Braunschweiger Start-up gewinnt bei zwei Wettbewerben

Liontech Instruments: Paula Schöner, Leonard Kugis, Roxane Kirschmann, Richard Czuberny (v.l.n.r.). Bildnachweis: Wirtschaftsförderung Dortmund / Andreas Buck
Die Liontech Instruments UG, eine Ausgründung aus dem Institut für Nachrichtentechnik der TU Braunschweig, hat mit ihrem Geschäftsmodell beim bundesweiten Businessplan-Wettbewerb start2grow in Dortmund den 4. Platz unter rund 80 Mitbewerbern gewonnen. Beim „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) wurden die Braunschweiger*innen mit dem Gründerpreis ausgezeichnet.
Das Start-up, gefördert über das EXIST-Gründungsstipendium, entwickelt hardwarebasierten Malware-Schutz made in Germany. Diese neuartige Technologie kann spezialisierte Angriffe detektieren und verhindern, bei denen konventioneller softwarebasierter Malware-Schutz an seine Grenzen kommt. Die Hardware-Module der Liontech Instruments überwachen den Speicher und können auch neuartige Angriffe mithilfe modernster Machine Learning-Methoden erkennen und verhindern. Im April 2025 sollen die Praxistests des Sicherheitsmoduls bei einem Pilotkunden starten.