Newsletter der Technischen Universität Braunschweig 08/2019

Liebe Leserinnen und Leser,

leider hat es zum Titel "Exzellenzuniversität" nicht gereicht. Aber die gesamte Universität hat gewonnen, denn der Bewerbungsprozess hat die Carolo-Wilhelmina inhaltlich und als Team weiter gebracht. "We move on!"

Und auch ohne Titel können sich unsere Themen sehen lassen: Eine DFG-Forschungsgruppe beschäftigt sich mit dem Zukunftsthema Terahertz-Kommunikation, ein neues Forschungsflugzeug ist im Anflug, mit der Universität Tampere in Finnland hat die TU eine neue strategische Partnerin und Forschungsprojekte in der Open Hybrid LabFactory werden mit 10 Millionen Euro vom BMBF gefördert.

Eine schöne Urlaubszeit wünscht
Ihr Team der Presse und Kommunikation


Forschung

Stark auch ohne Titel

Die Technische Universität Braunschweig zählt zu den 19 Universitäten, die im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder einen Antrag auf den Titel „Exzellenzuniversität“ stellen durften. Für den Titel hat es nicht gereicht; das hat die Expertenkommission am 19. Juli entschieden. Trotzdem war die Stimmung bei den Universitätsmitgliedern im Altgebäude optimistisch.

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Perfekt: Extrembedingungen für Bohrtest

Von Mitte Mai bis Mitte Juli 2019 entnahmen vier Bohrexperten auf der neu entwickelten Plattform „HIPERCORIG“ Seesedimentenproben aus über 200 Metern Wassertiefe auf dem Bodensee. Neben Forscherinnen und Forschern der TU Braunschweig und der Universität Konstanz waren Studierende aus Braunschweig, Bern und Bochum im Einsatz. Ihr Ziel war, das neue Bohrsystem zu testen und damit Seesedimente durchgehend zu gewinnen und zu beproben.

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Blick in die Probeneinlasskammer mit Probenmagazin des XPS. Bildnachweis: Markus Hörster/TU Braunschweig

Erforschung der Grenzen des Messbaren im Nano-Bereich

Die ersten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben ihre Arbeit aufgenommen. Sie forschen in den neuen Laboren des Forschungsneubaus LENA, Laboratory for Emerging Nanometrology, an der Grenze des Messbaren. Die Ausstattung des LENA bietet mit den Großgeräten und der Infrastruktur die besten Voraussetzungen für die Nanoanalytik. Wir werfen in unserer Bildergalerie einen Blick in die Labore.

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Die SmartSpace-Module sollen Daten von IoT-Geräten an ein übergeordnetes Satelliten-Backbone senden. (Symbolbild) Bildnachweis: Drew Feustel/NASA

„SmartSpace“ bei Innovationswettbewerb erfolgreich

Schon heute sind viele Gegenstände unseres Alltags über das Internet miteinander vernetzt. In Zukunft soll das sogenannte Internet der Dinge (Internet of Things / IoT) immer mehr an Bedeutung gewinnen. Das Institut für Raumfahrtsysteme hat unter dem Titel „SmartSpace“ Ideen entwickelt, wie die Infrastruktur des IoT in Zukunft aussehen könnte und damit den INNOspace Masters Innovationswettbewerb des DLR gewonnen.

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Der Brückenprofessor

Seit vier Jahren ist Christian Kehrt als Professor für Neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt Wissenschafts- und Technikgeschichte an der TU Braunschweig tätig. Ziel seiner Professur ist ein historisches Ver­ständnis der modernen, technisch geprägten Kultur zu vermitteln. Dazu gehört auch, die Einsicht zu stärken, dass Wissenschaft, Technik und Gesellschaft untrennbar miteinander verwoben sind. Wir haben mit ihm unter anderem über seine aktuelle Forschung gesprochen.

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Sichere Landungen ohne Navigationshilfen am Boden

Die TU Braunschweig und die TU München haben gemeinsam mit dem Flugzeughersteller Diamond Aircraft Industries GmbH (DAI) erstmals vollautomatische Landungen mit optisch-unterstützter Navigation demonstriert. Am DAI-Heimatflughafen in Wiener Neustadt flog das Fly-by-Wire-Forschungsflugzeug, eine modifizierte Diamond DA42, erfolgreich komplett automatische Anflüge und Landungen.

