Notizblog

Wir halten Sie auf dem Laufenden – mit Meldungen aus Instituten und unseren Servicestellen sowie Notizen rund um die TU Braunschweig.

12. November 2020

Euroterra-Sonderpreis für Philipp Knaus

Architektur-Student Philipp Knaus hat den mit 1.500 Euro dotierten Euroterra-Sonderpreis erhalten. Der auf eigene Initiative eingereichte Beitrag „Refugium Regenerativum“ hat die Jury so überzeugt, dass sie eigens den Wettbewerb für Masterstudierende geöffnet hat. Normalerweise richtet sich der Euroterra. Architekturpreis an junge Architekturbüros und realisierte Projekte. Der Entwurf, der sich den besonderen Herausforderungen des Infektionsschutzes in Afrika beispielhaft stellt, entstand als Masterentwurf am Institut für Konstruktives Entwerfen, Industrie- und Gesundheitsbau (IKE).

Die Jury schreibt: "Der Entwurf für ein 'Refugium Regenerativum' beschäftigt sich mit der Frage, wie in wenig entwickelten Ländern eine Gesundheitsversorgung sichergestellt werden könnte, die neben der reinen Behandlung auch die Lebensumstände und gesellschaftlichen Verhältnisse der Kranken berücksichtigt. Die Patientenzimmer sind – ungewohnt für Betrachter aus der sogenannten ersten Welt – ohne eigene Wasserversorgung als Mehrbettzimmer geplant. Solche Vorschläge reagieren auf die örtliche Situation, in der die Nutzung der Wasserversorgung den Patienten vorbehalten und von den zahlreichen Besuchern getrennt werden soll. ...Ein gelungener Beitrag, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt und eine wichtige Thematik eindrucksvoll durcharbeitet."
6. November 2020

Dicht gedrängtes Programm bei SE²A

Für die erste wissenschaftliche Beiratssitzung des SE²A-Exzellensclusters standen einige der Teilnehmenden aus Industrie, Wissenschaft und Politik sogar zur Nachtzeit auf: Wegen der Zeitverschiebung startete das virtuelle Meeting in den USA bereits um 6 Uhr. Das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt. Gemeinsam wurde diskutiert, wie sich die Luftfahrt hin zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit weiterentwickeln könnte. Ebenfalls erfolgreich verlief das zweite SE²A-Symposium mit 130 Teilnehmenden. Das Programm war gespickt mit hochkarätigen Vorträgen über Forschungs-Highlights aus Aircraft Design und Technology Requirements. Gleich im Anschluss folgte ein intensiver Workshop mit internationalen Partnern, unter anderem der TU Delft (Niederlande) und der Cranfield University (Großbritannien).
5. November 2020

Rückblick auf International Battery Production Conference 2020 +++ Termin für 2021 steht fest

Besondere Zeiten erfordern eine besondere Kreativität. Durch die andauernde Covid-19-Pandemie wurde die dritte Auflage der International Battery Production Conference (IBPC) vom 2. bis 4. November 2020 als Online-Veranstaltung durchgeführt. Alle Teilnehmer wurden mit Hilfe des Onlinetools „Alfaview“ zusammengeschaltet. Spannende Keynotes über die Rohmaterialversorgung und -gewinnung (Prof. Jaques Eksteen) aus Australien oder eine Vorstellung der geplanten Arbeiten des Unternehmens Northvolt Zwei (Fredrik Hedlund) in Salzgitter sowie ein detaillierter Überblick über die Förderstrategien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Dr. Peter Schroth) für die Batterieforschung leiteten das Programm federführend. Die IBPC 2020 wurde erneut in Zusammenarbeit mit der VDMA Batterieproduktion und dem Batterieproduktionscluster ProZell veranstaltet. Der Fokus der zweitägigen Konferenz mit anschließendem eintägigen Seminar lag dieses Jahr auf dem Thema Batteriezellproduktion 4.0. Mit über 200 Teilnehmern wurde das Vorjahresniveau erreicht und die Konferenz in der internationalen Batteriecommunity etabliert. Die nächste IBPC wird vom 31.10. bis 02.11.2021 im Steigenberger Hotel in Braunschweig stattfinden.
2. November 2020

