28.11.2016 | Magazin:

Es gibt sie in Speichern, Lasern, Kameras – was sind eigentlich optomechatronische Systeme? Professor Rainer Tutsch muss es wissen - er ist jetzt Gründungspräsident der Fachgesellschaft

Mechatronische Systeme, bei denen optische Komponenten wie Laser, Faseroptik, Lichtleiter, Detektoren oder Bildsensoren funktionswichtige Aufgaben übernehmen, werden als optomechatronische Systeme bezeichnet. Beispiele sind optische Speicherlaufwerke (CD, DVD), Laserdrucker, Digitalkameras, laserbasierte 3D-Drucker, Robot-Vision-Systeme, Fahrerassistenzsysteme, optische Messsysteme, bildgebende medizinische Geräte oder MOEMS (Mikro-Opto-Mechanische Systeme).

Das Bild zeigt Prof. Tutsch, 2. von rechts, und Kollegen

Prof. Rainer Tutsch (President ISOM, 4.v.l.) und Prof. Yukitoshi Otani (General Secretary ISOM, 1.v.l.) mit den Festrednern Prof. Toru Yoshizawa (2.v.l.), Prof. Jumpei Tsujiuchi (3.v.l.) und Prof. Hyungsuck Cho (5.v.l.). Bildnachweis: Jan Erik Nitsche / TU Braunschweig.

Die neu gegründete „International Society for Optomechatronics“ (ISOM) versteht sich als Plattform zum Informations- und Ideenaustausch rund um die Optomechatronik. Schon seit 2000 treffen sich Wissenschaftler aus aller Welt jährlich zu einer Fachtagung. Ihr Publikationsorgan ist das „International Journal of Optomechatronics“ das mit seinen vier Ausgaben pro Jahr als Open Access Medium verfügbar ist. Auf der Jahrestagung in in Itabashi, Tokyo wurde wurde Professor Rainer Tutsch am 7. November 2016 zum Gründungspräsidenten gewählt.