Wenn es im Theater knallt: Wissenschaft trifft Bühne Neue Reihe „WAS IST WAS“ startet mit Special Effects im Staatstheater
Warum darf es auf einer Theaterbühne rauchen und knallen? Wie entstehen Special Effects – und wann wird aus Faszination Gefahr? Das Science and Art Lab der Technischen Universität Braunschweig und das Staatstheater Braunschweig laden in einer neuen Veranstaltungsreihe dazu ein, Theater einmal mit anderen Augen zu sehen. Am 13. Oktober 2026 geht es im Aquarium des Staatstheaters los.
Theater kann verzaubern. Es kann Welten entstehen lassen, Licht und Klang verändern, Erinnerungen wecken – und manchmal lässt es sogar die Funken fliegen. Doch hinter vielem, was auf der Bühne wie Magie aussieht, stecken Physik, Chemie, Technik und jede Menge Wissen.
Genau dort setzt die neue sechsteilige Reihe „WAS IST WAS – Theater trifft Wissenschaft“ an. Über die gesamte Spielzeit bringen das Science and Art Lab der TU Braunschweig und das Staatstheater Braunschweig im Aquarium Menschen aus Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft zusammen. Gemeinsam schauen sie auf Phänomene, die uns im Theater ebenso begegnen wie im Alltag: von Schwerkraft und Klang über Licht bis hin zu unserem Gedächtnis.
Dabei geht es nicht um lange Vorträge oder komplizierte Fachbegriffe. Im Mittelpunkt stehen Neugier, ungewöhnliche Perspektiven und die Frage: Was steckt eigentlich dahinter? Ganz im Sinne der bekannten „WAS IST WAS“-Bücher ist die Reihe eine Einladung an alle, die Lust haben, genauer hinzuschauen – ganz gleich, ob sie sich eher für Theater, Wissenschaft oder einfach für gute Fragen begeistern.
Zum Auftakt wird es heiß
Los geht es am Dienstag, 13. Oktober 2026, um 19.30 Uhr mit Special Effects: „Schall und Rauch – über Pyrotechnik und Gefahr“. Was passiert, wenn es auf der Bühne blitzt, raucht und knallt? Und wo endet der spektakuläre Effekt, wo beginnt die Gefahr? Darüber sprechen Professor Martin Bröring von der TU Braunschweig, die Frankfurter Pyrotechnik-Künstlerin Sandra Kranich und der Chefarzt Dr. Cord Christian Corterier – aus den Perspektiven von Wissenschaft, Kunst und Medizin.
Sechs Abende zwischen Bühne, Alltag und Wissenschaft
Auch an den folgenden fünf Terminen nimmt sich „WAS IST WAS“ ein Phänomen vor, das im Theater eine besondere Rolle spielt – und weit darüber hinaus:
- Special Effects: 13. Oktober 2026, 19.30 Uhr. Schall und Rauch – über Pyrotechnik und Gefahr
- Schwerkraft: 3. November 2026, 19.30 Uhr. Massen ziehen sich an – und was wir dagegen tun können
- Sound: 12. Januar 2027, 19.30 Uhr. Wann Klang in Geräusch kippt – wie wir was hören
- Publikum: 2. Februar 2027, 19.30 Uhr. Ohne Publikum – kein Theater
- Gedächtnis: 20. April 2027, 19.30 Uhr. Auswendig lernen – Erinnerung wachhalten
- Licht: 25. Mai 2027, 19.30 Uhr. Spot on – zwischen Schein und Erleuchtung
Alle Veranstaltungen finden im Aquarium des Staatstheaters Braunschweig statt.
Über das Science and Art Lab
Das Science and Art Lab der TU Braunschweig bringt Spitzenforschung und Kunst zusammen. Es schafft Räume für neue Perspektiven auf wissenschaftliche und gesellschaftliche Fragen. In Ausstellungen, Screenings, Gesprächen und experimentellen Veranstaltungsformaten begegnen sich Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Öffentlichkeit.
Das Science and Art Lab wird im Rahmen der Initiative Ecoversity der TU Braunschweig durch „zukunft.niedersachsen“, die Stiftung Niedersachsen und die Braunschweigische Stiftung gefördert.
Weitere Informationen und Tickets:
„WAS IST WAS – Theater trifft Wissenschaft“ auf der Website des Staatstheaters Braunschweig