DAAD Online-School „smARTerials“

Additive Fertigung, Akustik, Simulation, Mechanik und Software Entwicklung stehen im Mittelpunkt der derzeit stattfindenden DAAD Online-School „smARTerials“ – Smart Artificial Materials, digitally engineered. Die vierwöchige Online-School wird gemeinsam von der Technischen Universität Braunschweig und der Technischen Universität Kreta veranstaltet und vom DAAD finanziell unterstützt. Ziel ist es, griechische Studierende für Austauschprogramme und Double-Degree-Programme an der Carolo-Wilhelmina zu gewinnen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Dr. Jens-Uwe Böhrnsen vom Institut für Konstruktionstechnik zusammen mit Professor Georgios Stavroulakis vom Institute of Computational Mechanics and Optimization der TU Kreta.
30. Oktober 2020

Special Service Award

Professor Ulrich Reimers hat den „2020 Special Service Award“ im Rahmen des „International Symposiums on Broadband Systems and Broadcast“ erhalten. Das Symposium gehört zur Broadcast Technology Society (BTS), einem Zusammenschluss im Weltverband der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich Elektrotechnik und Informationstechnik, dem Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE).

Der IEEE publiziert wegweisende Forschung seiner Fachgebiete und standardisiert Technologien. So sind beispielsweise unter dem Namen IEEE 802.11 alle WLAN-Standards gesammelt. Professor Ulrich Reimers erhielt die Auszeichnung in Anerkennung seiner „many years of leadership and outstanding research of broadcast technology development and standardization“.
16. Oktober 2020

Lehramtsausbildung international

Lehramtsstudiengänge sind bislang nur vereinzelt international aufgestellt. Vor dem Hintergrund der zunehmenden kulturellen, sprachlichen und religiösen Vielfalt von Schülerinnen und Schülern, ist es jedoch notwendig, interkulturelle Kompetenzen der Lehramtsstudierenden auf- und auszubauen. Das Projekt „Go out – Come in“, das vom Institut für Anglistik und Amerikanistik und dem Institut für Erziehungswissenschaften unter Mitwirkung des Research Institute of Teacher Education verantwortet und vom DAAD im Rahmen der Förderlinie Internationalisierung der Lehrkräftebildung gefördert wird, verfolgt mehrere Ziele: In einem ersten Schritt sollen Austauschstrukturen entwickelt und das Spektrum der beteiligten Fächer sowie die Anzahl der beteiligten Universitäten erhöht werden.

Mit Blick auf das Lehramt wird das Projekt profilspezifisch internationalisierte Studienangebote bereitstellen. Studienaufenthalte an ausländischen Universitäten werden mit Praktika an Schulen im Ausland und entsprechenden Internationalisierungsangeboten@home, also hier in Braunschweig, gekoppelt. Dies soll unter anderem über internationale "Summer Schools" erreicht werden, die – unter Berücksichtigung von Corona – teilweise digital stattfinden. Insgesamt zahlt das Projekt damit auf die Internationalisierungsstrategie der TU Braunschweig ein: Internationale Partnerschaften mit ausgewählten Universitäten werden geschlossen und langfristig stabile Austauschstrukturen für Incomings und Outgoings aufgebaut.
16. Oktober 2020

ITG-Preis 2020 für Ziyue Zhao

Der ITG-Preis der Informationstechnischen Gesellschaft (ITG) im Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) prämiert herausragende wissenschaftliche Veröffentlichungen ihrer Mitglieder. Ziyue Zhao vom Institut für Nachrichtentechnik ist einer der Preisträger*innen des ITG-Preises 2020. Geehrt wurde sein Artikel zu Sprachqualität: „Convolutional Neural Networks to Enhance Coded Speech“.

