08.08.2017 | Magazin:

Ein Herz für Amphibien Gewinnerbilder des Fotowettbewerbs der Fakultät für Lebenswissenschaften

Amphibien standen beim Publikum an vorderster Stelle: Gleich drei Bilder von Professor Miguel Vences aus dem Zoologischen Institut wählten die Gäste auf die ersten drei Plätze. Platz vier geht an Jonas Andrich vom Institut für Ökologische und nachhaltige Chemie,
und Platz fünf an Svenja Kankowski ebenfalls aus der Zoologie. Mit mehr als 600 abgegebenen Stimmen prämierte das Publikum während der diesjährigen TU-Night sein Lieblingsbild.

Erstmalig zur TU-Night 2017 hat Professor Jochen Meier vom Zoologischen Institut diesen Fotowettbewerb „Bilder aus der Wissenschaft“ ins Leben gerufen. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, Wissenschaftsinteressierte in einer Fotoausstellung für die spannenden und schönen Motive des naturwissenschaftlichen Arbeitens zu begeistern. Hierfür konnte er die Nikon GmbH als Sponsor gewinnen, die die Druckkosten für die Ausstellung übernahm und den ersten Preis für den Gewinner – eine Nikon Coolpix W100 – zur Verfügung stellte.

Professor Vences vor seinem Gecko-Bild mit Kamera in den Händen.

Der Gewinner Professor Miguel Vences freut sich über den ersten Preis, eine Kamera des Sponsors Nikon. Foto: Jochen Meier/ TU Braunschweig

Im Vorfeld der TU-Night waren die einzelnen Institute der Fakultät für Lebenswissenschaften dazu aufgerufen, für den Wettbewerb schöne, interessante oder ungewöhnliche Motive aus ihren Forschungsgebieten einzureichen. Ein Auswahlgremium, bestehend aus Professorin Monika Taddicken, Dr. Saskia Frank, Dr. Annegret Kreisel und Anne Hage, bestimmte aus allen Einreichungen 20 Bilder, die während der TU-Night im Architekturpavillon großformatig zu sehen waren.

Gewinnerbild: Professor Miguel Vences, Zoologisches Institut
Gewinnerbild: Professor Miguel Vences, Zoologisches Institut

Gewinnerbild: Professor Miguel Vences, Zoologisches Institut

Madagaskar ist die Heimat einer einzigartigen Amphibien‐ und Reptilienfauna, unter denen die Taggeckos der Gattung Phelsuma zu den sympatischsten Arten gehören (hier ein Goldstaubgecko, Phelsuma laticauda). Bild: Miguel Vences/ TU Braunschweig.

Platz 2: Professor Miguel Vences, Zoologisches Institut
Platz 2: Professor Miguel Vences, Zoologisches Institut

Platz 2: Professor Miguel Vences, Zoologisches Institut

Die Amphibien Madagaskars sind eine sehr vielfältige Gruppe, mit wahrscheinlich über 500 Arten, die ausnahmslos nur auf dieser Insel vorkommen. Das Bild zeigt zwei Baumfrösche der Art Boophis viridis. Bild: Miguel Vences/ TU Braunschweig.

Platz 3: Professor Miguel Vences, Zoologisches Institut
Platz 3: Professor Miguel Vences, Zoologisches Institut

Platz 3: Professor Miguel Vences, Zoologisches Institut

Im Vergleich zu ihrer Kaulquappe haben die erwachsenen Exemplare von Phasmahyla ein völlig anderes Erscheinungsbild und gehören zu den charismatischsten Fröschen Brasiliens. Bild: Miguel Vences/ TU Braunschweig.

Platz 4: Jonas Andrich, Institut für Ökologische und nachhaltige Chemie
Platz 4: Jonas Andrich, Institut für Ökologische und nachhaltige Chemie

Platz 4: Jonas Andrich, Institut für Ökologische und nachhaltige Chemie

Artefakt eines Quecksilbertropfens in der konfokalen Mikroskopie. Bild: Jonas Andrich/ TU Braunschweig

Platz 5: Svenja Kankowski, Zoologisches Institut
Platz 5: Svenja Kankowski, Zoologisches Institut

Platz 5: Svenja Kankowski, Zoologisches Institut

In blau dargestellte Nervenzellen des Hippocampus. Für die Darstellung von therapeutisch relevanten Eiweißen wurde eine dieser Nervenzellen einer Qualle angeregt und gibt sich dadurch in grüner Farbe zu erkennen. In roter Farbe sind die filigranen Axone der Nervenzellen zu sehen. Axone leiten elektrische Impulse an andere Nervenzellen weiter. Beim Menschen können Axone bis zu einem Meter lang werden. Alle Zellkerne leuchten weiß. Bild: Svenja Kankowski/ TU Braunschweig