Notizblog

Wir halten Sie auf dem Laufenden – mit Meldungen aus Instituten und unseren Servicestellen sowie Notizen rund um die TU Braunschweig.

6. Mai 2021

FEBS Anniversary Prize 2021 für BRCIS-Forscher Prof. Simon Ebbinghaus

Der Preis wird von der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) für herausragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftler*innen auf dem Gebiet der Biochemie und Molekularbiologie oder verwandter Wissenschaften vergeben.

Ebbinghaus leitet an der TU Braunschweig die Biophotonics Ebbinghaus Group am BRICS, die die Stabilität und Faltung von Biomolekülen in Zellen untersucht. Die Forschungen zielen auf eine effizientere Manipulation von molekularen Prozessen in Zellen, die zur Entwicklung neuartiger therapeutischer Strategien gegen neurodegenerative Erkrankungen beitragen kann. Simon Ebbinghaus wird auf dem 45. FEBS-Kongress im Rahmen des Symposiums "Protein Folding and Misfolding" am 4. Juli 2021 sprechen. Der Kongress wird von der Federation of European Biochemical Societies (FEBS) ausgerichtet.
3. Mai 2021

Weniger Abfall, weniger CO2 – CEID Roadmap für 11. Mai 2021 angekündigt

Die Circular Economy Inititaive Deutschland (CEID) ist eine vom BMBF geförderte Initiative mit dem Ziel, Vorschläge zu erarbeiten, wie wir weniger Ressourcen verbrauchen, weniger Abfall produzieren und den Ausstoß von Treibhausgas-Emissionen verringern. In Arbeitsgruppen erörtern rund 130 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, wie zirkuläre Wirtschaftssysteme umgesetzt werden können. Am 11. Mai 2021 werden konkrete Handlungsempfehlungen in einer Roadmap vorgestellt.

Eine dieser Arbeitsgruppen ist die Gruppe „Traktionsbatterien“, die von Professor Arno Kwade (TU BS) geleitet wird und in der Professor Christoph Herrmann vom Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik ebenfalls mitarbeitet. Die AG befasst sich mit dem Aufbau zirkulärer Wertschöpfungsnetzwerke der Batterie. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus der Batterie von der Produktentwicklung über die Produktion und Nutzung bis hin zur Nachnutzung betrachtet. Es wurden Optionen entwickelt, wie solche Funktionssysteme nach zirkulären Ansätzen gestaltet werden können.
29. April 2021

PROCOMPAS">Sprecherwechsel im DFG-Graduiertenkolleg „Assemblierung von Proteinkomplexen“

Das DFG-Graduiertenkolleg PROCOMPAS „Assemblierung von Proteinkomplexen“ hat seit dem 1. April einen neuen Sprecher. Professor Klemens Rottner, Zoologisches Institut, folgt dem bisherigen Sprecher und Gründer des Graduiertenkollegs, Professor Ralf. R. Mendel, Institut für Pflanzenbiologie.

Professor Dieter Jahn, Stellvertreter und Vizesprecher im Programm und Professor Klemens Rottner würdigten im Rahmen der Online-Übergabeveranstaltung die Verdienste von Ralf Mendel und dankten ihm für die erfolgreiche Etablierung und Koordination nicht nur des laufenden Kollegs, sondern auch des Vorgängerkonsortiums, der DFG-Forschergruppe PROTRAIN.

Im Graduiertenkolleg PROCOMPAS, das seit Mail 2016 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird (https://www.tu-braunschweig.de/procompas) beschäftigen sich in einem Dutzend Projekten Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen TU-Instituten und des Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung mit biochemischen, biophysikalischen sowie zellbiologischen Fragestellungen zu Zusammenschluss, intrazellulärem Transport und dem stetigen Umbau von Proteinkomplexen in pro- und eukaryotischen Zellen. Das Graduiertenkolleg PROCOMPAS wird bis zu seinem endgültigen Auslaufen Anfang 2023 mit insgesamt etwa 5,2 Mio. Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.
22. April 2021

Forschungsdatenmanagement: Ein passgenauer Workshop für Graduiertenkolleg 2075

Als Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs (GRK) 2075 bat Professor Manfred Krafczyk TUBS.researchdata, den Kollegiat*innen das Thema Forschungsdatenmanagement (FDM) näherzubringen. Daraufhin konzipierte das Team von TUBS.researchdata zusammen mit GRK-Geschäftsführer David Anton einen maßgeschneiderten, dreiteiligen Workshop.

