22.11.2010 | Presseinformationen:

Das Gehirn in der Werkstatt: Funktionserhalt, Reparatur und Tuning Ringvorlesung "Nachbesserungen: Der Mensch im Fokus von Lebenswissenschaften und Technik"

Im Rahmen der Ringvorlesung „Nachbesserungen: Der Mensch im Fokus von Lebenswissenschaften und Technik“ an der Technischen Universität Braunschweig referiert am

Montag, 29. November 2010, um 18.30 Uhr
im Hörsaal PK 11.1, Pockelsstr. 11, Haus der Wissenschaft,

Prof. Dr. Wolf-Peter Sollmann, Neurochirurgie, Klinikum Braunschweig, über das Thema „Das Gehirn in der Werkstatt: Funktionserhalt, Reparatur und Tuning“.

Das menschliche Gehirn ist ein Highlight der Schöpfung. Bei knapp drei Pfund Gewicht leistet es mehr als alle modernen Computer, und es funktioniert bei geringem Energieverbrauch ohne Austauschteile bis über 100 Jahre lang. Es leistungsfähig zu erhalten, ist gar nicht so schwer – aber wir schädigen es oft im Laufe des Lebens fahrlässig. Prof. Dr. Wolf-Peter Sollmann wird mit seinem Streifzug durch die moderne Neurochirurgie unter anderem auf folgende Fragen eingehen: Was sind die Voraussetzungen für Klugheit bis ins hohe Alter? Wie können wir Schäden des Gehirns vermeiden oder reparieren? Welche Möglichkeiten gibt es heute, ausgefallene Hirnfunktionen medikamentös oder mit elektronischen Implantaten wiederherzustellen? Welche Möglichkeiten und Grenzen gibt es? Wo ist Vorbeugen besser als operieren?

Zur Person:
Prof. Dr. Wolf-Peter Sollmann ist nach Ausbildung an der Medizinischen Hochschule Hannover seit 1996 Chefarzt der Neurochirurgischen Klinik am Städtischen Klinikum Braunschweig. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Operationen am Gehirn, am Rückenmark und an den Nerven. Er hat bei über 100 Operationen in europäischen und asiatischen Kliniken Hörprothesen direkt am Hirnstamm angelegt und damit nach vollständiger beidseitiger Ertaubung eine neu gewonnene Hörfähigkeit ermöglicht.

Gesamtleitung:
Prof. Dr. Klaus Fricke, Prof. Dr. Henning Hopf, Prof. Dr. Herbert Oberbeck, TU Braunschweig

Die Ringvorlesung wendet sich ausdrücklich auch an interessierte Bürger der Region.

Weitere Informationen unter
www.tu-braunschweig.de/Medien-DB/presse/flyer/ringvorlesung_2010_11.pdf