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Friedrich Wilhelm Raiffeisen zum 200. Geburtstag 26.11.2018 | 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

Im Schatten des 200. Geburtstages von Karl Marx hatte auch ein anderer rheinland-pfälzischer Landsmann am 30. März dieses Jahres seinen 200. Geburtstag, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der anders als Karl Marx „nicht das Kapital schrieb, sondern es in die Pflicht nahm“, wie Werner Böhnke, Vorsitzender der Deutschen Raiffeisengesellschaft, sagte.

Während die Ideen von Karl Marx nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern eine Grundlage für eine teils menschenverachtende Diktatur waren, sind Raiffeisens Ideen auch heute noch tragfähig.

Wer war Raiffeisen? In was für einer Zeit lebte er und wie entwickelte er seine Selbsthilfeidee, die Mitte des 19. Jahrhunderts neben der von Hermann Schulze-Delitzsch, aber auch neben der Idee des „Rauhen Hauses“ von Johann Hinrich Wichern entstand.

In einem zu Raiffeisen einführenden Vortrag wollen wir uns mit seiner Biographie beschäftigen, um uns dann in dem im Dezember beginnenden Seminar mit der Entstehung und Entwicklung der Genossenschaftsidee im Deutschland des 19. Jahrhundert zu beschäftigen.

Erste einführende Literatur: Treue, Wilhelm; Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818-1888), in: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte, Beiheft 50, Stuttgart: 1989, S. 304-318

Referent/in

L. -Maximilian Rathke, M. A.

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