Im ersten Teil legten die allgemeinen und fachspezifischen Hinweise zum FDM den Grundstein für den anschließenden Praxisteil. Dort übten die Kollegiat*innen mit ihren eigenen Forschungsdaten und diskutierten anschließend Lösungen und Konzepte für gutes FDM. Im dritten Teil des Workshops entwarfen die Kollegiat*innen gemeinsam eine FDM Richtlinie für den GRK 2075.

Professor Manfred Krafczyk: „Die Vermittlung des Problembewusstseins und passender Lösungsansätze durch die Expert*innen von TUBS.researchdata trug maßgeblich zu einer schnellen Identifikation der Kollegiat*innen mit den Zielen des FDM bei. Der Erfolg der Schulungen lässt sich auch daran ablesen, dass die in enger Zusammenarbeit mit den Kollegiat*innen erarbeitete FDM-Richtlinie mit nur marginalen kosmetischen Änderungen vom Vorstand des Graduiertenkollegs einstimmig verabschiedet wurde.“

Auch in Zukunft wird TUBS.researchdata passgenaue Services für Forschende und Studierende entwickeln. Bei Interesse an individuellen Schulungen oder Beratungen rund um das Thema FDM freut sich TUBS.researchdata über Anfragen.
21. April 2021

Forschungsprojekt „EffizientNutzen“ repariert Unterhaltungselektronik in Praxisstudie

Die TU Braunschweig sucht zusammen mit weiteren Forschungspartnern des BMBF-geförderten Verbundforschungsprojektes „EffizientNutzen“ wieder defekte Geräte, die zur herstellerunabhängigen Reparaturstudie registriert werden können: Reparieren statt wegwerfen ist das Ziel.

Der erste Teil der Praxisstudie von EffizientNutzen konnte zeigen, dass Reparieren von Unterhaltungselektronik möglich ist, jedoch nicht einfach: Rund 65 Prozent der eingesendeten Produkte waren nach der Reparatur wieder betriebsfähig. Eine begleitende Umfrage im Rahmen des Forschungsprojekts machte auch klar: Die Kosten sind der entscheidende Punkt. Im zweiten Teil des Forschungsprojektes wird deshalb untersucht, wie Kosten für eine Reparatur minimiert werden können. Ein wichtiger Beitrag für eine verlängerte Gebrauchsdauer von Elektronikgeräten. Für die Forschungspartner soll am Ende eine – auch in Hochlohnregionen funktionierende – datenbasierte Entscheidungsunterstützung für ein wirtschaftliches Reparatursystem stehen.
19. April 2021

Forschungs- und Gesundheitsdaten: Demonstration von FAIR4HEALTH

Das Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik nimmt teil an einer Validierung und Demonstration, bei der die FAIR-Prinzipien angewandt werden. Diese Prinzipien sollen helfen, Forschungsdaten auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar zu machen. Auf diese Weise werden Forschungs- und Gesundheitsdaten (basierend auf Digital Health Records) in einem sicheren, kontrollierten, rechtlich und ethisch konformen Ökosystem geteilt. Für die Demonstration wurden zwei Anwendungsfälle entworfen (Identifizierung von Multimorbiditätsmustern und Korrelation der Polypharmazie mit dem Sterberisiko bei älteren Menschen, Vorhersage des Risikos der Wiederaufnahme bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD).