Sprachkommunikation prägt unser tägliches Leben und erfordert insbesondere am Telefon eine zufriedenstellende Sprachqualität. Ein Sprachkommunikationssystem codiert in der Regel das Sprachsignal. Beim Codieren, Übertragen und Decodieren verschlechtert sich jedoch das ursprüngliche Sprachsignal. Hinzu kommen Störgeräusche und Übertragungsfehler. Um die Sprachqualität zu verbessern schlägt Ziyue Zhao vor, tiefe neuronale Netzwerke einzusetzen, um die Signale nachzubearbeiten. Er kombiniert damit moderne datengetriebene Lösungen mit klassischer Sprachverarbeitung und verbessert so die Sprachqualität, ohne das System an sich zu verändern.
13. Oktober 2020

EU-Projekt zur psychischen Gesundheit

Arbeitsfähigkeitsprobleme wegen psychischer Erkrankungen haben in den letzten Jahren zugenommen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im EU-Projekt „H-Work“ wollen deshalb ein mehrstufiges Instrument zur Bewertung und Intervention entwerfen, um die psychische Gesundheit in öffentlichen Organisationen und kleinen oder mittleren Unternehmen zu fördern. An dem Projekt ist auch Professorin Beate Muschalla mit ihrem Team der Abteilung für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Diagnostik beteiligt.

Die Forschenden führen im ersten Schritt Bedarfsanalysen mit (Team-) Leitungspersonen und Arbeitsgruppen durch. Dafür suchen sie aktuell noch kleine Teams oder TeilnehmerInnen für Fokusgruppen, um sie im Rahmen von Gruppeninterviews zu befragen. Interessierte können sich jederzeit gern an Professorin Muschalla oder die Projektmitarbeiterin Lilly Werk wenden (b.muschalla@tu-bs.de, l.werk@tu-bs.de).
30. September 2020

Jetzt bewerben: FEMentoring für Promovendinnen, Postdoktorandinnen und Juniorprofessorinnen

Ziel des FEMentoring-Programms ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen in ihrer wissenschaftlichen Laufbahn zu unterstützen und auf den akademischen Auswahlprozess vorzubereiten. Für den Durchgang 2021 können sich Interessentinnen noch bis zum 31.10.2020 auf der auf der Webseite FEMentoring bewerben.
22. September 2020

Braunschweiger Brandschutz-Tage digital

Brände bei Elektrofahrzeugen, innovative Brandschutzkonzepte, Brandschutz in Schulen und aktuelle Vorschriften standen am 16. und 17. September im Mittelpunkt der Braunschweiger Brandschutz-Tage. Diese fanden erstmals als Online-Live-Veranstaltung statt. Die Referentinnen und Referenten der vier Sitzungen hielten ihre Vorträge in der Stadthalle Braunschweig, die dann live aufgezeichnet und gestreamt wurden. Auch im Online-Format wurde per Videokonferenz erfreulich kontrovers diskutiert, so das Fazit des Instituts für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz. Direkt vor der Fachtagung wurde der Workshop Feuerlöschanlagen in 2. Auflage gemeinsam mit dem bvfa – Bundesverband Technischer Brandschutz e. V. online angeboten. Neben Wassernebellöschanlagen wurden die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit sowie Fragen der Zertifizierung von Feuerlöschanlagen thematisiert. Die nächsten Brandschutz-Tage sind für den 15. und 16. September 2021 geplant.

Einen ausführlichen Rückblick auf die Brandschutz-Tage finden Sie auf der Website des Instituts für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz.
9. September 2020

Ausgezeichnete Aromaforschung

Professor Peter Winterhalter vom Institut für Lebensmittelchemie hat den „Excellence in Flavor Award 2020“ erhalten. Hinter dem internationalen Preis steht die FEMA, die „Flavor and Extract Manufacturers Association of the United States”. Sie zeichnet damit weltweit anerkannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Aromaforschung aus. Der Preis wird nur verliehen, wenn jemand die Aromaforschung durch originäre Forschung und wegweisende Veröffentlichungen weiterentwickelt hat.
25. August 2020

