27.03.2012 | Magazin:

Preise am Institut für Partikeltechnik Christine Burmeister erhält Klaus Schönert-Preis

Christine Burmeister

Dipl.-Ing. Christine Burmeister wurde für Ihre herausragende Diplomarbeit über die DEM-Simulation mikromechanischer Eigenschaften von Modellaggregaten und deren Vergleich mit Nanoindentationsmessungen der Klaus Schönert-Preis verliehen. Die Simulationsergebnisse liefern bei guter Übereinstimmung mit realen Messungen Erkenntnisse über interpartikuläre Wechselwirkungen und Spannungsverteilungen innerhalb eines Aggregates unter Normalbelastung. Ihre Diplomarbeit hat Christine Burmeister unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Arno Kwade am Institut für Partikeltechnik verfasst, an dem sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig ist.

Der mit 1000 € dotierte Klaus Schönert-Preis, der noch zu Lebzeiten Klaus Schönerts ausgelobt wurde, wird Studierenden zugesprochen, die im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten auf dem Gebiet der Zerkleinerungs- und Klassiertechnik hervorragende Leistungen erbracht haben. Im Rahmen des Jahrestreffens der ProcessNet Fachgruppe Zerkleinern und Klassieren in Bad Dürkheim erhielt Christine Burmeister den Klaus Schönert-Preis.

Der Physiker Klaus Schönert hat durch seine mehrfach preisgekrönte wissenschaftliche Arbeit einen bedeutenden Beitrag zur Zerkleinerung und Beanspruchung von Partikeln geleistet. Nach seinem Studium und seiner Habilitation sowie Stationen in Berkeley und Karlsruhe wurde er als Professor für Aufbereitungstechnik an die Technische Universität Clausthal berufen. Prof. Schönert hat nicht nur die Forschung auf dem Gebiet der Zerkleinerung entscheidend geprägt, sondern mit der Entwicklung der Gutbettwalzenmühle, die heute weltweit vor allem im Bereich der Zement- und Erzaufbereitung im Einsatz ist, maßgeblich zur Senkung des Energieverbrauchs bei der Zerkleinerung beigetragen.

 

Poster Award 2012: Auszeichnung für Stephan Olliges

Stephan Olliges erhält die Auszeichnung auf der Fachtagung „Kraftwerk Batterie“ in Münster.

Dipl.-Phys. Stephan Olliges wurde für das beste wissenschaftliche Poster „Simulation for the mechanical properties of electrodes using Discrete-Element-Method (DEM)“ im März 2012 auf der Fachtagung „Kraftwerk Batterie“ ausgezeichnet. Inhalt des prämierten Posters ist eine neue Simulationsmethode, mit der die mechanischen Eigenschaften und ferner auch die Transporteigenschaften von Batterieelektroden auf Partikelebene untersucht werden können. Diese Simulationen sollen zusammen mit experimentellen Untersuchungen ein tieferes Verständnis für das mechanische Verhalten und die Transportvorgänge innerhalb von Lithium-Ionen-Batterien ermöglichen.

Stephan Olliges ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Partikeltechnik, welches sich unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Arno Kwade unter anderem mit dem Thema der Elektrochemischen Speichertechnik, insbesondere mit Lithium-Ionen-Batterien, beschäftigt. In der gleichnamigen Arbeitsgruppe arbeiten Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fakultäten an der Untersuchung der Prozesskette zur Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien, insbesondere der Anoden und Kathoden.