Auf Baustellenrundgang mit dem Wissenschaftsminister
Im Rahmen seiner Sommerreise zum Hochschulbau in Niedersachsen besuchte Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs am 12. August 2026 die Technische Universität Braunschweig. Auf dem Programm standen zwei Bauprojekte: das Center for Circular Production of Next Batteries and Fuel Cells (CPC) am Forschungsflughafen sowie der Chemie-Neubau auf dem Zentralcampus.
Die beiden Baustellen stehen beispielhaft für die Investitionen des Landes in eine leistungsfähige wissenschaftliche Infrastruktur. Während das CPC künftig Spitzenforschung zur zirkulären Produktion und zum Recycling von Batterien und Brennstoffzellen ermöglichen wird, schafft der Chemie-Neubau moderne Bedingungen für Forschung, Lehre und Studium an der TU Braunschweig. Die Fertigstellung beider Gebäude ist für 2027 vorgesehen.
Der Minister besucht vom 11. bis 13. August 2026 insgesamt 13 große Baustellen an neun Hochschulen in Niedersachsen. Vor Ort informiert er sich über den Stand der Bauvorhaben, spricht mit Nutzenden, die künftig in den neuen Gebäuden arbeiten werden, und tauscht sich mit Hochschulvertreter*innen über die Hochschulinfrastruktur aus.
Batterieforschung am Forschungsflughafen
Am CPC werden rund 150 Wissenschaftler*innen zu Batterien, Brennstoffzellen und weiteren Energiespeichersystemen forschen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Rückgewinnung kritischer Rohstoffe und deren Aufbereitung zu hochreinen Materialien, um geschlossene Materialkreisläufe zu ermöglichen. Der Forschungsbau entsteht am Forschungsflughafen in unmittelbarer Nähe zum Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF), zum Niedersächsischen Forschungszentrum für Luftfahrt (NFL), zum Fraunhofer-Zentrum für Energiespeicher und Systeme ZESS (im Bau) und zur Versuchshalle der Battery LabFactory Braunschweig.
Chemie: Ersatzbau für Forschung und Lehre am Zentralcampus
Auch der Chemie-Neubau in der Konstantin-Uhde-Straße wird von der Expertise seiner Nachbarn profitieren können: vom Braunschweiger Zentrum für Systembiologie (BRICS), vom Haus der Wissenschaft und vom Biozentrum. Er ersetzt das 2016 geräumte Chemiegebäude in der Hans-Sommer-Straße und führt die seitdem auf mehrere Standorte verteilten Einrichtungen wieder an einem Ort zusammen. Der Neubau umfasst Hörsäle, Seminarräume, Lehr- und Forschungslabore, Büro- und Werkstattflächen sowie das Agnes-Pockels-Labor für Schüler*innen.