18.04.2018 | Magazin:

Wettbewerb um den Johannes-Göderitz-Preis 2018 gestartet Ideen und Entwürfe für einen „CoLiving“ Campus an der TU

Jedes Jahr vergibt die Johannes-Göderitz-Stiftung Preise zur Förderung studentischer Arbeiten im Bereich Städtebau. In diesem Jahr trägt der Wettbewerb um den Johannes-Göderitz-Preis den Titel „CoLiving Campus“. Die Wettbewerbsteilnehmenden beschäftigen sich mit der städtebaulichen Weiterentwicklung des Areals rund um den Campus Nord, der seit dem Jahr 2000 Teil der Technischen Universität Braunschweig ist.

Ziel des Wettbewerbs ist es, Ideen zu sammeln, wie am Campus Nord Wohnen und Arbeiten, Bildung und Forschung sowie Freizeit und Kultur in einem gemischten urbanen Quartier vereint werden könnten und Studierende wie auch Bürgerinnen und Bürger zum Nachdenken über das Areal anzuregen.

Luftaufnahme Campus Nord

Der Campus Nord der TU Braunschweig. Bildnachweis: Institut für Gebäude- und Solartechnik

Räumlich ist der Campus Nord durch den Bienroder Weg im Westen, die Ottenroder Straße im Norden und die Beethovenstraße im Süden und im Osten definiert. Ursprünglich war die Anlage im Jahr 1935 als Siegfried-Kaserne I errichtet worden. Im Jahr 2000 wurde das Areal nach verschiedenen militärischen und polizeilichen Nutzungen an die TU Braunschweig übergeben. Das Betrachtungsgebiet ist circa 23 Hektar groß.

Das Entwurfsareal Campus Nord bringe die besten Voraussetzungen für die Weiterentwicklung zu einem urbanen, gemischten Quartier mit, so Professor Uwe Brederlau, Leiter des Instituts für Städtebau und Entwurfsmethodik an der TU Braunschweig und Vorsitzender der Johannes-Göderitz-Stiftung. Zum einen gibt es in den nördlichen Bereichen Braunschweigs bereits jetzt schon Stadtentwicklungsvorhaben und zum anderen grenze das Areal direkt an das Ringgleis an, das sukzessive ausgebaut wird.

Teilnehmende Hochschulen

Neben Studierenden der Technischen Universität Braunschweig, nehmen außerdem Studierende der Leibniz Universität Hannover, der Technischen Universität Dresden, der HafenCity Universität Hamburg und der Technischen Universität Kaiserslautern an dem Wettbewerb teil. Die Studierenden beschäftigen sich mit dem Areal und seinen Verknüpfungsbereichen und untersuchen je nach Interessenschwerpunkt einzelne Teilräume, die sie detaillierter ausarbeiten.

Auftaktsymposium

Als Auftaktveranstaltung findet ein Symposium zum CoLiving Campus Braunschweig statt am

18. April 2018, 13.30 bis 19.30 Uhr im Protohaus
Rebenring 31, 38106 Braunschweig.

Kooperationspartner ist die Stadt Braunschweig, die unter anderem mit der Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Dr. Anja Hesse und Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer in der Jury vertreten ist.

Voraussichtlich werden ab dem 1. November 2018 die eingereichten Arbeiten in einer Ausstellung zu sehen sein.