Das Projekt FAIR4Health, finanziert von der Europäischen Kommission, setzt sich für die effektive Anwendung der FAIR-Prinzipien ein. Damit verbunden ist eine nachhaltige Wirkung in der Gesundheitsforschung, um damit die Gesundheitsversorgung in der Europäischen Union langfristig zu verbessern.
FAIR4Health ist ein Projekt, das durch die H2020 „Wissenschaft mit der und für die Gesellschaft“ Ausschreibung finanziert wird. Neben dem Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik (PLRI) nehmen weitere 16 Forschungspartner aus 11 verschiedenen Ländern Projekt teil (Dezember 2018-November 2021).
15. April 2021

Stadt der Zukunft: Seed Money zu vergeben

Der Forschungsschwerpunkt "Stadt der Zukunft" fördert auch in diesem Jahr wieder eine Zusammenarbeit an Forschungsthemen und unterstützt dabei mit Seed Money. Bewerbungen können bis zum 15. Juni eingereicht werden. Für die vielversprechendste Idee vergibt der Forschungsschwerpunkt Personalmittel zur Unterstützung der Antragsphase, so dass eine halbe Stelle TVL-13 für sechs Monate finanziert werden kann. Weitere Informationen zu inhaltlichen Anforderungen und Bewertungskriterien finden Sie auf der Webseite des Forschungsschwerpunkts "Stadt der Zukunft".
13. April 2021

Dr. Astrid Lampert über „MesSBAR“ im Podcast über mFUND-geförderte Mobilitätsprojekte

Mit dem mFUND-Projekt MesSBAR arbeitet Dr. Astrid Lampert an einem innovativen Ansatz zur Erfassung von Schadstoffwerten. Schadstoffe in der Luft wie Ozon, Feinstaub, NOX und Ruß werden in der Regel an festen Stationen in Bodennähe gemessen. Der Einsatz von Drohnen erschließt zusätzlich die vertikale Ebene. Die kombinierten Messergebnisse verbessern die Prognosen der Schadstoffbelastung. Dr. Astrid Lampert sieht in autonom fliegenden Drohnen Potenzial für die Schadstoffmessung: „Wenn sich diese Technik weiterentwickelt, dann könnte man so eine Zukunftsversion entwickeln, dass dieses Gerät irgendwann mal in seiner Ladestation wohnt, dann da irgendwie rausgekrabbelt kommt, aufsteigt, Messungen macht, dann wieder reinkrabbelt und sich wieder anschließt.“

Der Emmett in Transit-Podcast beschäftigt sich mit datengetriebener Mobilität und ihren Auswirkungen auf den Menschen. Der Podcast ist eine Veröffentlichung von iRights.Lab, das Projekte im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND (Modernitätsfonds) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vorstellt.
6. April 2021

TU-Artikel in den Top-100 von Nature Scientific Reports 2020

Die Nature Publishing Group gab bekannt, dass ein Artikel von Goshtasp Cheraghian und Professor Michael P. Wistuba zu den Top-100-Artikeln in der Zeitschrift "Scientific Reports" im Jahr 2020 gehört (https://doi.org/10.1038/s41598-020-68007-0). Die jährliche "Scientific Reports"-Liste führt die Artikel mit den meisten Downloads auf. Die Listung gilt als Prädikat für besonders wertvolle Forschungsbeiträge aus der weltweiten Community. Goshtasp Cheraghian ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Straßenwesen, das geleitet wird von Professor Michael P. Wistuba. Beide haben in dem Paper "Ultraviolet aging study on bitumen modified by a composite of clay and fumed silica nanoparticles" beschrieben, wie Bitumen vor UV-Strahlung und dadurch vor vorzeitigem Verschleiß geschützt werden kann. Ein Nanokomposit aus Ton und pyrogener Kieselsäure verbessert die Alterungsbeständigkeit von Bitumen, einem Bindemittel in Asphalt.
1. April 2021

PVZ Industry Day: Digitaler Wandel in der Pharmaproduktion

Am 13. April 2021 findet digital der PVZ Industry Day statt. Gezeigt werden praktische Beispiele für die Digitalisierung von Prozessen in der Industrie. Abgerundet wird das Programm durch Beiträge aus der Wissenschaft, die zu aktuellen Themen der Digitalisierung forschen. Zum Auftakt wird Dr. Vera Demary vom Institut der Deutschen Wirtschaft e.V erläutern, wo die Pharmaindustrie im Vergleich zu anderen Branchen bei der Digitalisierung steht. Anmeldungen sind noch bis 7. April 2021 möglich.

