4. März 2026 | Magazin:

„Jugend forscht“ in Braunschweig: Nachwuchstalente überzeugen mit Entdeckergeist Starke Beteiligung der TU Braunschweig beim Regionalentscheid

Bereits zum 38. Mal hieß es am 27. Februar in Braunschweig: Bühne frei für junge Forschung! Beim 61. Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ präsentierten mehr als 90 Schüler*innen ihre Projekte. Die Technische Universität Braunschweig engagierte sich mit zwei Sonderpreisen, drei Wissenschaftler*innen in der Jury sowie verschiedenen Mitmachangeboten vor Ort.

Über 90 Schüler*innen, 61 Forschungsprojekte und mehr als 40 Fachleute in der Jury: Das war der Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ in Braunschweig. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ stellten die jüngsten Forschenden der Region in den Räumen der Braunschweigischen Landessparkasse ihre Ideen in den Sparten „Jugend forscht junior“ und „Jugend forscht“ vor.

Die TU Braunschweig war dabei mehrfach vertreten. Es wirkten nicht nur drei TU-Wissenschaftler*innen in der Jury mit, die Universität spendierte auch Sonderpreise, verliehen von Professor Arno Kwade, Vizepräsident für Transfer und Innovation. Beide Auszeichnungen ermöglichen den Preisträgern exklusive Einblicke in die Forschung an der TU Braunschweig.

Digitale Ideen für den Schulalltag

Den TU-Sonderpreis „Entdeckergeist“ gewann Johannes Förster aus Velpke. Der 14-Jährige entwickelte einen digitalen Vokabeltrainer auf Basis von HTML und JavaScript, den er selbst direkt zum Lernen nutzen kann.

Mit einer ebenso alltagsnahen wie zukunftsorientierten Idee überzeugte der 16-jährige Julian Liersch aus Braunschweig: Seine Schultasche ist mit RFID-Technik ausgestattet und erkennt in Kombination mit einer Softwarelösung, welche Materialien für den jeweiligen Schultag noch fehlen. Für dieses Projekt wurde er mit dem Sonderpreis „Entdecker*innen der Zukunft“ ausgezeichnet.

Die TU Braunschweig war beim "Jugend forscht"-Regionalwettbewerb gleich mehrfach vertreten – unter anderem mit der Studienberatung. Bildnachweis: Andreas Rudolph.

Über 90 Schüler*innen präsentierten ihre Forschungsideen. Spannend wurde es bei der Preisverleihung: Wer kommt weiter? Mit dabei waren auch zwei TU-Sonderpreise,... Bildnachweis: Andreas Rudolph.

... die von Professor Arno Kwade (Rechts), Vizepräsident für Transfer und Innovation, verliehen wurden. Neben Regionalwettbewerbsleiterin Petra Aust steht Johannes Förster aus Velpke,... Bildnachweis: Andreas Rudolph.

... der mit seinem selbstgebauten Vokabeltrainer auf Basis von HTML und JavaScript den TU-Sonderpreis "Entdeckergeist" gewonnen hat. Bildnachweis: Andreas Rudolph.

Julian Liersch aus Braunschweig gewann den zweiten TU-Sonderpreis "Entdecker*innen der Zukunft"... Bildnachweis: Andreas Rudolph.

... für seine "smarte Schultasche", die mit RFID-Technik erkennt, was sich in ihr befindet. Bildnachweis: Andreas Rudolph.

Darüber hinaus war die TU Braunschweig mit dem Forschungsclub „changING“ in der „Jugend forscht“-Lounge vor Ort. Dieses Programm des Exzellenzclusters SE²A für nachhaltige Luftfahrt, bietet Schüler*innen die Möglichkeit, sich mit technischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Spannende Experimente zum Stroboskopeffekt, zur Schallübertragung und zu Schwingungsbewegungen luden zum Mitmachen ein. Forschende, Studierende und die Studienberatung informierten zudem über Studiengänge und Karrierewege in den Natur- und Ingenieurwissenschaften.

Qualifiziert für die nächste Runde

Nach dem erfolgreichen Regionalwettbewerb richtet sich der Blick nun auf die Landesebene: 19 Teilnehmer*innen aus zwölf Projekten qualifizierten sich für die nächste Wettbewerbsrunde. Die Sieger*innen von „Jugend forscht junior“ treten in Einbeck an, während sich die Erstplatzierten von „Jugend forscht“ in Clausthal-Zellerfeld mit den besten Talenten Niedersachsens messen. Dort haben sie die Chance, sich für das Bundesfinale in Herzogenaurach zu qualifizieren, bei dem sie auf die besten Jungforscher*innen Deutschlands treffen werden.