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Neues Forschungsflugzeug für die TU Braunschweig

Im März 2019 hat die TU Braunschweig einen Kaufvertrag für ein neues Forschungsflugzeug unterzeichnet, das mit Förderung der Klaus Tschira Stiftung beschafft wird. Das Flugzeug vom Typ Cessna F406 wird derzeit in Frankreich für seine wissenschaftlichen Missionen umgerüstet und mit präzisen Messgeräten ausgestattet, die Umgebungs- und Flugzeugdaten erfassen. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2019 geplant.

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10 Millionen Euro für Leichtbau-Forschung

Die Jury der Förderinitiative „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ stimmte im Juni 2019 für die Fortsetzung der Förderung der Open Hybrid LabFactory (OHLF). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) folgt dieser Empfehlung. Zukünftige Forschungsprojekte können demnach mit insgesamt 10 Millionen Euro in fünf Jahren gefördert werden.

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Zu Besuch in Braunschweig: Prof. Pasi Kallio (2. von rechts) mit Mitgliedern seiner Arbeitsgruppe, neben Prof. Andreas Dietzel (rechts). Bildnachweis: IMT/TU Braunschweig

Die Universität Tampere ist jetzt strategische Partnerin der TU Braunschweig

Seit dem 01. Juli 2019 ist es „amtlich“: Die Universität Tampere in Finnland ist strategische Partnerin der Technischen Universität Braunschweig. Ein Kooperationsvertrag regelt jetzt die Zusammenarbeit beider Hochschulen. Wie vielfältig diese ist, zeigen zwei von vielen Beispielen aus Forschung und Verwaltung.

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Neue DFG-Forschungsgruppe „Metrology for THz Communications“

In der Informationstechnik steigen die Datenübertragungsraten stetig an, da der Bedarf für eine schnelle drahtlose Datenkommunikation rasant wächst. Um Geschwindigkeiten von 100 Gigabit pro Sekunde und höher technisch zu ermöglichen, wird ein neuer Ansatz in der Kommunikationstechnik benötigt. Diesem Thema widmet sich die Forschungsgruppe „Metrology for THz Communications“ mit Professor Thomas Kürner von der TU Braunschweig als Sprecher.

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Kompetenzzentrum für multidisziplinäre Stadtforschung

Das Institut für nachhaltigen Städtebau (ISU) an der TU Braunschweig erhält von der VolkswagenStiftung im Rahmen der Förderlinie "Momentum - Förderung von ersternannten Professoren" eine Million Euro zur Unterstützung seines „ISU SPACE LAB“. Das Institut verbindet Architektur, Städtebau und Planung mit einer Vielzahl anderer Disziplinen im Kontext einer gemeinsamen Basis – nachhaltige Städte und Stadtregionen für alle.

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Begrüßungskomitee für Kometen

Die Mission „Comet Interceptor“ wird einen ursprünglichen Kometen besuchen, der gerade seine Reise in das innere Sonnensystem beginnt. An der Mission ist von Beginn an auch die Technische Universität Braunschweig mit dem Institut für Geophysik und extraterrestrische Physik beteiligt. Ziel der ausführenden European Space Agency (ESA) ist, die Entwickung von dynamischen Objekten besser zu verstehen.

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Automatisierte Kreativität in Literatur und Musik

Künstliche Intelligenz und Algorithmen werden immer deutlicher Teil des Alltags. Ein Projekt untersucht Formen und Auswirkungen von algorithmischer Kreativität aus kultur- und geisteswissenschaftlicher Perspektive. Eckart Voigts, Jan Röhnert und Dietmar Elflein von der Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften erhalten dafür eine Förderung durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

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Europäisches Netzwerk zur Förderung der Batteriezellproduktion

Die EU hat der Technischen Universität Braunschweig und Partnern aus Belgien, Frankreich, Österreich und Spanien Mittel in Höhe von zwei Millionen Euro bewilligt: Gemeinsam werden sie das europäische Netzwerk „LiPlanet“ für Forschungseinrichtungen und Pilotlinien zur Batteriezellproduktion aufbauen. Professor Arno Kwade vom Institut für Partikeltechnik wird das Netzwerk leiten und die Kompetenzen in Europa auf dem Gebiet der Batteriezellproduktion bündeln.

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Daten der Offshore-Windpark-Flüge veröffentlicht

Wie sich die Windgeschwindigkeiten durch Windräder auf dem Meer verändern, haben Forscherinnen und Forscher der TU Braunschweig in einem Verbundprojekt untersucht. Zum Einsatz kam dabei auch das Forschungsflugzeug „D-IBUF“ der Universität, das Veränderungen des Windfeldes hinter Offshore-Windparks aufzeichnete. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektes wurden diese Daten nun veröffentlicht und sind in der Weltdatenbank PANGAEA frei zugänglich.

