24.05.2018 | Magazin:

Finnische Inspiration für die Verwaltung Best Practice made in Tampere

Die Etablierung von strategischen Partnerschaften mit führenden ausländischen Universitäten ist ein wichtiger Teil der Internationalisierungsstrategie der TU Braunschweig. Eine Delegation der TU Braunschweig besuchte die Technischen Universität Tampere (TUT) zu einem Erfahrungsaustausch, um im Bereich der Hochschulverwaltung über Best Practice-Beispiele voneinander zu lernen. Eine neue Erfahrung für beide Hochschulen: Eine internationale Partnerschaft nicht nur im wissenschaftlichen Bereich, sondern auch auf administrativen Ebene.

Der Besuch war ein weiterer Baustein auf dem Weg zur Preferred Partnership mit der zweitgrößten Technischen Universität Finnlands. Auf dem 2-tägigen Programm der fünfköpfigen Braunschweiger Delegation standen Workshops und Einzelgespräche. Der Vizepräsident Dietmar Smyrek, Bernt Erlewein, Leiter des Geschäftsbereichs Personal, Recht und Studium, Andreas Hebbelmann, Stabsstelle Forschungsservice und EU-Hochschulbüro, Margarete Schuseil vom International Office und Ida Retter, Geschäftsführerin des BRICS, informierten sich unter anderem zu  Personalmanagement, personelles Gesundheitsmanagement und Achtsamkeit, Change Management, Governance, Finanzen, Service-Angebote in Forschung und Lehre und Entrepreneurship.

Ungewöhnliche Temperaturen bei einem ungewöhnlichen Treffen der Hochschulverwaltungen der Technischen Universitäten Braunschweig und Tampere: v. l. Anne Korhonen, Leiterin der Personalabteilung der TUT, Andreas Hebbelmann, Margarete Schuseil, Bernt Erlewein, Ida Retter, Dietmar Smyrek und Jarmo Takala, Vizepräsident Forschung der TUT. Bildnachweis: Technische Universität Tampere.

Die finnischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner interessierten sich besonders für die Zielvereinbarungen mit Professorinnen und Professoren, die an der TU Braunschweig abgeschlossen werden und die Geschäftsführungen der interdisziplinären Zentren als Schnittstelle zwischen Verwaltung und Forschung.

Im Gepäck hatte die Braunschweiger Delegation viele Anregungen zu Reorganisationsprozessen und zum Tenure-Treck-Programm der TUT, die für die Umgestaltung des Tenure-Track-Programms der TU Braunschweig genutzt werden sollen. Außerdem schärfe der Austausch mit internationalen Partnern auch den Blick auf die eigenen Prozesse, so das Fazit der Delegation.

Dass die strategische Partnerschaft auch bereits gelebt wird, zeigt der Seedfunding-Call für gemeinsame Forschungsprojekte. Bei dem Besuch wurden auch die Bewerbungen für die gemeinsamen Vorhaben begutachtet und ausgewählt. Insgesamt hatten sich zehn Projekte für die Anschubfinanzierung beworben, fünf wurden jetzt ausgewählt.

Als nächster Baustein auf dem Weg zur Preferend Partnership ist ein Gegenbesuch der Tampere-Delegation in Braunschweig für Dezember dieses Jahres geplant. Aber auch Einzelbesuche von Beschäftigten der TU Braunschweig an der TUT sind über das Erasmus Staff Exchange Programm gewünscht. Interessierte können sich direkt an den Hauptberuflichen Vizepräsidenten Dietmar Smyrek wenden.