27.02.2017 | Magazin:

Nebenrolle: Rundfunk-Finanzierungs-Berater Professor Ulrich Reimers ist Stellvertretender Vorsitzender der KEF

Der Rundfunkbeitrag sichert die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Er steht in jedem Haushalt mit 17,50 Euro auf der Ausgabenliste. Auch Unternehmen und Institutionen zahlen die Gebühr. Mit ihr werden ARD und ZDF, Arte und der Deutschlandfunk, mithin 22 Fernseh- und 67 Radiosender sowie deren Online-Angebote finanziert. Die Höhe des Finanzbedarfs und somit auch die Höhe des Rundfunkbeitrags legt eine unabhängige Kommission vor, die „Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF)“. Jedes Bundesland entsendet jeweils einen Experten oder eine Expertin in das Gremium.

Pionier des digitalen Fernsehens

Für Niedersachsen ist dies bereits seit 1994 Professor Ulrich Reimers. Seit Januar 2012 leitet er die Arbeitsgruppe 4, für die Themen „Sachaufwand, Kredite, Investitionen, Programmverbreitung und Beteiligung“ befasst. Jetzt wurde er zum Stellvertretenden Vorsitzenden der KEF gewählt, Vorsitzender wurde erneut Dr. Heinz Fischer-Heidelberger.

Professor Dr.-Ing. Ulrich Reimers. Bildnachweis: TU Braunschweig

Professor Dr.-Ing. Ulrich Reimers. Bildnachweis: TU Braunschweig

Professor Ulrich Reimers ist Vizepräsident für Strategische Entwicklung und Technologietransfer der TU Braunschweig. Er gilt als Pionier des digitalen Fernsehens. Bevor er den Ruf ans Institut für Nachrichtentechnik annahm, war er unter anderem Technischer Direktor des Norddeutschen Rundfunks (NDR) in Hamburg.