Von der DFG ist auch vorgesehen, dass die Vertrauenspersonen von der Antragstellung von den Antragstellenden der jeweiligen Hochschule unterrichtet werden.
12. Mai 2021

QVLS-iLabs: Technologietransfer aus der Quantenforschung

Das Integration Lab des Quantum Valley Lower Saxony (QVLS) hat als eines von 15 Projekten die zweite Runde des Wettbewerbs Clusters4Future des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erreicht. Bis Februar 2021 hatten sich ursprünglich 117 Projekte für die Förderung beworben. Mit dem Wettbewerb will das Bundesministerium regionale Innovationsnetzwerke zwischen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen stärken. Im Integration Lab (iLab) wollen die Partner Leibniz Universität Hannover, Technische Universität Braunschweig, Physikalisch‐Technische Bundesanstalt und das DLR‐Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik innerhalb des Niedersächsischen Quantenverbunds (Quantum Valley Lower Saxony, QVLS) den Wissens- und Technologietransfer aus der Quantenforschung, insbesondere des Quantencomputings, in die Industrie voranbringen.

Für die Ausarbeitung eines tragfähigen Konzepts stehen iLab in den nächsten sechs Monaten 250.000 Euro zur Verfügung. Mitte 2022 werden bis zu sieben Zukunftscluster ausgewählt. Diese können in bis zu drei Umsetzungsphasen über jeweils drei Jahre ihre Konzepte realisieren. Pro gefördertem Cluster und Jahr sind Fördermittel in Höhe von bis zu fünf Millionen Euro vorgesehen.
11. Mai 2021

Professorin Jakobi als Sachverständige zum Arms Trade Treaty im Bundestag

Am 5. Mai fand im Bundestag eine öffentliche Anhörung zum Vertrag über den Waffenhandel (Arms Trade Treaty, ATT) statt, bei der Professorin Anja P. Jakobi vom Institut für Internationale Beziehungen der TU Braunschweig als Sachverständige eingeladen war.

Dabei wurden Fragen wie der adäquaten Exportkontrolle, der illegalen Märkte für Waffen und andere Regulierungsfragen erörtert. Die Aufzeichnung der Sitzung und eine Zusammenfassung kann in der Mediathek des Bundestages angesehen werden.
6. Mai 2021

FEBS Anniversary Prize 2021 für BRCIS-Forscher Prof. Simon Ebbinghaus

Der Preis wird von der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) für herausragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftler*innen auf dem Gebiet der Biochemie und Molekularbiologie oder verwandter Wissenschaften vergeben.

Ebbinghaus leitet an der TU Braunschweig die Biophotonics Ebbinghaus Group am BRICS, die die Stabilität und Faltung von Biomolekülen in Zellen untersucht. Die Forschungen zielen auf eine effizientere Manipulation von molekularen Prozessen in Zellen, die zur Entwicklung neuartiger therapeutischer Strategien gegen neurodegenerative Erkrankungen beitragen kann. Simon Ebbinghaus wird auf dem 45. FEBS-Kongress im Rahmen des Symposiums "Protein Folding and Misfolding" am 4. Juli 2021 sprechen. Der Kongress wird von der Federation of European Biochemical Societies (FEBS) ausgerichtet.
3. Mai 2021

Weniger Abfall, weniger CO2 – CEID Roadmap für 11. Mai 2021 angekündigt

Die Circular Economy Inititaive Deutschland (CEID) ist eine vom BMBF geförderte Initiative mit dem Ziel, Vorschläge zu erarbeiten, wie wir weniger Ressourcen verbrauchen, weniger Abfall produzieren und den Ausstoß von Treibhausgas-Emissionen verringern. In Arbeitsgruppen erörtern rund 130 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, wie zirkuläre Wirtschaftssysteme umgesetzt werden können. Am 11. Mai 2021 werden konkrete Handlungsempfehlungen in einer Roadmap vorgestellt.

Eine dieser Arbeitsgruppen ist die Gruppe „Traktionsbatterien“, die von Professor Arno Kwade (TU BS) geleitet wird und in der Professor Christoph Herrmann vom Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik ebenfalls mitarbeitet. Die AG befasst sich mit dem Aufbau zirkulärer Wertschöpfungsnetzwerke der Batterie. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus der Batterie von der Produktentwicklung über die Produktion und Nutzung bis hin zur Nachnutzung betrachtet. Es wurden Optionen entwickelt, wie solche Funktionssysteme nach zirkulären Ansätzen gestaltet werden können.
29. April 2021

PROCOMPAS">Sprecherwechsel im DFG-Graduiertenkolleg „Assemblierung von Proteinkomplexen“

Das DFG-Graduiertenkolleg PROCOMPAS „Assemblierung von Proteinkomplexen“ hat seit dem 1. April einen neuen Sprecher. Professor Klemens Rottner, Zoologisches Institut, folgt dem bisherigen Sprecher und Gründer des Graduiertenkollegs, Professor Ralf. R. Mendel, Institut für Pflanzenbiologie.

