Inklusion gemeinsam gestalten: Projektwoche im Hochschulsportzentrum
Wie kann inklusive Teilhabe im Alltag konkret ermöglicht werden? Dieser Frage widmete sich das Hochschulsportzentrum der TU Braunschweig in einer Projektwoche, die im September 2026 zusammen mit der Lebenshilfe Braunschweig stattfand. Ausgangspunkt war eine Anfrage der Lebenshilfe, ihren Teilnehmenden einen begleiteten Einblick in ein neues Arbeitsumfeld, der Sportwarte, zu ermöglichen.
Insgesamt beteiligten sich sieben Personen der Lebenshilfe, die durch ein Team des Hochschulsportzentrums begleitet wurden und ihnen einen Einblick in die Aufgaben und Arbeitsbereiche gegeben haben. Während der Projektwoche waren die Teilnehmenden für die Betreuung der Außenanlagen vom Hochschulsportzentrum zuständig. Dort übernahmen die sie etwa die Pflege der Finnbahn und den Rückschnitt von Hecken auf dem Außengelände.
Die praktischen Tätigkeiten sollten einen Rahmen bilden, in dem Begegnung, Mitwirkung und gemeinsames Lernen unmittelbar stattfinden konnten.
„Für uns stand von Beginn an der soziale und inklusive Gedanke im Mittelpunkt. Wir wollten einen Rahmen schaffen, in dem die Teilnehmenden eigene Erfahrungen sammeln, ihre Fähigkeiten einbringen und selbstverständlich Teil des gemeinsamen Projekts sein können“, sagt Mareike Danzebrink, Koordinatorin des Projekts „Vielfalt im Sport“.
Zentrale Erkenntnisse für das Gelingen von Inklusionsarbeit: Sie benötige eine sorgfältige, aber zugleich flexible Vorbereitung. Klar definierte Aufgaben, verständliche Absprachen, feste Ansprechpersonen und die frühzeitige Klärung von Arbeitsschutz und Zuständigkeiten sorgen dabei für einen verlässlichen Rahmen.
Die Projektwoche ist Teil von „Vielfalt im Sport“, das Barrieren abbauen und Vielfalt nachhaltig in den Strukturen und im Alltag des Hochschulsports verankern möchte. Die Erfahrungen sollen als Grundlage für mögliche weitere Formate dienen.