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Astroherbst 16.10.2017 | 19:00 Uhr - 20:30 Uhr

Sternstunden der Raumfahrt – von gestern bis übermorgen Einige der bedeutendsten „Sternstunden“ der bisherigen Raumfahrtgeschichte sind nahezu allen Menschen bekannt, allen voran die erste bemannte Mondlandung 1969. Andere Pionierleistungen, wie die erste spektakuläre vor-Ort-Erkundung der äußeren Planeten durch die Voyager-Sonden oder der entscheidende Durchbruch, den das Hubble-Teleskop der astronomischen Forschung ermöglichte, sind wenigstens einem breiten fachlich interessierten Publikum bewusst. Aber wie sieht die Zukunft hinsichtlich solcher „Sternstunden“ aus? Werden wir sie im 21. Jahrhundert erleben, oder wird sich der Fortschritt eher graduell in kleinen Schritten vollziehen? Der Vortrag zeigt auf, dass die Forschung im Weltraum in einigen Bereichen höchstwahrscheinlich kurz vor entscheidenden Durchbrüchen steht, und dass es überhaupt keiner spektakulären Abenteuer-Trips von Einwegreisenden zum Mars bedarf, um die Raumfahrt wieder in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken. Die Suche nach extraterrestrischem Leben wird dabei eine Schlüsselrolle spielen. Prof. Dr. Joachim Block leitet seit 2011 die Standorte Braunschweig und Göttingen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Zuvor war er viele Jahre lang verantwortlich für Entwicklung und Bau der Struktur des Kometenlanders „Philae“ der ROSETTA-Mission sowie für andere Bauelemente von Raumsonden. Daneben lehrt er seit 2005 am Institut für Geophysik und extraterrestrische Physik der Technischen Universität Braunschweig.

Referent/in

Prof. Dr. Joachim Block

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