01.06.2016 | Presseinformationen:

Vier Forschungsprojekte präsentieren sich im Schloss Bellevue Braunschweiger Wissenschaftler bei „Woche der Umwelt“ in Berlin

Forschungsprojekte zu Batterierecycling, intelligenter Gebäudetechnik, kältemittelfreien Wäschetrocknertechnologien und zum Fahrrad in zukünftigen Mobilitätskonzepten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Technischen Universität Braunschweig präsentieren sich auf Einladung des Bundespräsidenten und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt am 07. und 08. Juni in Berlin. Eine Fachjury hatte sie im Februar 2016 aus 600 Bewerbungen für die „Woche der Umwelt“ ausgewählt, zu der 190 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft eingeladen sind.

Verabschiedung vor dem Altgebäude der TU Braunschweig: Sozialwissenschaftlerin Amrit Bruns, Wirtschaftsingenieur Christian Thies, Präsident Prof. Jürgen Hesselbach, Wirtschaftsingenieur Ragnar Somdalen, und Elektroingenieur Dr. Harald Schrom. (TU Braunschweig)

Verabschiedung vor dem Altgebäude der TU Braunschweig: Sozialwissenschaftlerin Amrit Bruns, Wirtschaftsingenieur Christian Thies, Präsident Prof. Jürgen Hesselbach, Wirtschaftsingenieur Ragnar Somdalen, und Elektroingenieur Dr. Harald Schrom. (TU Braunschweig)

„LithoRec“ – Recycling von Lithium-Ionen-Batterien aus Elektrofahrzeugen

Mit einer „Gläsernen Batterie“ zeigen die Expertinnen und Experten der Battery LabFactory des Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik der TU Braunschweig, welche wertvollen Materien sie mit dem „LithoRec“- Recyclingprozess aus einer Lithium-Ionen-Altbatterie zurückgewinnen können und wie sie damit einen Beitrag zu einer nachhaltigen Elektromobilität sowie zur Verringerung der geostrategischen Abhängigkeit von wichtigen Rohstoffen leisten. Weitere Informationen im Ausstellverzeichnes der „Woche der Umwelt“ finden Sie hier.

Intelligente vernetzte Gebäudetechnik

Das Versuchshaus der Ingenieurinnen und Ingenieure vom Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze steht in Braunschweig, aber ihre Plattform für eine intelligente und vernetzte Gebäudetechnik zeigen sie mithilfe einer Demonstrationswand in Berlin. „Smarte“ Anwendungen, wie die Steuerung von Strom und Wärme, Komfortsysteme und zukünftige Gebäudetechnik, beispielsweise für altersgerechtes Wohnen, bringen sie auf einer Plattform zusammen. Ermöglichen wollen sie damit eine kostengünstige und langlebige Gebäudetechnik für eine breite Nutzung, die zudem Energie einspart und im Alltag unterstützt. Weitere Informationen im Ausstellverzeichnes der „Woche der Umwelt“ finden Sie hier.

Thermoelektrische Wäschetrocknertechnologien

Energieeffizient und frei von Kältemitteln sollen Wäschetrockner der nächsten Generation werden. Wie dies gelingen kann, stellen Ingenieure vom Institut für Thermodynamik in Berlin vor. Mit welchen Betriebsstrategien und Systemkonfigurationen sie künftige umweltverträglich zum Einsatz kommen könnten, veranschaulichen die Forscher mit einem herkömmlichen Wäschetrockner sowie mit Komponenten, die sie bei ihrer Weiterentwicklung einsetzen. Weitere Informationen im Ausstellverzeichnes der „Woche der Umwelt“ finden Sie hier.

Zukunft der Mobilitätskette: das Fahrrad als Scharnier

Welche Mobilitätskonzepte braucht eine alternde Gesellschaft in der Stadt und auf dem Land und welche Rolle kann das Fahrrad dabei übernehmen? Dieser Frage gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Institut für Sozialwissenschaften nach. In Berlin liefern sie einen ersten Einblick in die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit. Zudem haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit einem „Bike-O-Mat“ mehr über ihr eigenes Mobilitätsverhalten zu erfahren. Weitere Informationen im Ausstellverzeichnes der „Woche der Umwelt“ finden Sie hier.