24.06.2014 | Presseinformationen:

Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Georg Garnweitner Mysterien der Nano-Welt

Prof. Dr. Georg Garnweitner, Institut für Partikeltechnik der Technischen Universität Braunschweig, hält seine Antrittsvorlesung „Mysterien der Nano-Welt“ am

Mittwoch, 2. Juli 2014, um 17.00 Uhr
in der Aula, Haus der Wissenschaft, Pockelsstr. 11, 38106 Braunschweig.

Nanomaterialien besitzen Größen zwischen 1 und 100 nm und sind damit tausendmal kleiner als Zellen und Bakterien, und nur wenig größer als Atome und Moleküle. Aufgrund dieser Tatsache besitzen sie faszinierende Eigenschaften, die für neue Anwendungen genutzt werden können – von Partikeln mit größenabhängiger Farbe bis hin zu nanoporösen Strukturen mit höchsten Kapazitäten zur Gasspeicherung. Die Nanowelt bietet jedoch viel mehr Chancen – insbesondere durch die Kombination von Materialien auf dieser Skala können neuartige Stoffe mit verbesserten Eigenschaften entstehen. Zugleich aber weist sie noch viele Rätsel auf, deren Lösung die Voraussetzung für die zielgerichtete Herstellung neuer Materialien und Systeme sein wird. Im Vortrag werden diese „Mysterien der Nano-Welt“ anhand von Beispielen erläutert und aufgezeigt, wie ihre Lösung der Schlüssel zu neuen Technologien in vielen Anwendungsbereichen vom Leichtbau bis hin zur Pharmazie sein kann.

Zur Person

Georg Garnweitner studierte von 1997 bis 2003 Technische Chemie, Studienzweig Anorganische Chemie, an der Technischen Universität Wien, wobei er 2002 einen achtmonatigen Forschungsaufenthalt bei Prof. C. J. Brinker an der University of New Mexico, Albuquerque/USA, absolvierte. Von 2003 bis 2006 war er am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung hauptsächlich auf dem Gebiet der Nichtwässrigen Synthese von Metalloxid-Nanopartikeln tätig; 2005 wurde er an der Universität Potsdam zu diesem Thema promoviert. Anschließend nahm er eine Juniorprofessur am Institut für Partikeltechnik der Technischen Universität Braunschweig an. Seit 2013 ist er Universitätsprofessor für Nanomaterialien am Institut für Partikeltechnik.