16.11.2016 | Presseinformationen:

Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Konrad Rieck Intelligente Systeme für die IT-Sicherheit

Prof. Dr. Konrad Rieck, Institut für Systemsicherheit der Technischen Universität Braunschweig, hält seine Antrittsvorlesung „Intelligente Systeme für die IT-Sicherheit“ am

Mittwoch, 23. November 2016, um 17.00 Uhr
in der Aula, Haus der Wissenschaft, Pockelsstr. 11, 38106 Braunschweig.

Das Internet ist ein unsicherer Ort. Immer wieder gelingt es Angreifern, Rechnersysteme zu kompromittieren und für ihre Zwecke zu missbrauchen. Die Anzahl und Diversität dieser Angriffe stellt die IT-Sicherheit vor eine große Herausforderung, da aktuelle Sicherheitsmechanismen dieser Bedrohung kaum entgegenwirken können.

Die Antrittsvorlesung wirft einen Blick auf die Forschung am Institut für Systemsicherheit. Am Beispiel von typischen Internetangriffen werden neuartige Systeme vorgestellt, die Konzepte der IT-Sicherheit mit Algorithmen des maschinellen Lernens kombinieren. Mit diesen intelligenten Systemen wird es möglich, Angriffe und Schwachstellen schneller zu erkennen und so im Wettlauf mit den Angreifern ein paar Schritte gut zu machen.

Zur Person

Konrad Rieck hat an der Freien Universität Berlin Informatik studiert und wurde 2009 an der Technischen Universität Berlin promoviert. Für seine Doktorarbeit hat er den CAST/GI Promotionspreis erhalten. Von 2011 bis 2015 arbeitete er als Professor an der Universität Göttingen. Nach Ablehnung von Rufen an die Universitäten von Marburg, Paderborn und Dortmund, ist er seit April 2016 Professor für Informatik an der Technischen Universität Braunschweig und leitet dort das Institut für Systemsicherheit.

Schwerpunkt seiner Forschung ist die Entwicklung von intelligenten Sicherheitssystemen, die helfen, Angriffe auf IT-Systeme besser zu erkennen und abzuwehren. Für diese Forschung hat er mit seinem Team 2014 einen Google Research Award und 2016 den zweiten Platz des deutschen IT-Sicherheitspreises erhalten. Er ist Mitglied im Leitungsgremium der GI-Fachgruppe SIDAR und in den Programmkomitees führender Sicherheitskonferenzen, wie zum Beispiel CCS, ACSAC und RAID.