17. Juli 2020 | Magazin:

Für Vielfalt, Toleranz und Selbstbestimmung Auf dem Universitätsplatz weht die Regenbogenflagge

Gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz und das Recht auf Selbstbestimmung setzen: Vertreterinnen und Vertreter der Homosexuellen Unigruppe, des Frauen-Lesben-Referats, der Frauenbibliothek und des AStA haben zusammen mit Studierenden, Mitarbeitenden und der Präsidentin der Technischen Universität Braunschweig, Professorin Anke Kaysser-Pyzalla, die Regenbogenfahne auf dem Universitätsplatz gehisst.

Die Regenbogenfahne steht mit ihrem bunten Motiv für Akzeptanz, Toleranz und Vielfalt. Sie ist das Symbol der LSBTIQ-Community. Die englische Abkürzung „LSBTIQ“ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und Queers, die auch an der TU Braunschweig vertreten sind. In diesem Jahr wurde die Flagge bereits zum dritten Mal auf dem Universitätsplatz gehisst, sehr zur Freude aller Beteiligten.

Gesichtsmasken im Regenbogen-Look

Die Resonanz zu dem gemeinsamen Hissen der Flagge war durchweg positiv. Unter dem Beifall von Mitarbeitenden und Studierenden wurde die Regenbogenfahne am Fahnenmast hinauf gezogen und flatterte schon kurz darauf im Wind. Alle Anwesenden trugen dabei passend zum Anlass Gesichtsmasken im Regenbogen-Look. Diese wurden von den Organisatorinnen und Organisatoren zuvor kostenlos verteilt und fanden regen Zuspruch. „Wir haben diese Masken gerne getragen, um ein deutliches Zeichen für Vielfalt und Offenheit, für Transparenz und Akzeptanz zu setzen“, sagte die TU-Gleichstellungsbeauftragte Ulrike Wrobel.

Professorin Anke Kaysser-Pyzalla bedankte sich für die Unterstützung aller Beteiligten und betonte die Bedeutung der gemeinsamen Aktion: „Wir haben mit dem Hissen der Regenbogenfahne auf unserem Universitätsplatz eine Tradition geschaffen An der TU Braunschweig leben wir unsere Ziele und Werte – und davon ist Diversität ein ganz wichtiger Wert. Lassen Sie uns weiterhin für eine offene Gesellschaft einstehen und selbstbewusst, bunt und positiv Zeichen setzen.“

Die Regenbogenflagge auf dem Universitätsplatz

Auf dem Universitätsplatz weht die Regenbogenflagge. Bildnachweis: Markus Hörster/TU Braunschweig

Ein Zeichen für Toleranz, Vielfalt und das Recht auf Selbstbestimmung. Bildnachweis: Markus Hörster

Pasend zur Regenbogenflagge: Studierende mit Gesichtsmasken im Regenbogen-Look. Bildnachweis: Markus Hörster

Prof. Anke Kaysser-Pyzalla, Präsidentin der TU Braunschweig und Thomas Kütz, Referent der Homosexuellen Unigruppe der TU Braunschweig (HUBS). Bildnachweis: Markus Hörster/TU Braunschweig

Ein Zeichen für Vielfalt, Offenheit und Transparenz

Auch das Autonome Frauen-Lesben-Referat (AFLR) begrüßte das Flaggezeigen an der Carolo Wilhelmina: „Wir freuen uns sehr über das gemeinsame Hissen der Regenbogenflagge und hoffen, dass das, wofür sie steht, über die Symbolik hinaus auch weiterhin von Studierenden und Mitarbeitenden der TU Braunschweig auf dem Campus vertreten wird.“ Thomas Kütz, Referent der Homosexuellen Unigruppe der TU Braunschweig, betonte: „Transparenz, Offenheit und Vielfalt sind auch uns sehr wichtig. Deswegen freuen wir uns, dass das Hissen der Regenbogenflagge eine Tradition wird.“ Er war bereits im letzten Jahr mit dabei als die Fahne zu Beginn des Sommerlochfestivals offiziell am Campus gehisst wurde. Das Festival findet seit 1996 statt und thematisiert sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Braunschweig.

Wieder mit dabei ist auch der AStA der Carolo-Wilhelmina, der die Aktion ebenso als wichtiges Zeichen für den Campus aber auch für die Gesellschaft sieht. „Wir als Studierendenschaft finden es wichtig, dass die Regenbogenfahne an unserem Campus weht – als Symbol für die Offenheit und Toleranz von Wissenschaft. Dass es jetzt schon eine kleine Tradition geworden ist und dass wir unsere Werte damit auch für Außenstehende öffentlich präsentieren, ist großartig“, sagt Marc Jäger vom AStA-Team.