Der PVZ Industry Day ist eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Pharmaverfahrenstechnik und des Innovationsnetzwerks Pharmaproduktionstechnologie (ProPharm) der TU Braunschweig. Das Netzwerk Pharmaproduktionstechnologie ist ein Verbund von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) und Forschungsinstituten, die FuE-Ergebnisse aus Kooperationsvorhaben im Bereich Pharmaproduktionstechnologie beschleunigt in den Markt transferieren. Das Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik (PVZ) ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum, in dem Pharmazeut*innen, Ingenieur*innen, Produktions-, Verfahrens- und Mikrotechniker*innen neue Verfahren und Methoden zur kostenoptimierten Herstellung von wirksamen und maßgeschneiderten Arzneimitteln vorantreiben.
1. April 2021

Neue Ausgabe des Jahrbuchs Agrartechnik

Die 32. Ausgabe des „Jahrbuchs Agrartechnik“ gibt eine umfassende Übersicht über aktuelle Entwicklungen aus vielen Bereichen der Landtechnik. Zu finden sind auch Beiträge zur Bewässerungs-, Gartenbau- und Gewächshaustechnik. Ein eindeutiger Trend in der Branche ist die Digitalisierung: „Tatsächlich beobachten wir, dass die Nutzung neuer Technologien bis hin zu sehr weitgehenden Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen in nahezu allen Jahrbuchbeiträgen beschrieben wird“, so Prof. Dr. Ludger Frerichs, Herausgeber des Jahrbuchs. Die Beiträge des Jahrbuchs sind weiterhin kostenfrei verfügbar und können über die Webseite als PDF-Dateien heruntergeladen werden. Die Gesamtausgabe wird außerdem auch im epub-Format bereitgestellt und kann so direkt auf eBook-Readern gelesen werden.
31. März 2021

Professor Udo Rau, Studiendekan der Biotechnologie, verabschiedet

Heute wurde der langjährige Studiendekan der Biotechnologie, Professor Udo Rau, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Er ist seit 1986 am Institut und war die letzten zehn Jahre Studiendekan. Professor Rau hat die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge Biotechnologie maßgeblich geprägt und organisiert. Professor Stefan Dübel, Leiter der Abteilung Biotechnologie: „Er hat mit großem Einsatz für Studierende die beiden Studiengänge zu den mit am meisten nachgefragten der TU gemacht.“
31. März 2021

2. Ausschreibung für „Junior Research Projects“ im Exzellenzcluster SE²A

SE²A fördert hochinnovative Ideen und Forschungsansätze junger Wissenschaftler*innen zu Themen der nachhaltigen Luftfahrt (Wasserstoff in der Luftfahrt, Thermomanagement & Kühlung, Technologiebewertung und -optimierung). Nachwuchsforscher*innen an den Cluster-beteiligten Einrichtungen (TU Braunschweig, Leibniz Universität Hannover, DLR, PTB und HBK Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) können sich in diesem SE²A-Förderprogramm noch bis 14. Mai 2021 bewerben.
26. März 2021

BMBF-Kompetenzcluster greenBatt offiziell gestartet

Mit einem digitalen Kickoff startete am 3. März 2021 das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Cluster greenBatt. Die Mission besteht darin, Rohstoffkreisläufe innerhalb des Batterielebenszyklus zu schließen und so die Grundlage für eine nachhaltige Elektromobilität zu schaffen.

