12.07.2013 | Presseinformationen:

Professorinnenprogramm: Gleichstellungskonzept der TU Braunschweig überzeugte

Die Technische Universität Braunschweig überzeugte mit ihrem Konzept und wurde erneut im Professorenprogramm berücksichtigt. Die Ergebnisse wurden heute, 12.07.2013, von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern bekannt gegeben. Das Programm soll den Anteil von Professorinnen an den deutschen Hochschulen steigern und die Gleichstellung fördern.

Die TU Braunschweig hat jetzt die Möglichkeit, bis zu drei Professorinnen bis Ende 2014 neu zuberufen. Diese drei unbefristeten Professorinnenstellen werden in den ersten fünf Jahren jeweils über eine Anschubfinanzierung von bis zu 150.000 Euro jährlich aus dem Förderprogramm finanziert. Die TU Braunschweig beabsichtigt damit zwei Regelprofessuren, die an der TU Braunschweig in den nächsten zwei Jahren zur Nachbesetzung anstehen, und eine vorgezogene Professur zu finanzieren. Dies ist eine Professur, die an der TU Braunschweig in spätestens fünf Jahren zur Nachbesetzung ansteht und die durch das Förderprogramm bereits jetzt für diese Zeit parallel besetzt werden kann.

„Ich freue mich sehr über die positive Begutachtung. Mit dem Förderprogramm wird der Frauenanteil bei den Professuren gestärkt. Darüber hinaus kann die TU Braunschweig effektive Programme für den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs auflegen“, sagt Dr. Sandra Augustin-Dittmann, die Gleichstellungsbeauftragte der TU Braunschweig. Denn mit den frei werdenden Mitteln sind die Hochschulen aufgefordert, so die Richtlinien des Professorinnenprogramms, zusätzliche Frauen fördernde Maßnahmen zu initiieren.

Mit dem Professorenprogramm II des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Länder werden bundesweit 96 Hochschulen mit insgesamt 150 Millionen Euro gefördert. In Niedersachsen wurden die Universitäten Hildesheim, Oldenburg, Osnabrück, die Medizinische Hochschule Hannover, die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Technischen Universitäten Braunschweig und Clausthal ausgewählt.

Kontakt
Dr. Sandra Augustin-Dittmann
Gleichstellungsbeauftragte der TU Braunschweig
Tel.: +49 (0)531 391-4546
E-Mail: s.augustin-dittmann@tu-braunschweig.de