21.12.2017 | Presseinformationen:

Institut für die Braunschweigische Regionalgeschichte bald Forschungsstelle der TU Braunschweig

Das Institut für die Braunschweigische Regionalgeschichte (IBRG) unter der Leitung von Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel hat große Verdienste um die Vermittlung braunschweigischer Regionalgeschichte erworben und ist zu einem festen Bestandteil der Stadt und der Region Braunschweig geworden. Mitte nächsten Jahres soll es als Forschungsstelle der Fakultät 6 der Technischen Universität weitergeführt werden.

Eine entsprechende Vereinbarung haben die Präsidentin der TU Braunschweig, Professorin Anke Kaysser-Pyzalla, der Dekan der Fakultät 6 für Geistes- und Erziehungswissenschaften, Professor Rainer Müller, der Direktor der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Tobias Henkel, und der Gründungsdirektor des IBRG, Professor Gerd Biegel, heute unterzeichnet.

„Die Bandbreite geistes-, natur-, ingenieurwissenschaftlicher Kompetenz, die an der TU Braunschweig für Forschung, Lehre und Vermittlung zur Verfügung stehen und für die braunschweigische Regionalgeschichte fruchtbar gemacht werden können, sollen verstärkt gesellschaftlich genutzt werden“, heißt es in der Vereinbarung.

Die Aufgaben:

Das IBRG soll vorrangig die Geschichte des Braunschweiger Landes vom Mittelalter bis heute erforschen und vermitteln. Dazu gehören unter anderem auch die Geschichte der Mobilität, der industriellen Arbeit und des Konsums. Das Institut soll weiterhin einen populärwissenschaftlichen Bildungsauftrag haben und die TU Braunschweig mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern vernetzen. Durch Vorträge, Workshops, Thementage und Bildungsangebote für die interessierte Öffentlichkeit soll regionalgeschichtliche Forschung vermittelt werden. Auch in der universitären Lehre soll das IBRG eine zentrale Vermittlerrolle einnehmen.

Die geplante Struktur:

Die Struktur des IBRG soll aus einem kollegialen Gremium unter Vorsitz des Dekans / der Dekanin der Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften und einem Wissenschaftlichen Beirat bestehen. Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, die Stadt Braunschweig sowie wesentliche wissenschaftliche Einrichtungen sollen im wissenschaftlichen Beirat vertreten sein.

In Anerkennung herausragender Leistung und besondere Verdienste unter anderem um die regionale Geschichtsvermittlung wird Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel als Mitglied auf Lebenszeit in beratender Funktion im wissenschaftlichen Beirat tätig sein. Ihm wird der Ehrentitel Gründungsdirektor verliehen.

Der Zeitplan:

Vor der Gründung als Forschungsstelle der TU Braunschweig müssen noch der Fakultätsrat, der Senat und das Präsidium der Universität zustimmen. Der Gründungsakt soll dann Mitte nächsten Jahres im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung stattfinden.