05.12.2016 | Presseinformationen:

Veranstaltungsreihe „Zukunftsfragen – kontrovers“ Selbst gemacht und selbst gefällig? Medienkompetenz und Mediennutzung im Zeitalter der Neuen Medien

Über das Thema „Selbst gemacht und selbst gefällig? Medienkompetenz und Mediennutzung im Zeitalter der neuen Medien“ diskutieren Susann Kohout, Braunschweig, Nina Wicke, Braunschweig, und Helga Hansen, Hannover, am

Montag, 12. Dezember 2016, 18.30 Uhr,
Hörsaal PK 4.3, TU-Altgebäude, Pockelsstr. 4.

Die Medienlandschaft hat sich in den letzten 30 Jahren stark verändert. Durch neue Medien, speziell Soziale Netzwerkseiten, ist ein (teil-)öffentliches Publizieren von Inhalten und Meinungen nicht mehr ausschließlich Journalisten vorbehalten: Jeder kann vom Rezipient zum Produzent werden und Inhalte publizieren, die zunehmende Reichweite haben. Welche Konsequenzen hat das? Welche kommunikativen Muster weisen Phänomene wie „Shitstorms“ und Abwertungsspiralen auf? Welche Möglichkeiten der Erzeugung von Gegenöffentlichkeiten und von Widerstand bieten die Neuen Medien? Inwiefern ist Medienkompetenz im Umgang mit Neuen Medien notwendig?

Susann Kohout ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Kommunikations- und Medienwissenschaften der TU Braunschweig. Im Rahmen ihres Dissertationsprojekts „Digitale Emotionen – Der Einfluss von Emotionen auf Netzkommunikation und dessen Empfangende“ beschäftigt sie sich mit Emotionen und Emotionalisierungsprozessen in der Anschluss- und Netzkommunikation. Zuvor hat sie sich mit den Effekten der Benutzung von Smartphones auf das Befinden der NutzerInnen befasst.

Nina Wicke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Kommunikations- und Medienwissenschaften. In ihrem Dissertationsvorhaben beschäftigt sie sich mit Erwartungen an und Bewertungen von (Online-)Informationsnutzung und -suche. In ihrer Masterarbeit behandelte sie empirisch das Medien- und Kommunikationshandeln Studierender während eines Auslandsaufenthaltes.

Helga Hansen ist Diplomingenieurin (FH) in Biotechnologie und hat einen Master of Science in Biochemie. Zuvor war sie Koordinatorin des fiMINT-Projekts, das die Stärkung der Präsenz von Frauen in den MINT-Fächern zum Ziel hat. Sie ist Redakteurin des deutschsprachigen Make Magazins. Sie schreibt und bloggt seit mehreren Jahren zu Feminismus, Politik und Technik.