21.05.2012 | Presseinformationen: ,

Eröffnung des Forschungsbaus „Campus Forschungsflughafen“ „Bürgernahes Flugzeug“ soll das effizienteste Fernverkehrsmittel für Europa werden

Der Forschungsbau „Campus Forschungsflughafen (CFF)“ der Technischen Universität Braunschweig ist heute, am 21. Mai 2012, durch den Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister, den Braunschweiger Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann und den Präsidenten der TU Braunschweig, Prof. Jürgen Hesselbach am Forschungsflughafen Braunschweig eröffnet worden. Ziel der Forschung ist die Entwicklung besonders effizienter, lärmarmer und sicherer Verkehrsflugzeuge mit besonderen Kurzstart- und Kurzlande-Fähigkeiten.

Dr. Gert Hoffmann, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Prof. Johanna Wanka, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, David McAllister, Niedersächsischer Ministerpräsident, TU-Präsident Prof. Jürgen Hesselbach, Prof. Jens Friedrichs, Leiter des TU-Instituts für Flugantriebe und Strömungsmaschinen vor dem Windkanalmodell eines Hochauftriebsflügels mit integriertem Propellerantrieb, Prof. Rolf Radespiel, Vorstandsvorsitzender des Campus Forschungsflughafen und Leiter des TU-Instituts für Strömungsmechanik.

28 Millionen Euro haben Bund, Land und TU Braunschweig in den neuen Forschungsbau und die neun geplanten neuen Großgeräte investiert. Die Stadt Braunschweig stellte das Grundstück zur Verfügung.

Der Niedersächsische Ministerpräsident David McAllister erklärte: „Braunschweig gehört zu den ältesten und bedeutendsten Forschungsstandorten für Luft- und Raumfahrt in Deutschland. Der Forschungsflughafen zählt zu den innovativsten Wirtschafts- und Wissenschaftsclustern Europas. Hier findet praxisnahe Spitzenforschung für das Fliegen von morgen statt. Unter anderem arbeiten die Forscher an Flugzeugen, die mit deutlich kürzeren Start- oder Landebahnstrecken auskommen. Mit diesem Neubau in der Nähe der bereits am Forschungsflughafen ansässigen Institute, werden die fachliche Zusammenarbeit und die Ausbildung des Nachwuchses weiter verbessert. Das ist gut investiertes Geld für die Zukunft.“

Forschungszentrum zieht junge Menschen an

„Die TU Braunschweig ist schon heute aufgrund des Forschungsflughafens für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für Studierende aus der ganzen Welt attraktiv“, betonte der Präsident der TU Braunschweig, Prof. Jürgen Hesselbach. „Mit diesem Forschungsbau und dem des Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik, der gegenüber entsteht, werden wir noch weitaus interessanter für junge Menschen sein, die an Themen rund um Mobilität und Verkehr interessiert sind und für die Forschung bzw. ein forschungsorientiertes Studium brennen.“

In das neue Gebäude ziehen das Institut für Strömungsmechanik sowie das Institut für Flugantriebe und Strömungsmaschinen mit ihren Büros und den Forschungsgroßgeräten ein. Mit dem neuen Standort in unmittelbarer Nachbarschaft zu den bereits dort ansässigen Instituten der TU Braunschweig und zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eröffnen sich hervorragende Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und damit zur Erschließung von Innovationspotenzialen für Flugzeuge und den Luftverkehr. Das Forschungszentrum „Campus Forschungsflughafen“ der TU Braunschweig bündelt Grundlagenforschung an 15 Instituten der TU Braunschweig, des DLR, der Leibniz Universität Hannover und des Fraunhofer Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik (siehe Anlage: Mitgliedsinstitute). Bereits jetzt gibt es hier eine weltweit einzigartige Ausstattung: Forschungsflugzeuge und Simulatoren, Windkanäle und Prüfstände können ebenso gemeinsam genutzt werden wie die Flughafeninfrastruktur.

