1. September 2020 | Magazin:

Großgeräte im Interview Eine Serie über TU-Forschungsgeräte

Die Technische Universität Braunschweig beherbergt eine Vielzahl aufwendiger Forschungs-Großgeräte. In der Magazinserie „Interview mit einem Großgerät“ stellen sich die Geräte zur Abwechslung selbst vor. Den Anfang machen motivierte Maschinen aus dem Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA) an der TU Braunschweig, das zahlreiche neue, aber auch erprobte Großgeräte beherbergt. Das Institut für Tragwerksentwurf (ITE) stellt mit dem DBFL einen echten Allrounder als Interviewpartner zur Verfügung.

Supraleitende Sensoren für die schnellsten Computerchips der Welt

Eine unscheinbare Tür, ein Raum voller Technik bis unter die über vier Meter hohe Decke. Im ersten Beitrag der Serie berichtet das Terahertz-Mikroskop über seine Arbeit im Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA). Dabei verrät es, wie es hochfrequente Strahlung sichtbar macht und wie es als handgefertigtes Unikat nach Braunschweig kam.

Eiskalt und voller Spulen

Das magnetische Moment zu erspüren, ist für das Magnetic Property Measurement System (MPMS) dank supraleitender Sensoren kein Problem. Im zweiten Interview der Serie erklärt dieses Forschungsgerät am LENA, wie ein Mess-Durchlauf funktioniert und was sich in seinen Spulen verbirgt.

Mit harten und weichen Projektilen

Das XPS im LENA ist eine echte Diva. Wer ihr keine stabilen Proben gibt, ist tagelang mit Putzen beschäftigt. Doch wenn man chemische Details braucht, ist das Großgerät nun mal die beste Adresse. Das dritte Interview mit einem Großgerät stellt das weltweit einzigartige Exemplar vor, das sich mit seiner Technik auf zwei komplette Räume verteilt und mit einer Photonenkanone Röntgenstrahlung verschießt.

Mehr als ein Betondrucker

Das vierte Forschungs-Großgerät der Serie braucht einen Arbeitsraum von 370 Kubikmetern und ist ein echter Allrounder. Das Digital Building Fabrication Laboratory (DBFL) gehört zum Institut für Tragwerksentwurf (ITE) und ist in der Versuchshalle des Leichtweiß-Instituts für Wasserbau zu finden. Das „größte Schweizer Taschenmesser“ kann Beton, Naturstein, Holz, Kunststoffe und sogar Stahl fräsen, schneiden, zerspanen und Beton drucken – und das in 3D.

Redaktioneller Hinweis: Die Serie wird laufend aktualisiert.