03.12.2018 | Magazin:

Digitalisierung strategisch vorantreiben Vizepräsident Dietmar Smyrek zum Vorsitzenden des Kanzler*innenarbeitskreises „Hochschul-IT“ gewählt

Digitalisierung spielt an Universitäten eine immer größere Rolle. Mit den Herausforderungen und der Unterstützung von Universitäten durch geeignete IT-Verfahren beschäftigt sich der Kanzler*innenarbeitskreis „Hochschul-IT“. Seit Herbst ist Dietmar Smyrek, Vizepräsident für Personal, Finanzen und Hochschulbau der Technischen Universität Braunschweig Vorsitzender dieses Arbeitskreises.

Seit Herbst ist Dietmar Smyrek, Vizepräsident für Personal, Finanzen und Hochschulbau der Technischen Universität Braunschweig Vorsitzender dieses Arbeitskreises. Bildnachweis: Marc Stantien/TU Braunschweig

Den Kanzler*innen, das heißt den Präsidiumsmitgliedern, die für die Universitätsverwaltung und Finanzen zuständig sind, kommt bei der Hochschul-IT eine besondere Rolle zu: Sie sind auf oberster Managementebene aktiv an Leitungsentscheidungen beteiligt und tragen die Verantwortung für die administrative Steuerung universitärer Kernprozesse. „An der TU Braunschweig stand gerade die Einführung des Campusmanagementsystems, das sich mit der gesamten Organisation des Studiums zwischen Bewerbung und Abschluss beschäftigt, an, als ich mich für den Arbeitskreis interessierte und stellvertretender Vorsitzender wurde, “ so Smyrek. „Wichtig für meine Arbeit ist es, strategische IT-Projekte bereits proaktiv zu begleiten und Risiken zu erkennen sowie auf nutzerfreundliche und effektive Prozesse zu achten. Und natürlich ist Digitalisierung mit Kosten und rechtlichen Fragen verbunden, die ebenfalls in mein Ressort fallen“, so Smyrek.

Seit diesem Herbst fungiert er als Vorsitzender dieses Arbeitskreises. Aufgaben sind unter anderem strategische Handlungs- und Entwicklungslinien der Hochschul-IT aufzuzeigen, das Erarbeiten von Positionspapieren, eine stärkere Vernetzung zum Beispiel mit dem Deutschen Forschungsnetz (DFN), dem Arbeitskreis Informationssicherheit der Deutschen Forschungseinrichtungen (Akif) und dem Verein der Zentren für Kommunikationsverarbeitung in Forschung und Lehre (ZKI), aber auch mit  Ministerien und Gremien sowie das Anbieten von Fortbildungsveranstaltungen.

Digitalisierung hat strategische Dimension

Aktuell fand Ende November in Berlin die Fortbildungsveranstaltung zur „EU-DSGVO – Datenschutzmanagement neu denken“, organisiert vom IT-Arbeitskreis für alle Kanzlerinnen und Kanzler, statt. Außerdem standen in einem parallelen Workshop Themen auf der Agenda wie die Gestaltung des Arbeitsplatzes der Zukunft und Chancen von kooperativen Digitalisierungsprojekten. Wichtig ist Smyrek bei den drei bis viermal im Jahr stattfindenden Arbeitskreistreffen auch die kollegiale Beratung und Themen zu identifizieren, die für alle Universitäten relevant sind, „denn warum sollte jede Universität das Rad bei Digitalisierungsstrategien neu erfinden?“