31.10.2011 | Magazin:

23. EXIST-Workshop: Neue Entwicklungen im Existenzgründungsbereich „EXIST-Gründungskultur – Die Gründerhochschule“

Rund 200 Interessierte aus Hochschulen und Einrichtungen zur Gründungsförderung nahmen am 18. und 19. Oktober 2011 am 23. EXIST-Workshop in Braunschweig und Wolfenbüttel teil. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe, die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Technische Universität Braunschweig luden im Rahmen des derzeit laufenden Projekts “EXIST-III- Start-up & MoVe-IT“ zum Austausch von Erfahrungen und Anregungen über neuste Entwicklungen im Existenzgründungsbereich ein.

Von besonderem Interesse waren in diesem Zusammenhang die Entstehungsprozesse und Inhalte der Projektkonzepte der zehn Hochschulen, die im Juni 2011 im Wettbewerb “EXIST Gründungskultur – Die Gründerhochschule“ überzeugen konnten und sich über eine weitere Förderung für die kommenden drei bzw. fünf Jahre freuen dürfen. Als Partner der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften gehört die Technische Universität Braunschweig ebenfalls zu den EXIST-Gründerhochschulen.

Nach einem Grußwort der Vizepräsidentin der TU Braunschweig, Prof. Dr. Heike Faßbender, und dem Präsidenten der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach, gab Dr.  Jens Mundhenke als Vertreter des  Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie einen kompakten Überblick über die Initiative und den spannenden Auswahlprozess der EXIST-Gründerhochschulen.

Prof. Dr. Reza Asghari von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften stellte das erfolgreiche Konzept des Förderantrags vor. Professor Asghari und Jörg Saathoff, Leiter der Technologie-Transferstelle der TU Braunschweig, gingen anschließend auf das erfolgreiche Strategiekonzept der gastgebenden Hochschulen ein und eröffneten zwei Tage vielfältiger Vorträge, Diskussionsrunden und interessanter persönlicher Gespräche.

Am folgenden Tag setzte sich der rege Austausch des Vortages fort und endete mit einem Abschlussplenum, in dem sich Gelegenheit fand, den Blick auf die Zukunft zu richten und über Ziele und Visionen künftiger Kooperationen zwischen Ministerium, Projektträger und Hochschulen nachzudenken und zu diskutieren.

Im Rahmen des EXIST-III Projekts sollen zukünftig das Ideen-Screening als neues Modul etabliert werden und Gründer in einem Ideen-Inkubator (IDINK) in Braunschweig als auch in Wolfenbüttel ihre Geschäftsideen zur Marktreife entwickeln.

“EXIST III“ ist Teil der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technik geförderten  bundesweiten Projektinitiative “EXIST-Existenzgründungen aus der Wissenschaft“.