Das Fliegen soll sparsamer, leiser und effizienter werden

Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung effizienterer, lärmarmer und sicherer Verkehrsflugzeuge. „Unsere Vision des bürgernahen Flugzeugs ist, dass der innereuropäische Flugverkehr in 20 Jahren anders funktioniert als heute“, erläuterte Prof. Rolf Radespiel, Vorstandsvorsitzender des CFF und Leiter des Instituts für Strömungsmechanik der TU Braunschweig. „Wer heute mit dem Flugzeug beispielsweise nach Paris reisen will, benötigt meist für die Anreise zum Flughafen erheblich mehr Zeit als für den eigentlichen Flug – das soll sich ändern. Wir wissen, dass der Bedarf an dienstlichen und privaten Reisen innerhalb Europas und anderer Kontinente noch deutlich steigen wird. Um dem gerecht zu werden, sollen neben den Großflughäfen kleinere City-Flughäfen genutzt werden.“ Voraussetzung für die Akzeptanz und Machbarkeit sind Flugzeuge, die erheblich leiser sind als die jetzigen. Außerdem müssen sie auf kürzeren Start- und Landebahnen funktionieren. Sie sollen zudem energiesparender und emissionsärmer sein. Dieses Ziel können Flugzeuge erreichen, die nach dem Start sehr gute Steigleistungen aufweisen. „Voraussetzung dafür ist ein perfektes Zusammenspiel von Antrieb und Flügel“, erklärt Prof. Jens Friedrichs, Leiter des TU-Instituts für Flugantriebe und Strömungsmaschinen, das ebenfalls gerade das neue Gebäude bezogen hat. „Wir müssen heute Grundlagenforschung betreiben, um unser ehrgeiziges Ziel in 20 Jahren erreichen zu können.“

 

Der Sonderforschungsbereich SFB 880 „Grundlagen des Hochauftriebs künftiger Verkehrsflugzeuge

… untersucht in diesem Kontext am CFF unterschiedliche Konzepte aktiver Hochauftriebssysteme. Im Fokus der Untersuchungen sind besonders die Fragen der Lärmminderung und der verbesserten Skalierbarkeit der Leistungsparameter bei Start und Landung. Das Forschungsprogramm hat im Januar 2011 seine Arbeit aufgenommen.

Forschung für Mobilität und Verkehr: Kernkompetenzen der TU Braunschweig

„Mobilität und Verkehr“ ist eines der strategischen Forschungsfelder der TU Braunschweig. Während der „Campus Forschungsflughafen“ das Know-how rund um die Luftfahrt bündelt, entsteht direkt gegenüber der ebenfalls hochmoderne Standort Braunschweig des Niedersächsischen Forschungszentrums Fahrzeugtechnik der TU Braunschweig. Hier konzentriert sich die Forschung auf die Entwicklung des „Metropolitan Car“, das Auto für die Großstädte der Zukunft. Die Grundsteinlegung ist für den Herbst 2012 geplant, ein erster Standort befindet sich seit 2009 auf dem MobileLifeCampus der Volkswagen AG in Wolfsburg.

 

Fotos des Forschungsneubaus zum Download unter:
http://media-cms.rz.tu-bs.de/presse/cff-einweihung/cff-forschungsneubau-web.zip
http://media-cms.rz.tu-bs.de/presse/cff-einweihung/cff-forschungsneubau-print.zip.

Ab dem 22. Mai 2012 finden Sie eine Fotogalerie der Veranstaltung zum Download unter
http://media-cms.rz.tu-bs.de/presse/cff-einweihung/cff-einweihung-print.zip
https://media-cms.rz.tu-bs.de/presse/cff-einweihung/cff-einweihung-web.zip

Die Fotos sind frei zur Veröffentlichung im Rahmen der Berichterstattung über die Eröffnung des CFF.

Kontakt
Technische Universität Braunschweig
Prof. Dr. Rolf Radespiel
Campus Forschungsflughafen
Hermann-Blenk-Straße 37
38108 Braunschweig
Tel.: +49 531 391-94251
E-Mail: cff@tu-braunschweig.de
Internet: www.tu-braunschweig.de/cff

Kontakt für die Medien
Presse und Kommunikation
Dr. Elisabeth Hoffmann
Pockelsstr. 14
38106 Braunschweig
Tel.: +49 531 391-4122
E-Mail: presse@tu-braunschweig.de

 

Hintergrund Campus Forschungsflughafen

Der Campus Forschungsflughafen ist eine wissenschaftliche Einrichtung der TU Braunschweig in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Forschungsflughafen Braunschweig. Er wurde 2009 gegründet. Er baut auf einer 80jährigen Tradition der Luftfahrtforschung und Flugerprobung in Braunschweig auf und verfügt über eine international einmalige Infrastruktur mit Forschungsflugzeugen, Windkanälen, Simulatoren und Prüfständen.

Der Campus Forschungsflughafen unterstützt koordinierte und strategisch bedeutsame Forschungsvorhaben der Luft- und Raumfahrttechnik am Standort des Forschungsflughafens Braunschweig unter Einbeziehung weiterer, niedersächsischer Hochschulpartner. Dabei liegt der Schwerpunkt der gemeinsamen Forschungsprojekte auf der Grundlagenforschung.