Im Schulterschluss mit der Industrie arbeiten Forschende von insgesamt 34 Instituten deutscher Universitäten und Forschungseinrichtungen in greenBatt gemeinsam an der Entwicklung, Gestaltung und Anwendung innovativer Technologien, Methoden und Werkzeuge für einen energie- und materialeffizienten Batterielebenszyklus und geschlossene Stoff- und Materialkreisläufe. Die Forschung umfasst sowohl Batterie-Recyclingprozesse als auch Resyntheseprozesse, um den Einsatz der wiedergewonnenen Materialien in der Produktion zu ermöglichen. Daneben sollen die Verfügbarkeit und Qualität von Daten zur Entwicklung multidisziplinärer Lebenszyklusmodelle und -werkzeuge erhöht als auch Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden.
Gemeinsam mit dem Kompetenzcluster BattNutzung bildet greenBatt die Querschnittsinitiative Batterielebenszyklus im Rahmen des Dachkonzepts Forschungsfabrik Batterie des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Das BMBF fördert greenBatt mit rund 30 Millionen Euro. Koordiniert wird das Kompetenzcluster durch Professor Christoph Herrmann (TU Braunschweig, Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST), Professor Alexander Michaelis (Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS) und Professor Bernd Friedrich (RWTH Aachen, Institut für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling IME).
24. März 2021

SE²A Paper of the Month – März 2021

Am 31. März 2021, 16:30 Uhr, wird Khalid Khalil in der zweiten Ausgabe des neuen Seminarformats des Exzellenzclusters SE²A sein Paper vorstellen. Thema ist die aktive Strömungskontrolle zur Entlastung der Tragflächen. Erschienen ist seine Forschungsarbeit im American Institute of Aeronautics and Astronautics Journal (AIAAJ).

Im Seminar „Paper of the Month“ gibt es regelmäßig die Möglichkeit, sich über die neuesten Veröffentlichungen im Cluster zu informieren und sich mit Kolleg*innen auszutauschen. Weitere interessierte Kolleg*innen sind herzlich willkommen (Anmeldung unter conference-se2a(at)tu-braunschweig.de).
24. März 2021

Zwei Abschlussarbeiten mit Stiftungspreis ausgezeichnet

Die Stiftung der Ingenieurkammer Niedersachsen ehrt 2021 sechs Absolvent*innen in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen, davon zwei von der TU Braunschweig. Prämiert wurde David Appelhaus vom Institut für Chemische und Thermische Verfahrenstechnik für seine Masterarbeit zum Thema „Datenanalyse und merkmalsextraktion historischer Messdaten eines Naturumlaufverdampfers als Grundlage von Machine Learning Modellen“. Maik Bertke wurde für seine Promotion am Institut für Halbleitertechnik zum Thema „Mikroelektromechanischer Sensor zur Detektion und Charakterisierung von luftgetragenen Nanopartikeln“ geehrt.

Eine Lobende Erwähnung erhielten außerdem acht TU-Absolvent*innen: Désirée Elkehdi (Bachelor), Finn Frankenberg (Master), Vivien Helm (Bachelor), Fabian Kleischmann (Master), Viktoria Maria Kosmalla (Master), Leon Ohms (Master), Elin Schuh (Bachelor) und Jiushuai Xu (Promotion).

Die Stiftung der Ingenieurkammer Niedersachsen zeichnet jährlich Abschluss- und Forschungsarbeiten an niedersächsischen Hochschulen aus. Der Fokus liegt dabei auf praxisnahen und fachübergreifenden Arbeiten. Die Stiftung möchte damit den Nachwuchs in naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Studiengängen fördern. Abschlussarbeiten werden von betreuenden Professor*innen für die Vergabe des Stiftungspreises angemeldet.
11. März 2021

Präsentation über Wirkstoffe gegen Tierseuchen ausgezeichnet

Einer der vier Forschungsschwerpunkte der TU Braunschweig heißt „Infektionen und Wirkstoffe“. Natürlich interessieren dabei besonders Moleküle, die gegen die Erreger von Infektionen gerichtet sind. Solche neuen Wirkstoffe hat Jens Lindhof am Institut für Medizinische und Pharmazeutische Chemie entwickelt. Die Verbindungen werden gemeinsam mit einer Forschungsgruppe aus dem Institut Pasteur in Montevideo, Uruguay, untersucht und richten sich gegen Trypanosoma brucei brucei, einen Erreger von Tierseuchen. Am Mittwoch wurde er dafür bei der Tagung „Frontiers in Medicinal Chemistry“ der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft mit dem ACS Omega Posterpreis 2021 ausgezeichnet. Ihm ist es besonders gut gelungen, sein Forschungsprojekt verständlich zu kommunizieren und die Informationen visuell aufzubereiten.
8. März 2021

