13.11.2017 | Magazin:

Forschung zum Anfassen auf der Agritechnica 2017 Institut für mobile Maschinen und Nutzfahrzeuge in Halle 21 Stand B16

Mit dem Projekt „EkoTech“ zur Steigerung der Kraftstoffeffizienz und Reduzierung der Treibhausgasemissionen in der Agrartechnik sowie weiteren Forschungsprojekten, präsentiert sich das Institut für mobile Maschinen und Nutzfahrzeuge (IMN) der TU Braunschweig auf der Agritechnica. Die weltgrößte agrartechnische Fachmesse findet vom 12. bis zum 18. November 2017 in Hannover statt.

Das Institut für mobile Maschinen und Nutzfahrzeuge der TU Braunschweig präsentiert sich in Halle 21 Stand B16 auf der Agritechnica 2017. Bildnachweis: TU Braunschweig.

Die Reduzierung von Treibhausgasen wie CO2 in der Agrartechnik und die ingenieurtechnischen Voraussetzungen beschäftigt die Forscherinnen und Forscher um IMN-Leiter Professor Ludger Frerichs schon länger. Im Projekt „EkoTech“ erforschen Frerichs und sein Team, wie die Kraftstoffeffizienz in landwirtschaftlichen Verfahrensketten gesteigert werden kann. Frerichs erklärt: „Eine Landmaschine muss sich im Gegensatz zu einem Auto nicht nur Fortbewegen, sondern am Zielort eine bestimmte Arbeit effizient verrichten können.“ Daher betrachten die Braunschweiger Ingenieurinnen und Ingenieure zudem die Maschinen-, Prozess- und Bedienungseffizienz sowie den Einsatz alternativer Energiequellen. Auf dieser Grundlage entwickelt Frerichs Team in Kooperation mit Landwirtschaftsunternehmen und gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft regionsspezifische Handlungsempfehlungen.

Modellbagger präsentiert vier Forschungsfelder

Große und kleine Experten lernen die fünf Forschungsfelder des IMN mit einem Modellbagger spielend kennen. Bildnachweis: TU Braunschweig.

Große und kleine Expertinnen und Experten lernen am Messestand in Halle 21, Stand B 16, die fünf Forschungsfelder des IMN kennen. Dort können sie einen Modellbagger selbst steuern und gleichzeitig etwas über die Forschungsthemen Prozesstechnik, Mobilhydraulik, Antriebstechnik, Fahrzeuge und Systeme sowie Assistenz und Robotersysteme erfahren. Ingenieur Jan Schattenberg verrät: „Eine DEM-Simulation zeigt beispielsweise, wie die Baggerschaufel auf verschiedene Schüttgüter während eines Beladungsvorgangs reagiert und eine Kamera am Ausleger nutzen wir, um verschiedene Anbaugeräte des Modellbaggers online zu identifizieren zu können.“ In der Realität kann mit dieser Technologie zum Beispiel die jeweils optimale Schaufel ausgewählt und automatisch angekoppelt werden. Schattenberg und seine Kollegen haben dies unter anderem im Projekt „TOF“ – Entwicklung neuer Assistenzsysteme für Traktoren mittels rückwärts gerichteter 3D Time-Of-Flight Kamera – erforscht und stellen diese und weitere Technologien und Forschungsprojekte interessierten Besucherinnen und Besuchern vor.