02.09.2014 | Presseinformationen:

Brand in einem Praktikumslabor des Chemiezentrums glimpflich verlaufen Sicherheitskonzept hat sich bewährt – Lehrbetrieb wird nicht beeinträchtigt

In der Nacht vom 28. zum 29. August 2014 kam es zu einem Brand in einem Praktikumslabor des Chemiezentrums der Technischen Universität Braunschweig im Hagenring 30. Die Berufsfeuerwehr Braunschweig konnte die Flammen schnell unter Kontrolle bringen und teilte mit, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind und von dem Brandereignis zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Öffentlichkeit ausging. Nach Ermittlungen der Polizei war die Brandursache ein technischer Defekt an einem Kühlschrank, in dem kühl zu lagernde Chemikalien und Kristallisationsansätze aufbewahrt wurden. Gegenwärtig wird die Höhe des Schadens ermittelt, um eine zügige Wiederherstellung der Praktikumsplätze zu veranlassen.

Einsatzfoto der Berufsfeuerwehr Braunschweig

Einsatzfoto der Berufsfeuerwehr Braunschweig

Das Praktikumslabor wird im Rahmen der Lehre am Institut für Anorganische und Analytische Chemie für die Ausbildung der Studierenden genutzt. Der größte Schaden an den ausgebrannten Lehrräumen stammt jedoch nicht von den Flammen, sondern wurde durch die Einwirkung von Ruß und Rauchgas verursacht. Obwohl die Braunschweiger Berufsfeuerwehr, wie für diese Fälle vorgesehen, durch die Brandmeldeanlage alarmiert wurde und die Flammen zügig unter Kontrolle bringen konnte, entstand nach ersten groben Schätzungen ein Schaden zwischen 250.000 und 300.000 Euro.

Einsatzfoto der Berufsfeuerwehr Braunschweig

Einsatzfoto der Berufsfeuerwehr Braunschweig

Die Studierenden werden vorerst in die vorhandenen Forschungslabore ausweichen und ihre Arbeiten dort fortsetzen, so dass es zu keinen wesentlichen Einschränkungen des Forschungs- und Lehrbetriebs kommen soll. Weiterhin wurden benachbarte Praktikumslaboratorien in sehr geringem Maße durch Rauchgase verschmutzt. Nach einer Reinigung, die kurzfristig erfolgen soll, werden in diesen Laboratorien mit Beginn des Wintersemesters die regulären Praktika stattfinden können.

Neben dem schnellen und erfolgreichen Einsatz der Berufsfeuerwehr haben die präventiven Schutzeinrichtungen und Schutzmaßnahmen zu einer zügigen Brandbekämpfung geführt. Unter anderem werden in der Technischen Universität Braunschweig die Chemikalienmengen in allen Laboratorien so gering wie möglich gehalten und die unbedingt notwendigen Chemikalien besonders gesichert aufbewahrt. Zu diesem Zweck wurden in den letzten Jahren TU-weit mehr als 500 Sicherheitsschränke beschafft, in denen Chemikalien und Druckgasflaschen brandgeschützt gelagert werden.

 

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