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Krisis des „Subjekts“ 18.10.2018 | 17:30 Uhr - 19:00 Uhr

Ist unser „Ich“ (noch) „Subjekt“ – und wenn ja, von was? Nur „Objekt“, etwa des digitalen Kapitalismus? Oder reichen diese Bezeichnungen nicht mehr hin? Die Theorie des Subjekts kommt mit der Moderne und – spezifisch – mit der sog. Postmoderne in eine Krisis.

Wenn die Theorie zugleich eine Theorie der Identität ist, so ist die Bindung des Menschen an den Subjektbegriff zugleich eine Krisis seiner personalen Identität.

Wie gehen wir vor? Nach Hinweisen auf die Entstehung dieser Theorie werden uns klassische Schriften der Neuzeit beschäftigen, etwa der Satz von Kant, nach dem die Erkenntnis des Subjekts der wahre Gegenstand der Philosophie sei. Nach der Vollendung der Klassik bei Hegel werden wir den „Bruch“ bei Schopenhauer, Feuerbach, Kierkegaard, Marx u. a. diskutieren und zu zentralen Figuren der Krisis, zu Nietzsche und Heidegger, gelangen. Von dort gehen wir zur „Französischen Philosophie“ der Gegenwart (Merleau-Ponty, Foucault, Derrida), welche die Krisis des „Subjekts“ beschreibt.

Referent/in

Dr. Joseph G. Thomas

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