11.07.2019 | Presseinformationen:

Tag der jungen Softwareentwickler 2019 Vom vernetzten Spiegel bis „Tinder“ für Musik: Studierende zeigen ihre Semesterprojekte

Rund 150 Studierende der Bachelorstudiengänge Informatik, Wirtschaftsinformatik, Informationssystemtechnik und Mathematik der Technischen Universität Braunschweig präsentieren beim „Tag der jungen Softwareentwickler“ am

Donnerstag, 18. Juli 2019, von 14.00 bis 18.00 Uhr
im Foyer des Informatikzentrums,
Mühlenpfordtstraße 23, 38106 Braunschweig,

die Ergebnisse des diesjährigen Softwareentwicklungspraktikums und laden Schülerinnen und Schüler, sowie Technologiebegeisterte herzlich dazu ein. Eine Jury mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Studierendenschaft, Wirtschaft und der Stadt bewertet die Projekte und zeichnet die drei besten Teams aus.

Ablauf

  • 14.00 Uhr                    Begrüßung Prof. Ina Schaefer, Institut für Softwaretechnik und Fahrzeuginformatik
  • bis 17.00 Uhr              Vorstellung der Projekte durch die Studierenden
  • ca. 17.45 Uhr              Siegerehrung

Vom vernetzten Spiegel bis „Tinder“ für Musik

Beim Projekt „Smart Mirror“ geht es darum, einen intelligenten und vernetzten Spiegel für die „PLRI Living Lab“ Forschungswohnung zu entwickeln. Auf dem Spiegel werden Informationen wie Nachrichten und das Wetter sowie Informationen zum eigenen Gesundheitszustand mittels kontaktloser EKG-Messung angezeigt.

Ein Team hat ein Navigations-System entwickelt, das für die Nutzung in Gebäuden, wie zum Beispiel in Messehallen, gedacht ist. Die Beispiel-Anwendung ist der „Tag der jungen Softwareentwickler“. Die Gäste können sich mit der App zu Ständen navigieren lassen und bekommen Informationen zu den Exponaten und Gruppen angezeigt.

„Pokémon Go“ war gestern! Mit „Indemons“ haben Studierende ein Spiel fürs Smartphone entwickelt, bei dem die Spielerinnen und Spieler innerhalb eines Gebäudes virtuelle Monster, die Indemons, sammeln können. Die Monster stellen bekannte Computerviren und Trojaner dar. Kleine Bluetooth-Sender, die im Gebäude verteilt sind, ermöglichen die Lokalisierung.

Die App „Music Tinder“ präsentiert nach dem Vorbild einer bekannten Dating-App aktuell populäre Musikstücke. Der Nutzer muss entscheiden, ob der Song gefällt oder nicht. Die Entscheidungen werden in einer Datenbank gespeichert und der Suchalgorithmus lernt mit der Zeit die Vorlieben der Nutzerin oder des Nutzers kennen.

Die Besucherinnen und Besucher können außerdem einen humanoiden Roboter mit einem Virtual Reality Interface steuern sowie den Garten der Zukunft und viele weitere spannende Projekte kennenlernen.

Das Softwareentwicklungspraktikum

Im Rahmen des diesjährigen Softwareentwicklungspraktikums bearbeiteten rund 150 Studierende aus 10 Instituten 14 Projekte und lernten dabei praxisbezogenes Entwickeln komplexer Softwaresysteme. Von der Planung über die Entwicklung bis hin zur Fertigstellung der Produkte wurden sie dabei von den jeweiligen Instituten begleitet. Nach einer intensiven Phase des Entwickelns, Programmierens und Testens sind die jungen Softwareentwicklerinnen und -entwickler gespannt darauf, ihre fertigen Produkte nun der Öffentlichkeit vorstellen zu können.