31.01.2012 | Presseinformationen:

Spitzenstandort in der Eisenbahntechnik: Siemens und TU Braunschweig verstärken Zusammenarbeit

Braunschweig macht sich auf den Weg, die Mobilitätsregion Nr. 1 in Deutschland zu werden. Insbesondere in der Eisenbahntechnik verfügt der Standort über großes Know-how. Die Technische Universität Braunschweig und die Siemens AG in Braunschweig mit ihrer Division Mobility and Logistics wollen den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft auf diesem Gebiet intensivieren und die Förderung des studentischen Nachwuchses noch stärker vorantreiben: Sie unterzeichneten am 31.01.2012 einen Rahmenkooperationsvertrag und legten damit den Grundstein für einen weiteren Ausbau der beiderseitigen Zusammenarbeit im Bereich der Eisenbahnsicherungstechnik.

Unterzeichneten den Kooperationsvertrag im Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik am MobileLifeCampus in Wolfsburg (v.l.n.r.): Prof. Dr. Thomas Spengler, Vizepräsident der TU Braunschweig, Dr. Siegfried Bocionek, Chief Technology Officer und Leiter Research & Development, Prof. Dr. Jürgen Hesselbach, Präsident der TU Braunschweig, Thorsten Sponholz, Sprecher der Betriebsleitung des Siemens-Standorts Braunschweig, Marco Grosch, Einkauf der Siemens AG, und Dietmar Smyrek, Vizepräsident der TU Braunschweig.

Im Vordergrund wird die verstärkte Kooperation bei Promotions- bzw. studentischen Abschlussarbeiten und in der Auftragsforschung und -entwicklung stehen. Davon profitieren alle Seiten gleichermaßen, wie der Präsident der TU Braunschweig Prof. Jürgen Hesselbach betont: „Auf den Praxisbezug in der Ausbildung legt die TU Braunschweig besonderen Wert. Im Rahmen der erweiterten Partnerschaft mit Siemens erhalten Studierende die Chance, Erfahrungen in aktuellen Forschungsprojekten des Unternehmens zu sammeln. Das gibt der TU Braunschweig außerdem die Möglichkeit, die Qualität ihrer Ausbildung in der Praxis zu überprüfen.“

Auch für Siemens sei die langfristige Zusammenarbeit gleich in zweifacher Hinsicht wertvoll, sagt Thorsten Sponholz, Sprecher der Betriebsleitung von Siemens in Braunschweig, des weltweit größten Standorts für Bahnautomatisierung: “Die Eisenbahnsignaltechnik ist ein Wachstumsmarkt, in dem innovative technische Lösungen eine immer größere Rolle spielen. Wir versprechen uns von der Kooperation neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, die wir in die Entwicklung zukunftsweisender Technologien und Anwendungen einfließen lassen können. Darüber hinaus ist es auch wichtig für uns, frühzeitig Kontakte zu qualifizierten Nachwuchskräften zu knüpfen.“

Die Siemens-Division Mobility and Logistics (mit Hauptsitz in München) ist Lösungsanbieter für Kunden, deren Geschäftsmodell auf der Optimierung von Personen- und Güterverkehr basiert. Die Division beinhaltet sämtliche Siemens-Geschäfte für das internationale Verkehrs-, Transport- und Logistik-Management. Hierzu gehören Bahnautomatisierung, Infrastrukturlogistik, intelligente Verkehrs- und Transportsysteme sowie Technologien für den Ausbau der Infrastruktur für Elektromobilität. Weitere Informationen

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