 

Der Forschungsbau am Campus Forschungsflughafen in Stichworten

Investitionsvolumen: 28,9 Millionen Euro (Bund, Land Niedersachsen, TU Braunschweig)
Davon entfallen auf die drei Gebäude (1. Neubau der Institute für Strömungsmechanik und für Flugantriebe und Strömungsmaschinen, 2. Erweiterung der Gemeinschaftswerkstatt der TU Braunschweig am Flughafen, 3. Triebwerksprüfstand (Baubeginn Herbst 2012): 22,2 Millionen Euro
Erstausstattung der Gebäude: 1,2 Millionen Euro
Großforschungsgeräte: 5,5 Millionen Euro

Grundstück: 6.000 m2 wurde von der Stadt Braunschweig durch Übertragung des Erbbaurechts zur Verfügung gestellt

Hauptnutzfläche der am 21. Mai 2012 eingeweihten Gebäude 1. und 2.: 3614 m2

Hauptnutzfläche des Gebäude 3, Triebwerksprüfstand (Baubeginn Herbst 2012): 420 m2

Abmessung des eingeweihten Gebäudes: 66 x 61 Meter

Nutzung: Die Institute für Flugantriebe und Strömungsmechanik sind hier untergebracht
Bürotrakt im Osten mit Hörsaal, Bibliothek, studentische Projekträume
Technikhallen im Westen mit Windkanälen, Wasserkanälen, Verdichterprüfständen

Bauzeitraum: Baubeginn Mai 2010, Bezug April 2012

Planung: Architektengemeinschaft springmeier architekten gbr – bmp architekten göttingen

Projektleitung und Projektsteuerung: Staatliches Baumanagement Braunschweig

 

Forschungsprogramme

Das „Bürgernahe“ Flugzeug

Die Vision des „Bürgernahen Flugzeugs“ ist es, einen großen Teil des innereuropäischen Flugverkehrs in Zukunft von stadtnah gelegenen Flughäfen aus zu ermöglichen. Dies erspart dem Reisenden die Anfahrt zu den weit außerhalb gelegenen Großflughäfen, welche heute oft länger dauert als der eigentliche Flug. Um einen solchen Flugverkehr ohne Einschränkungen durch Nachtflugverbote durchführen zu können, ist es erforderlich, die Lärmemissionen gegenüber den heutigen Flugzeugen um mindestens 20 Dezibel zu senken. Um die Nutzung von stadtnahen Flughäfen in dicht besiedelten Gebieten zu ermöglichen, müssen zukünftige Flugzeuge außerdem mit viel kürzeren als den heute üblichen Start- und Landebahnen auskommen. Dieses anspruchsvolle Ziel ist nur mit längerfristiger Grundlagenforschung an neuen Technologien zu verwirklichen. Diese Grundlagenforschung wird im Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft, SFB 880, und im Forschungsprogramm „Bürgernahes Flugzeug“ mit Förderung durch das Niedersächsische Wissenschaftsministerium am Campus Forschungsflughafen gemeinsam von der Technischen Universität Braunschweig, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Leibniz Universität Hannover bearbeitet. Die beiden Programme sind  wichtige Bestandteile der strategischen Ausrichtung der Luftfahrtforschung am Campus Forschungsflughafen in Braunschweig.

 


Effizientere Hochauftriebsysteme sollen Flugzeuge leiser machen

Die Verwirklichung der Vision des „Bürgernahen Flugzeugs“ erfordert Technologien, die in der Aeroakustik, der Aerodynamik und der Flugdynamik weit über den derzeitigen Stand der Methoden und des Wissens hinausgehen. Die Forschungsprogramme am Campus Forschungsflughafen sollen die Effizienz des aktiven Hochauftriebssystems vor allem dadurch steigern, dass die benötigte Leistung für das Ausblasen über die Hochauftriebsklappen verringert wird. Dafür sollen durch einen formvariablen Tragflügel, durch Erforschung der Synergien zwischen Absaugen und Ausblasen eines pneumatisch-autonomen, aktiven Hochauftriebssystems sowie durch die Ausnutzung der Potenziale der Strömungsregelung Auftriebsbeiwerte bis zum Doppelten des heute Üblichen ermöglicht werden.

Für die Verminderung des Fluglärms erarbeiten die Forschungspartner am Flughafen neue Berechnungsmethoden, die für zukünftige Flugzeuge ein lärmarmes Design von Beginn an ermöglichen. Ferner sollen neue Oberflächenmaterialien zur Dämpfung des abgestrahlten Lärms entwickelt und neue Konzepte zur Triebwerksintegration und zur Minderung des Lärms des Flugantriebs erforscht werden.