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Science Slam oder Science Festival – Was spricht wen an?

Mit Formaten wie Science Slam, Science Center oder Science Festival versucht die  Wissenschaftskommunikation auch in unserer Region der Bevölkerung Wissenschaft zu vermitteln, sie zu beteiligen und mit ihr in den Dialog zu treten. Aber wie sieht es mit der Wirkung dieser Formate aus? Für den Wissenschaftsstandort Braunschweig untersucht dies ein Forschungsprojekt der Abteilung Kommunikations- und Medienwissenschaften.

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Auf dem Weg zur globalen Arzneimittelgeschichte

14 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus  Deutschland, Taiwan und Singapur tauschten sich im Rahmen eines Workshops an der TU Braunschweig und der HAB Wolfenbüttel aus. Sie präsentierten und diskutierten ihre laufenden Arbeiten zu Themen, die mit der Geschichte der Arzneimittel aus interkultureller Sicht zusammenhängen. Wir sprachen mit der Organisatorin Prof. Bettina Wahrig, Abteilung für Pharmaziegeschichte, über die interkulturelle Arzneimittelgeschichte.

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Campus

Ein Zeichen für Toleranz und Diversität

Ein Zeichen für Toleranz, Diversität und das Recht auf Selbstbestimmung setzten Vertreterinnen und Vertretern der Homosexuellen Unigruppe, des Frauen-Lesben-Referats, der Frauenbibliothek und des AStA sowie Studierende gemeinsam mit der Präsidentin der TU Braunschweig, Professorin Anke Kaysser-Pyzalla: Zum Start des Sommerlochfestivals hissten sie eine Regenbogenfahne auf dem Universitätsplatz.

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Die PV-Anlage auf dem Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA). Bildnachweis: Lars Altendorf/TU Braunschweig

Neue Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern

Um die Versorgung der rund 180 Gebäude der Technischen Universität Braunschweig mit regenerativen Energien zu stärken, bestückt die Universität derzeit geeignete Dächer mit Photovoltaik-Anlagen. Ziel ist es, die Energieversorgung effizienter und ressourcenschonender zu gestalten. Einsparungen in Höhe von jährlich mehr als 130.000 Euro werden erwartet.

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Alles unter einem Dach

Die Umzugskartons waren gepackt, als es am 16. Juli los ging: Die Technologietransferstelle zog vom Bültenweg 88 in die Gründervilla am Rebenring 33. Dort kommt zusammen, was zusammen gehört. Alle Serviceeinrichtungen für Gründende der TU Braunschweig werden künftig an einem Standort, unmittelbar neben dem Technologiepark der Stadt Braunschweig zu finden sein.

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Studium und Lehre

Lernen und Lehren mit KI, Augmented Reality und Audience-Response-Systemen

Mit drei Pilotprojekten will das Institut für Dynamik und Schwingungen unter der Leitung von Professor Georg-Peter Ostermeyer der Grundlehre digitalen Schwung geben. Die Aufgaben der Anpassung der Lehre und des Lernens seien dabei so herausragend, dass dafür Künstliche Intelligent, Augmented Reality und Audience-Response-Systeme am besten geeignet scheinen.

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Sören Möllering, Leon Johann Brettin und Torben Schönfelder konnten den Wettbewerb für sich entscheiden. Bildnachweis: Markus Hörster/TU Braunschweig

Kleidungsstücke erkennen mit Künstlicher Intelligenz

Zum zweiten Mal fand im Sommersemester 2019 das „Deep Learning Lab“ am Institut für Nachrichtentechnik der Technischen Universität Braunschweig statt. Das Lehrangebot für Master-Studierende vermittelt praktisch Methoden des Maschinellen Lernens. Insgesamt 30 Studierende haben teilgenommen und aufgeteilt in zehn Gruppen kreative Ansätze programmiert, um mittels Künstlicher Intelligenz Kleidungsstücke zu erkennen.

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Ein Ort zum Lernen, Leben und Wohlfühlen

Ganz zentral zwischen Altgebäude und der Oker entsteht ein Studierendenhaus der Technischen Universität Braunschweig. 160 studentische Arbeitsplätze sollen in dem filigranen, weißen Gebäude entstehen. Umlaufende Balkone zwischen schattigen Bäumen, Teeküche,  Seminarraum, Rezeption und ganz viel Platz zum Lernen und Ideen entwickeln, zeichnen die Entwürfe des zukünftigen Studierendenhauses aus.

