9. September 2026 | Magazin:

Bekenntnis zur Wissenschaftsfreiheit und Demokratie TU Braunschweig unterstützt Stellungnahme des Berliner Forschungsnetzwerks

Als Gründungsmitglied der TU9-Allianz führender Technischer Universitäten und gemeinsam mit unseren Partnern in der Region und weltweit setzen wir uns aktiv für die Freiheit der Wissenschaft ein, zum Wohle unserer Gesellschaft. Daher unterstützen wir ausdrücklich die Stellungnahme des Berliner Forschungsnetzwerks „Freie Wissenschaft – Erfolgreiche Wirtschaft – Starkes Deutschland“.

Freiheit der Wissenschaft ist unverzichtbar für den Fortschritt, für eine innovative Gesellschaft. Mit Sorge beobachten wir daher, wie in unserem Land wissenschaftsfeindliche Tendenzen zunehmen. Solche Bestrebungen bedrohen nicht nur die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre, sondern gefährden auch die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft und die Stabilität unserer Demokratie.

Als Universität bekennen wir uns uneingeschränkt zur Wissenschaftsfreiheit, wie sie im Grundgesetz verankert ist. Wissenschaft schafft belastbares Wissen, das Politik, Wirtschaft und Gesellschaft als Grundlage für evidenzbasierte Entscheidungen dient. Nur in einer freien Wissenschaft können neue Technologien, Verfahren und Lösungsansätze entstehen: von KI-Anwendungen über Materialinnovationen bis hin zu medizintechnischen Durchbrüchen. Diese Innovationen stärken die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, sichern Arbeitsplätze und festigen so den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Das Präsidium der TU Braunschweig
Präsidentin: Prof. Dr. Angela Ittel
Hauptberuflicher Vizepräsident für Personal, Finanzen und Hochschulbau: Dietmar Smyrek
Hauptberuflicher Vizepräsident für Digitalisierung und Nachhaltigkeit: Prof. Dr.-Ing. Manfred Krafczyk
Vizepräsident für Forschung und Internationales: Prof. Dr.-Ing. Markus Henke
Vizepräsident für Studium: Prof. Dr. Knut Baumann
Vizepräsidentin für Lehrinnovation: Prof. Dr. Stefanie Hartz
Vizepräsident für Transfer und Innovation: Prof. Dr.-Ing. Arno Kwade