01.06.2015 | Magazin:

50 Jahre LZB – Eine Erfolgsgeschichte deutscher Eisenbahntechnik Fest-Kolloquium am 29. September 2015

1965 ging bei der Deutschen Bundesbahn die erste Strecke mit linienförmiger Zugbeeinflussung (LZB) in Betrieb. Durch die Kombination von Führerraumsignalisierung und kontinuierlicher Überwachung der Geschwindigkeit wurden erstmals Geschwindigkeiten über 160 km/h möglich. Die sichere Datenübertragung mittels eines Kabellinienleiters stellte mit der damals verfügbaren Technologie eine technische Spitzenleistung dar und war eine der ersten Anwendungen der Elektronik in einem sicherheitsrelevanten Bereich. Die spätere Weiterentwicklung zum Verfahren „LZB-Führung“ nahm frühzeitig eine der betrieblichen Grundideen des ETCS vorweg.

Das Fest-Kolloquium „50 Jahre LZB“ an der TU Braunschweig soll anlässlich des 50-jährigen Jubiläums die Entwicklung der LZB die Leistung der daran beteiligten Ingenieure und Wissenschaftler würdigen. In eingeladenen Vorträgen, die einen Bogen spannen von allerersten Überlegungen in einer studentischen Arbeit hin zu einem Ausblick, wie es mit der LZB weitergehen wird, werden die verschiedenen Aspekte der Entwicklung und Weiterentwicklung der LZB präsentiert.

Das Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung der TU Braunschweig richtet diese Veranstaltung zusammen mit der Siemens AG Braunschweig und Thales Deutschland GmbH aus.

Alle Informationen zum Programm sowie den Anmeldeformalitäten finden Sie unter www.ifev.de.

 

Kontakt
Prof. Dr.-Ing. Jörn Pachl
Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung (IfEV)
Pockelsstr. 3, 38106 Braunschweig
Telefon: +49 (0)531 391-94450
E-Mail: ifev@tu-braunschweig.de
www.tu-braunschweig.de/ifev