Professor Dieter Jahn, Stellvertreter und Vizesprecher im Programm und Professor Klemens Rottner würdigten im Rahmen der Online-Übergabeveranstaltung die Verdienste von Ralf Mendel und dankten ihm für die erfolgreiche Etablierung und Koordination nicht nur des laufenden Kollegs, sondern auch des Vorgängerkonsortiums, der DFG-Forschergruppe PROTRAIN.

Im Graduiertenkolleg PROCOMPAS, das seit Mail 2016 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird (https://www.tu-braunschweig.de/procompas) beschäftigen sich in einem Dutzend Projekten Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen TU-Instituten und des Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung mit biochemischen, biophysikalischen sowie zellbiologischen Fragestellungen zu Zusammenschluss, intrazellulärem Transport und dem stetigen Umbau von Proteinkomplexen in pro- und eukaryotischen Zellen. Das Graduiertenkolleg PROCOMPAS wird bis zu seinem endgültigen Auslaufen Anfang 2023 mit insgesamt etwa 5,2 Mio. Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.
22. April 2021

Forschungsdatenmanagement: Ein passgenauer Workshop für Graduiertenkolleg 2075

Als Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs (GRK) 2075 bat Professor Manfred Krafczyk TUBS.researchdata, den Kollegiat*innen das Thema Forschungsdatenmanagement (FDM) näherzubringen. Daraufhin konzipierte das Team von TUBS.researchdata zusammen mit GRK-Geschäftsführer David Anton einen maßgeschneiderten, dreiteiligen Workshop.

Im ersten Teil legten die allgemeinen und fachspezifischen Hinweise zum FDM den Grundstein für den anschließenden Praxisteil. Dort übten die Kollegiat*innen mit ihren eigenen Forschungsdaten und diskutierten anschließend Lösungen und Konzepte für gutes FDM. Im dritten Teil des Workshops entwarfen die Kollegiat*innen gemeinsam eine FDM Richtlinie für den GRK 2075.

Professor Manfred Krafczyk: „Die Vermittlung des Problembewusstseins und passender Lösungsansätze durch die Expert*innen von TUBS.researchdata trug maßgeblich zu einer schnellen Identifikation der Kollegiat*innen mit den Zielen des FDM bei. Der Erfolg der Schulungen lässt sich auch daran ablesen, dass die in enger Zusammenarbeit mit den Kollegiat*innen erarbeitete FDM-Richtlinie mit nur marginalen kosmetischen Änderungen vom Vorstand des Graduiertenkollegs einstimmig verabschiedet wurde.“

Auch in Zukunft wird TUBS.researchdata passgenaue Services für Forschende und Studierende entwickeln. Bei Interesse an individuellen Schulungen oder Beratungen rund um das Thema FDM freut sich TUBS.researchdata über Anfragen.
21. April 2021

Forschungsprojekt „EffizientNutzen“ repariert Unterhaltungselektronik in Praxisstudie

Die TU Braunschweig sucht zusammen mit weiteren Forschungspartnern des BMBF-geförderten Verbundforschungsprojektes „EffizientNutzen“ wieder defekte Geräte, die zur herstellerunabhängigen Reparaturstudie registriert werden können: Reparieren statt wegwerfen ist das Ziel.

Der erste Teil der Praxisstudie von EffizientNutzen konnte zeigen, dass Reparieren von Unterhaltungselektronik möglich ist, jedoch nicht einfach: Rund 65 Prozent der eingesendeten Produkte waren nach der Reparatur wieder betriebsfähig. Eine begleitende Umfrage im Rahmen des Forschungsprojekts machte auch klar: Die Kosten sind der entscheidende Punkt. Im zweiten Teil des Forschungsprojektes wird deshalb untersucht, wie Kosten für eine Reparatur minimiert werden können. Ein wichtiger Beitrag für eine verlängerte Gebrauchsdauer von Elektronikgeräten. Für die Forschungspartner soll am Ende eine – auch in Hochlohnregionen funktionierende – datenbasierte Entscheidungsunterstützung für ein wirtschaftliches Reparatursystem stehen.