Neuer Masterstudiengang „Data Science“ ab WiSe 2021/2022

Ab dem Wintersemester 2021/2022 bieten das Department Informatik und das Department Mathematik gemeinsam den englischsprachigen Masterstudiengang „Data Science“ an. Durch die zunehmende Digitalisierung werden datengetriebene Ansätze in vielen Forschungsfeldern immer relevanter. Der Studiengang „Data Science“ soll dieses Querschnittsthema aufgreifen und Wissen zu datengetriebenen Analyseverfahren vermitteln sowie einen direkten Bezug zu ingenieurswissenschaftlichen Anwendungsbereichen ermöglichen. Im Moment wird die Akkreditierung des Studiengangs vorbereitet.
13. August 2020

Prämierte Softwareentwicklungsprojekte

Die Gewinnerinnen und Gewinner der besten Softwareentwicklungsprojekte 2020 stehen fest. Professorin Ina Schaefer hat die ersten drei Plätze jetzt in einer Videobotschaft bekannt gegeben. Der Tag der jungen Softwareentwickler fand in diesem Jahr zum ersten Mal digital statt, rund 160 Studierende der Bachelorstudiengänge Informatik, Wirtschaftsinformatik, Informationssystemtechnik und Mathematik haben ihre Projekte in Videos vorgestellt. Eine Jury aus Forschung und Wissenschaft, darunter auch die TU-Präsidentin Professorin Anke Kaysser-Pyzalla, hat die drei besten Projekte ausgewählt.

Der erste Platz geht an das Projekt „SherloQL“. Elf Studierende entwickelten eine interaktive App für Smartphones, die mit einem Rätsel durch Braunschweig führt und spielerisch in die Datenbankensprache SQL einführt.
Den zweiten Platz belegt das Team der „ParkDrone“. Neun Studierende haben eine App entwickelt, die eine Live-Auskunft für die Parkplatzsuche an der TU Braunschweig liefert. Dazu werden Luftaufnahmen einer Drohne genutzt, die über Machine Learning in der Bildverarbeitung automatisch analysiert werden. Auf dem dritten Platz sind acht Studierende, die das Projekt „Data Logging on Trains Using Blockchains“ entwickelt und umgesetzt haben. Das Ergebnis soll den Eisenbahnbetrieb sicherer machen, indem Daten fahrender Züge mittels Blockchains protokolliert und manipulationssicher gespeichert werden.
Alle Videos der Projekte des Tags der jungen Softwareentwickler sind auf der Website des Softwareentwicklungspraktikums (SEP) zu finden, darunter auch die Videobekanntgabe der ersten drei Plätze.
13. August 2020

Curriculumsentwicklung in der Biologie in vollem Gange

Das Curriculum des Bachelorstudiengangs Biologie kompetenzorientiert weiterzuentwickeln und dabei Lehrende sowie Studierende miteinzubeziehen – das ist das Ziel des Projektes „Lebenswissenschaften im Wandel“. Es wird im Rahmen des Programms „Qualität Plus“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gefördert.

Projektmitarbeiterin Dr. Simone Karrie gibt einen Zwischenstand: Anfang des Jahres trafen sich erstmals fast alle Lehrenden und die Studiengangsverantwortlichen der Biologie zu einem zweitägigen Retreat auf der Burg Warberg. Themen waren u.a. wie Lehrinhalte innerhalb und zwischen den Fächer besser miteinander verknüpft und wie aktuelle Entwicklungen in die Lehre aufgenommen werden können. Unterstützt wurden sie dabei von Mitarbeitenden der Projektgruppe „Lehre und Medienbildung“. Außerdem wurde gemeinsam mit Unterstützung aus der Psychologie eine Absolventen*innen- und Arbeitgeber*innen-Befragung durchgeführt, die zeigte, dass die beiden Bereiche Informationskompetenz und Selbstlernkompetenz noch weiter gestärkt werden sollten. Gemeinsam mit der Universitätsbibliothek entwickeln die Projektmitarbeitenden zudem ein bereits bestehendes Informationskompetenzmodul weiter, mit dem Ziel, den Studierenden ein maßgeschneidertes Angebot für ihre Bedarfe zu geben.
Spannende Entdeckungen können die Kinder in der Erfinderwerkstatt machen 7. August 2020

