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Arbeit als Reproduktion. Ein sozialphilosophischer Paradigmenwechsel 29.10.2018 | 16:45 Uhr - 19:00 Uhr

Welche Tätigkeiten sind Arbeiten – und welche nicht? Welche Tätigkeiten sind als Arbeiten gesellschaftlich anerkannt – und welche nicht? Und wie können wir entscheiden, ob eine bestimmte Tätigkeit eine (gesellschaftlich anerkannte) Arbeit ist oder nicht?
Welche Beiträge leistet Arbeit zu einem gelingenden menschlichen Leben? Und welche Gefahren birgt sie? Stiftet Arbeit Zugehörigkeit oder führt sie zu Ausgrenzungen? Eröffnet sie Chancen auf Wertschätzung oder bringt sie spezifische Formen der Missachtung hervor? Ist sie Demokratisierungsprozessen förderlich oder geht sie mit der Etablierung von Herrschaftsverhältnissen einher?
Was bedeutet „Gerechtigkeit“ im Kontext von Arbeitsbeziehungen? Wer ist der Adressat von Gerechtigkeitsforderungen? Und lassen sich gerechte Arbeitsbeziehungen überhaupt etablieren?
Die Fragen – die philosophisch relevant und gesellschaftlich wichtig sind – sollen in der Vortragsreihe beleuchtet und diskutiert werden, und zwar aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven. Auf diesem Wege soll neues Licht auf das geworfen werden, was wir tun, wenn wir arbeiten.

Referent/in

Lea Prix, M.A., Institut für Philosophie, Humboldt-Universität zu Berlin

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