30. September 2026 | Presseinformationen:

TU Braunschweig rückt bei Drittmitteln bundesweit auf Rang acht vor Destatis-Auswertung: Universität verbessert sich im bundesweiten Vergleich trotz rückläufiger Drittmitteleinnahmen

  • TU Braunschweig steigt bei den Drittmitteleinnahmen je Professor*in von Rang 9 auf Rang 8
  • Erneut unter den zehn drittmittelstärksten Universitäten Deutschlands
  • Weiterhin Spitzenreiterin in Niedersachsen
  • 566.010 Euro Drittmitteleinnahmen je Professur

Weniger Drittmittel, aber eine bessere Position im bundesweiten Vergleich: Die Technische Universität Braunschweig steigt bei den Drittmitteleinnahmen je Professor*in von Rang 9 auf Rang 8. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) für das Jahr 2024. Damit zählt die TU Braunschweig erneut zu den zehn Universitäten Deutschlands mit den höchsten Drittmitteleinnahmen je Professur und bleibt zugleich die führende Universität Niedersachsens.

Bundesweit gingen die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen je Universitätsprofessur 2024 um 2,1 Prozent zurück. Auch an der TU Braunschweig lagen sie unter dem Vorjahreswert. Dass die Universität ihre Position dennoch verbessern konnte, zeigt ihre weiterhin starke Stellung im Wettbewerb um Forschungsmittel. Insgesamt warben die Wissenschaftler*innen der TU Braunschweig 124,1 Millionen Euro Drittmittel ein; rechnerisch entspricht das 566.010 Euro je Professur.

„Spitzenforschung zu fördern ist unsere Priorität. Hierzu verfolgen wir innovative Ansätze und ich bin sehr stolz auf das, was unsere Universität und unsere Forschenden leisten. Sie sind der Motor unseres Erfolgs und tragen entscheidend dazu bei, dass wir als TU Braunschweig unsere starke Position im bundesweiten Vergleich weiter ausbauen konnten. Ihnen und allen, die mit großem Engagement unsere wissenschaftliche Wirkung voranbringen, gilt mein herzlicher Dank“, sagt TU-Präsidentin Angela Ittel.

Hintergrund

Drittmittel sind Gelder, die zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt für Forschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Lehre beantragt werden. Die wichtigsten Drittmittelgeber der TU Braunschweig sind der Bund, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Industrie und Wirtschaft sowie die Europäische Union.

Die Hochschulfinanzstatistik wird mit zeitlichem Abstand veröffentlicht. Die am 28. September 2026 vorgelegte Auswertung des Statistischen Bundesamtes bezieht sich auf das Jahr 2024. Für den Vergleich der Universitäten werden medizinische Einrichtungen beziehungsweise Gesundheitswissenschaften nicht berücksichtigt.