Weitere Elemente der beiden laufenden Forschungsprogramme adressierten Fragen des sicheren Fliegens dieser zukünftigen Verkehrsflugzeuge.

Das Forschungsprogramm „Bürgernahes Flugzeug“ erhält in den Jahren 2009-2014 eine Förderung von insgesamt 5,5 Millionen Euro des Landes Niedersachsen.

Der Sonderforschungsbereich 880, der seine Arbeit am 1. Januar 2011 aufgenommen hat, erhält in den nächsten vier Jahren eine Fördersumme von 7,6 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

 

Großgeräte im Forschungsneubau Campus Forschungsflughafen

Durch Investitionen in Forschungsgroßgeräte werden wesentlich verbesserte Möglichkeiten für die Wissenschaftler geschaffen, in koordinierten Forschungsvorhaben zusammenzuarbeiten, Versuchsanlagen gemeinsam zu nutzen und dabei auch Studierende effizient einzubinden.

Bereits fertiggestellte Großgeräte des Forschungsbaus:

  • Großer Wasserkanal für die Erforschung der Strömungskontrolle bei Hochauftriebssystemen und der Triebwerksintegration
  • Schub-Druck-Versuchsanlage im Institut für Flugzeugbau und Leichtbau
  • Hochtemperatur-Beschichtungszentrum im Institut für Werkstoffe
  • Das Galileo-Labor für zukünftige Systeme der Satellitennavigation im Institut für Flugführung

Bereits geplante Großgeräte oder Geräte im Bau, die zur Ausstattung des Forschungsneubaus gehören:

  • Flugsimulator: Mensch-Maschine Schnittstelle, Flugsicherheit bei Systemausfall, Ein-Mann Cockpit (gemeinsames Großgerät  von DLR und TU Braunschweig)
  • Mehrphasenwindkanal mit Vereisungssimulation zur Erforschung der Physik der Flugzeugvereisung, neuer Flugmesstechnik und Verschmutzung von Kraftfahrzeugen im Institut für Strömungsmechanik
  • Forschungstriebwerk
  • Triebwerksprüfstand als Teil des Forschungsneubaus, der sich aktuell in der Planung befindet und ab der 2. Jahreshälfte 2012 ebenfalls auf dem Grundstück errichtet werden soll. Hiermit soll die Wechselwirkung zwischen dem Propulsor als schublieferndem Teil des Triebwerkes und dem Flugzeug sowie seiner Umströmung unter realistischen Bedingungen untersucht werden. Somit können grundlegende Fragestellungen zu neuartigen Antriebskonzepten und auch zu deren optimaler Integration in zukünftige Flugzeuge beantwortet werden.

 

Der Campus Forschungsflughafen und seine Mitglieder

Mitglieder des Campus Forschungsflughafens sind die führenden Wissenschaftler aus acht Instituten der TU Braunschweig, aus vier Instituten des DLR Braunschweig, aus einem Institut der Leibniz Universität Hannover, aus einem Institut des DLR Göttingen und aus dem Fraunhofer Institut für Schicht- und Oberflächentechnik Braunschweig.

  • Prof. Klaus Dilger, Institut für Füge- und Schweißtechnik, TU Braunschweig
  • Prof. Peter Hecker, Institut für Flugführung, TU Braunschweig
  • Prof. Peter Horst, Institut für Flugzeugbau und Leichtbau, TU Braunschweig
  • Prof. Jens Friedrichs, Institut für Flugantriebe und Strömungsmaschinen, TU Braunschweig
  • Prof. Rolf Radespiel & Prof. Dragan Kožulović, Institut für Strömungsmechanik, TU Braunschweig
  • Prof. Joachim Rösler, Institut für Werkstoffe, TU Braunschweig
  • Prof. Michael Sinapius, Institut für Adaptronik und Funktionsintegration, TU Braunschweig
  • Prof. Peter Vörsmann, Institut für Luft- und Raumfahrtsysteme, TU Braunschweig
  • Prof. Jörg Seume, Institut für Turbomaschinen und Fluiddynamik, Leibniz Universität Hannover
  • Prof. Cord Rossow & Prof. Jan Delfs, Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik, DLR Braunschweig
  • Prof. Dirk Kügler, Institut für Flugführung, DLR Braunschweig
  • Prof. Stefan Levedag, Institut für Flugsystemtechnik, DLR Braunschweig
  • Prof. Martin Wiedemann, Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik, DLR Braunschweig
  • Prof. Lorenz Tichy, Institut für Aeroelastik, DLR Göttingen
  • Prof. Günter Bräuer, Fraunhofer Institut für Schicht- und Oberflächentechnik