Digitale Ferien für Kinder

Vom 20. bis zum 31. Juli 2020 startete das Team des Familienbüros zusammen mit Studierenden der Fakultät 6 ein buntes Pilotprojekt: Digitale Ferienbetreuung für Kinder von fünf bis zehn Jahren. Ausgangspunkt ist die Ferienbetreuung des Studentenwerks, die aufgrund der Corona-Einschränkungen in den ersten beiden Ferienwochen ausfallen musste. Für eine digitale Alternative fragte das Team des Familienbüros Interessen und Vorlieben der Kinder ab. Zusammen mit vier Lehramt-Studierenden entstand dann ein kindgerechtes Vor- und Nachmittagsprogramm.

Mit „Die Natur, die Tiere und ich“ startete die erste Woche mit Blättertanz, Tiergeräuschrätseln und Blumenpressen. Als Highlight traten tierische Begleiter vor die Kamera. Unter dem Motto „Ferien, Farben und Fantasie“ gingen die Kinder in der zweiten Woche auf eine fantastische Reise. Es wurde gemalt, gebastelt und sich in Gedächtnisspielen ausprobiert. Besonders bemerkenswert: Die Kinder ließen sich ganz auf die digitalen Formate ein und interagierten freudig mit den Betreuenden. Sie zeigten ausgeprägte Auffassungsgaben: Trotz der physischen Distanz gab es Phasen konzentrierten Nachdenkens und intensiver Einzelarbeit, ebenso wie rege Gespräche und gemeinsames Scherzen.

Nach der Pilotphase gab es das Feedback einer Win-win-win-Situation: Den Kindern gefiel das abwechslungsreiche Programm, welches sie aktiv mitgestalteten. Die Eltern, zwischen Kinderbetreuung und Homeoffice-Alltag, wurden für einige Stunden entlastet. Die Betreuenden lernten in der Praxis, wie digitale Angebote umsetzbar werden.

Daher geht das Konzept „Digitale Ferien“ eventuell im Herbst in die zweite Runde. Studierende, die bei der weiteren Umsetzung unterstützen möchten, können sich gern im Familienbüro melden.
5. August 2020

Begrüßung der neuen Auszubildenden im Bereich Büro

Sieben neue Auszubildende im Bereich Büro starteten dieses Jahr an der TU Braunschweig, um den Beruf der Kauffrau für Büromanagement zu erlernen. Sie wurden jetzt in einem kleinen Kreis von Jacqueline Benke, Vorsitzende des Steuerkreises Büro, Laura Hoffmann, Ausbildungskoordinatorin für den Bereich Büro, Mehe Ayachi, Auszubildende im 3. Lehrjahr und Stellvertreterin der JAV sowie Ausbilderinnen und Ausbildern begrüßt. Nach Präsentationen zu verschiedenen Themen wie zur Struktur der Carolo-Wilhemina, der Arbeitssicherheit und dem Betriebsärztlichen Dienst, der Personalabteilung und zur Ausbildung an der TU Braunschweig erhielten die Auszubildenden ihre Willkommens-Taschen. Anschließend haben sie sich durch Spiele untereinander kennen gelernt.
30. Juli 2020

„Nature“-Publikation zu Mehrfachzucker

Einem Team aus 13 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelang es erstmalig, die räumliche Struktur von Mehrfachzuckern abzubilden. Den Erfolg ihrer Methode veröffentlichten die Forschenden jetzt in der Fachzeitschrift „Nature“. Professorin Uta Schlickum vom Institut für Angewandte Physik der TU Braunschweig ist Mitautorin des Papers.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler analysieren auf der Nanoebene die einzelnen Bausteine der Mehrfachzucker. Die Spitze eines Rastertunnelmikroskops tastet hierfür die Oberfläche der Zuckermoleküle ab. Es entsteht ein Profilbild des Moleküls, wie eine Holzmaserung, die mit einem Stift abgepaust wurde. Zuvor muss jedoch der empfindliche Zucker auf einer minus 270 Grad Celsius kalten Kupferoberfläche sanft platziert werden. Mit dieser Methode untersuchen die Forschenden den Zusammenhang zwischen Form und Funktion der Zuckermoleküle.
16. Juli 2020

