02.01.2017 | Magazin:

Der Newsletter 1/2017 mit Leitartikel zu neuen IT-Projekten erschienen Neue IT-Projekte beschlossen – die Digitaliserung geht in eine neue Runde

Prof. Dr. Ulrich Reimers, Vizepräsident für Strategische Entwicklung und Technologietransfer, berichtet im Leitartikel des Newsletters 1/2017 über drei neue IT-Projekte, die vom Präsidium beschlossen worden sind und die die Digitalisierung der TU Braunschweig vorantreiben.

Der Newsletter 1/2017Was für die Studierenden der TU Braunschweig längst selbstverständlich ist, nämlich die „Digitale Identität“, die sie mit der Immatrikulation erhalten, ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch Zukunftsmusik. Denn unterschiedliche Stellen der Universität pflegen bislang jeweils eigene Datenbestände. Das soll nun anders werden. Anfang Dezember hat das Präsidium die Mittel für ein neues Identitäts- und Access-Management-System (IAM) freigegeben, das wir in den kommenden Jahren einführen werden.

Das System, das in vielen Unternehmen eine Selbstverständlichkeit ist, ermöglicht zahlreiche neue Dienstleistungen, beispielsweise ein Web Single Sign-On, also eine einmalige Anmeldung für alle Dienste, für die man eine Berechtigung hat. Derzeit können wir dies nicht anbieten, was dazu führt, dass Forschenden und Lehrenden der Zugriff auf nationale wie internationale Angebote, unter anderem auf Bibliotheksressourcen, Forschungsdaten und Kooperationsplattformen, erschwert wird. Außerdem wollen wir dynamische E-Mail-Verteiler schaffen, mit denen es uns gelingt, spezielle Zielgruppen unserer Universität, wie zum Beispiel die Studierenden eines bestimmten Studienganges, direkt anzusprechen.

Von vielen Webredakteurinnen und -redakteuren lange ersehnt und erwartet, stehen in den kommenden Jahren die Beschaffung und die Einführung eines neuen Content-Management-Systems (CMS) an. Schon das Projekt „Corporate Design“ hatte den positiven Effekt, dass der gesamten Universität ein Werkzeugkasten zur Gestaltung einheitlicher Präsentationen und Druckwerke zur Verfügung steht. Mit dem neuen CMS, dessen Einführung nun auch vom Präsidium beschlossen wurde, verfolgen wir ein vergleichbares Ziel. Die Erstellung und Pflege der Universitäts-, Fakultäts- und Instituts-Webseiten sollen deutlich vereinfacht werden. Mit dem neuen System wird unser virtuelles Aushängeschild attraktiver und endlich auch auf Handys und Tablets optimal darstellbar.

Schließlich hat das Präsidium die Gelder für eine zweijährige Konzeptphase für eine „Zentrale IT-Beschaffung“ freigegeben. In Zeiten immer rigiderer Anstrengungen von Softwareunternehmen zur Sicherstellung der korrekten Lizenzierung ihrer Produkte wird Software-Lizenzmanagement immer wichtiger. Wir wollen zukünftig die Bedarfe der TU-Einrichtungen bezüglich Hard- und Software erfassen, um dann über entsprechende Rahmenverträge günstigere Beschaffungskonditionen für die Einrichtungen und Institute zu erreichen.

Die Beschlüsse des Präsidiums basieren maßgeblich auf den Arbeiten des Chief Information Officers der TU Braunschweig, Hendrik Eggers. In den ersten 100 Tagen seiner Tätigkeit hat er vielfältige Vorschläge entwickelt, die dann von den einschlägigen IT-Gremien unserer Carolo-Wilhelmina diskutiert und schließlich zu einer Prioritätenliste verdichtet wurden. Ihr hat das Präsidium nun zugestimmt.