02.05.2017 | Magazin:

Newsletter 3/2017 mit Grußwort von Prof. Anke Kaysser-Pyzalla erschienen

Seit dem 1. Mai hat die Technische Universität Braunschweig eine neue Präsidentin. Im Newsletter 3/2017 stellt sich Professorin Dr. Anke Kaysser-Pyzalla vor.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitarbeitende und Studierende,

mein Name ist Anke Kaysser-Pyzalla, seit gestern bin ich Präsidentin der Technischen Universität  Braunschweig. Es ist mir eine große Freude, mich Ihnen erstmals in dieser Funktion vorzustellen. Wie Sie vielleicht wissen, war ich bis Ende April Wissenschaftliche Geschäftsführerin der Helmholtz-Zentrum Berlin GmbH und Professorin in der Fakultät für Maschinenbau der Ruhr-Universität Bochum. Die TU Braunschweig habe ich als Gutachterin und Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen näher kennengelernt.

Portrait der designierten Präsidentin

Professorin Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla. Bildnachweis: Anne Hage/TU Braunschweig

Dabei wurde schon früh deutlich, dass diese Universität den Zahlen und Fakten nach in allen Fakultäten in der Forschung erfolgreich ist. Am meisten erfährt man über eine Einrichtung, indem man ihren Vertreterinnen und Vertretern zuhört. Mir ist während der Präsentationen aufgefallen, dass es eine hohe Identifikation mit der Carolo-Wilhelmina gibt. Das ist für Hochschulen nicht selbstverständlich, und es spricht sehr für diese Universität. In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich bereits diverse Gelegenheiten erhalten, die TU Braunschweig näher kennenzulernen. Ich habe erste Einblicke in Studium und Lehre bekommen und mit Studierendenvertreterinnen und -vertretern gesprochen.

Auch während der Amtsübergabe konnte ich vielen von Ihnen schon persönlich begegnen. Für die überaus freundliche Aufnahme danke ich Ihnen herzlich. Ich habe schon jetzt so viel Offenheit, konstruktive Impulse und positive Signale erhalten, dass ich mich hier sehr willkommen geheißen fühle. Der Leitspruch unserer Universität »nec aspera terrent« bereitet auf raue Momente vor. Mir ist klar, dass diese zum Beruf einer Universitätspräsidentin gehören, denen ich – ebenso wie die Gründer der Carolo-Wilhelmina – furchtlos und beharrlich begegnen werde. Bei meinem Start habe ich, dank Ihrer positiven Resonanz, noch nichts davon verspürt, und ich bin sicher, dass wir gemeinsam auch schwierige Herausforderungen meistern werden.

Screenshot der Seite 1 des Newsletters 3/2017

Newsletter 3/2017

Natürlich ist mir bewusst, dass ich bisher nur kurze, punktuelle Einblicke gewonnen habe, die sich erst nach und nach zu einem Gesamtbild fügen werden. Ich bin sehr interessiert, die Bereiche zu besuchen, die ich entweder nur aus der Lektüre, vom Hörensagen oder noch gar nicht kenne. Dafür werde ich mir Zeit nehmen und erst einmal viel lernen.

Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem hauptamtlichen Vizepräsidenten Herrn Dietmar Smyrek und dem Präsidium und möchte die Gelegenheit wahrnehmen, den nebenberuflichen Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten, Herrn Professor Dieter Jahn, Frau Professorin Simone Kauffeld, Herrn Professor Ulrich Reimers und Frau Professorin Susanne Robra-Bissantz, dafür zu danken, dass sie sich bereit erklärt haben, noch bis zum Ende des kommenden Wintersemesters im Amt zu bleiben und weiter als Ansprechpartner für Sie zur Verfügung zu stehen. Ihre Loyalität zu diesem Amt und ihre Unterstützung werden mir den Einstieg in die neuen Aufgaben erheblich erleichtern.

Mein Vorgänger, Herr Professor Jürgen Hesselbach, hat ein gut bestelltes Haus hinterlassen. Seine Begeisterung für diese Universität ist ansteckend. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich dafür sorgen, dass die Carolo-Wilhelmina auf dem Erfolgskurs bleibt, und würde mich auch weiterhin über Ihre Unterstützung beim Neustart an unserer traditionsreichen Universität und in der Stadt und Region Braunschweig sehr freuen.

Mit besten Grüßen
Ihre Anke Kaysser-Pyzalla