Internationale Tagung zu Mathematischer Software 2020

„Mathematics is great, mathematics with software is even better” – nach diesem Motto fand vom 13. bis 16. Juli 2020 die renommierte Tagung „International Congress on Mathematical Software 2020“ erstmals als virtuelles Format statt. Die Konferenz bildet eine Schnittstelle zwischen Mathematik und Informatik, mit Anwendungen in allen Disziplinen im Blick. Von der TU Braunschweig waren Professor Timo de Wolff und sein Team vom Institut für Analysis und Algebra an der Organisation beteiligt. Knapp 200 registrierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten an Vorträgen, Software-Sessions und Diskussionen rund um die Uhr teilnehmen.
16. Juli 2020

Gödel-Preisträger Prof. Mitchell hält virtuellen Gastvortrag an der TU Braunschweig

Wie findet man eine optimale Rundreise in einem großen Netzwerk? Aufgabenstellungen dieser Art sind bekanntermaßen nur sehr schwer zu lösen, tauchen aber in unterschiedlichsten Zusammenhängen in Theorie und Praxis auf. Im Rahmen des ersten virtuellen Informatik-Kolloquiums an der TU Braunschweig diskutierte der Gödel-Preisträger Professor Joseph Mitchell von der Stony Brook University (NY/USA) eine ganze Reihe von klassischen und aktuellen Ergebnissen, die auf geometrischen Einsichten beruhen. Vor einem breiten Publikum beschrieb Professor Mitchell dabei sein Ergebnis zur Approximation kürzester geometrischer Rundreisen und verschiedener anderer geometrischer Optimierungsprobleme. Dabei stellte er auch Bezüge zur Forschung in der Informatik der TU Braunschweig dar, mit der ihn vieljährige Zusammenarbeit verbindet, die ihn auch in Zukunft wieder nach Braunschweig führen wird.
2. Juli 2020

Grenzenloses Online-Unterrichtspraktikum

Wie können Studierende des DaF/DaZ-Studienprogramms trotz der Corona-Krise Praxiserfahrung in der Gestaltung des Deutschunterrichts sammeln? Das Team des Programms unter der Leitung von Professorin Miriam Langlotz am Institut für Germanistik hat dafür eine gute Lösung gefunden: Die DaF/DaZ-Studierenden absolvierten in Kooperation mit dem ungarischen bilingualen Valeria Koch Bildungszentrum ihr Unterrichtspraktikum. Im 1:1 Online-Unterricht bereiteten sie Gymnasiastinnen der 11. Klasse auf die DSD II Prüfung der Kultusministerkonferenz und Zehntklässler auf die Grundprüfung in Deutsch in Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen auf B2/C1 Niveaustufe vor. Die Seminare wurden in Anlehnung an die Praxis aus der Präsenzlehre von Olga Aldinger, Dr. Karin Tantow-Jung und Dr. László Ránics über Stud.IP angeboten. Durch diese Form des Unterrichtspraktikums und dank der Kooperation mit den ungarischen Lehrkräften und der Schulleitung wurde es ermöglicht, dass die Studierenden das Studienprogramm in ihrer Regelstudienzeit beenden können sowie Lehrkompetenzen für den Online-Unterricht entwickeln und Didaktisierungstools kennenlernen. Ebenso vertieften die Studierenden ihr (sprach)pädagogisches Know-how, vor allem in Bezug auf interkulturelle Ansätze im DaF/DaZ-Unterricht, und reflektierten ihre Kenntnisse hinsichtlich der curricularen Vorgaben und Rahmenlehrpläne für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache für verschiedene Zielgruppen im internationalen Vergleich. Die Zusammenarbeit wird für das kommende Semester weiter ausgebaut. Außerdem wurden bereits Möglichkeiten für Auslandspraktika von der Schulleitung in Aussicht gestellt. Mit diesem erweiterten Angebot freut sich das DaF/DaZ-Team vom 6. bis zum 20. Juli 2020 auf Bewerber*innen für das Studienprogramm im Wintersemester 2020/2021“.