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Mit der Ukulele in der Fußgängerzone

Sie kann begeistern, manchmal auch nerven, Menschen auf Shopping-Tour zum Stehenbleiben bewegen und entschleunigen. Die, die sie bewusst hören wollen, erleben oft besondere Momente. Straßenmusik ist Musik pur. Doch wie ist es, in der Fußgängerzone zu musizieren und zu singen? Studierende verschiedener Studiengänge haben sich in einem Seminar des Instituts für Musik und ihre Vermittlung mit ihren Instrumenten auf die Straße gewagt.

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Die Kleinlokomotive "Köf II". Bildnachweis: Aka Rail/TU Braunschweig

„Köf II“ wird fit gemacht

Schrauben, Flexen, Schweißen, Montieren, Verkabeln und Lackieren: Bei der Restauration und Modernisierung der historischen Diesel-Lokomotive „Köf II“ wenden die Studierenden von Aka Rail die Theorie aus dem Hörsaal praktisch an. Die studentische Initiative Aka Rail, die in Deutschland einzigartig ist, hat sich zum Ziel gesetzt, die erste Kleinlokomotive dieses Typs wieder für die öffentliche Strecke fit zu machen.

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The Cell – Eine Käserei im Nationalpark

Eine Genossenschaftskäserei inmitten eines irischen Nationalparks? Mit dieser Idee überzeugte Architektur-Masterabsolvent Lucius Ladleif die Jury des aed-Neuland-Wettbewerbs. Er gewann den mit 2.000 Euro dotierten ersten Preis in der Kategorie Architecture + Engineering.

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Ein Jahr für die richtige Entscheidung

Jetzt wissen sie, was sie wollen. 22 Studies  des Orientierungsstudiums des ersten Jahrgangs beendeten das zweisemestrige Programm zur Studienorientierung erfolgreich und haben ihre Entscheidung getroffen. Sie wurden mit einer Zertifikatsübergabe verabschiedet.

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Köpfe

Professor Michael Franz von der University of California, Irvine, der im Juni mit dem Humboldt-Forschungspreis der Alexander von Humboldt Stiftung ausgezeichnet wurde, kommt in den Sommersemestern 2020 und 2021 als Gastprofessor an die TU Braunschweig. Bildnachweis: Markus Hörster/TU Braunschweig

Der Mann, der Firefox sieben Mal schneller machte

In den Sommersemestern 2020 und 2021 kommt der im Juni mit dem Humboldt-Forschungspreis ausgezeichnete Professor Michael Franz für zwei Gastsemester an die Technische Universität Braunschweig. Der Professor für Computer Science an der University of California, Irvine, wird die Forschung und Lehre am Institut für Softwaretechnik und Fahrzeuginformatik im Bereich IT-Sicherheit und insbesondere auf dem Gebiet der Software Diversity verstärken.

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Auf Sicht segeln – und die Belegschaft mitnehmen

Digitalisierung, Technologiefortschritt und Change-Management: Die Arbeitswelt ist im Umbruch. Immer gefragter dabei: Die Psychologie und ihr Arbeitsfeld Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie. Eine der führenden Expertinnen auf dem Gebiet der Human Resources, also der Menschen hinter dem Unternehmenserfolg oder -misserfolg, ist Prof. Simone Kauffeld. Sie wurde vom „Personalmagazin“ unter die „40 führenden HR-Köpfe“ gewählt.

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Besuch aus Indien

Gleich doppelten Besuch aus Indien hatte Professor Daniel B. Werz in seiner Arbeitsgruppe: Professor Akkattu T. Biju vom Indian Institute of Science in Bangalore und Professor Swadhin K. Mandal vom Indian Institute of Science Education and Research in Kolkata sind zu Gast am Institut für Organische Chemie der Technischen Universität Braunschweig. Ihr Aufenthalt wird durch ein Rückkehrstipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung gefördert.

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In Kürze


Veranstaltungen

11. August 2019 | 14:00 Uhr - 15:30 Uhr

Vorsicht Allergiepflanzen. Weiterlesen

24. August 2019 | 16:00 Uhr - 18:30 Uhr

AkaBlas Jubiläumskonzert – AkaBlas World Tour. Weiterlesen