Entrepreneurship Hub: Nachruf auf Dr.-Ing. Jochen Stöbich

Brandschutz-Pionier und Firmengründer Jochen Stöbich ist am 24. Februar 2021 im Alter von 77 Jahren verstorben. Der gebürtige Goslarer hatte im Dezember 2020 die Geschäftsführung seines Brandschutzunternehmens niedergelegt. Stöbich gilt als Unternehmerpersönlichkeit. So zeichnete ihn die Stadt Goslar 2013 mit der Ehrenplakette aus, 2018 erhielt er den „Unternehmerpreis der Region 38“. Stöbich stiftete einen mit 7.500 Euro dotierten Promotionspreis im Bereich Entrepreneurship. Mit dem Preis sollen Gründungen als Forschungsthema sichtbarer werden. Verliehen wird der Preis vom Entrepreneurship Hub der Technischen Universität Braunschweig und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften gemeinsam mit der Stöbich GmbH. Der Entrepreneurship Hub veröffentlichte einen Nachruf auf seiner Homepage
1. März 2021

Wissenschaftspreis des Markenverbandes Dissertation über Luxus in der Markenbildung

Für seine Dissertation „The Creation of Extraordinary – Perspektives on Luxury“ ist Dr. Hannes Gurzki mit dem Wissenschaftspreis des Markenverbandes 2020 ausgezeichnet worden. Betreut wurde seine Dissertation von Prof. David M. Woisetschläger am Institut für Automobilmanagement und Industrieproduktion (AIP), Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis, von dem 5.000 Euro an den Erstplatzierten gehen, wird seit 1980 alle zwei Jahre gemeinsam vom Markenverband e.V. sowie der G·E·M verliehen. Damit werden wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet, die für die Zukunft der Markenführung richtungsweisend sind oder einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Markenforschung leisten. Luxus ist so alt wie die Menschheit und hat im Laufe der Geschichte mehrere Debatten ausgelöst.
In der Arbeit von Dr. Hannes Gurzki um das Außergewöhnliche und das Begehrenswerte von Marken und wie es durch Markenführung erreicht werden kann. Er bietet einen Überblick über die Luxusforschung, beleuchtet Perspektiven des Luxus und leitet praktische Richtlinien ab. Mit seiner Betrachtung des Themas aus dem Blickwinkeln der Wirtschafts- und Kulturwissenschaften, der Psychologie, Anthropologie, Soziologie bis hin zur Linguistik, Philosophie und Religionswissenschaften adressiert er die zentralen Prinzipien der Markenführung.
1. März 2021

Medikamente nach Maß

Von wirksameren Impfstoffen und günstigeren Herstellungsverfahren bis hin zu maßgeschneiderten Medikamenten und Versuchsorganen auf Mikrochips: Im Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik (PVZ) arbeiten Wissenschaftler:innen zahlreicher Disziplinen in einer deutschlandweit einzigartigen Konstellation gemeinsam an der medizinischen Technologie der Zukunft. „Wir verbinden hier Wirkstoff-, Material- und Formulierungswissen mit verfahrenstechnischem, mikrotechnischem und produktionstechnischem Know-how“, so PVZ-Vorstandssprecher Professor Kwade im Beitrag auf "Besser Smart", dem Innovationsportal der Stadt Braunschweig. „Die einen wissen, wie man einen Wirkstoff aufbaut, also wie und wo er wirken muss. Und die anderen können die Stoffe verarbeiten, maschinelle Verfahren entwickeln und eine industrielle Produktion aufbauen.“ Diese Kombination mache das PVZ deutschlandweit einmalig.