20. Februar 2026 | Notizblog

Fakultätsaustausch stärkt Partnerschaft zwischen der TU Braunschweig und der Hamamatsu University School of Medicine

Prof. Dr. Satoru Yamagishi und Dr. Yuki Wakayama von der Hamamatsu University School of Medicine (HUSM) in Japan besuchten vom 16. bis 20. Februar 2026 das Zoologische Institut der TU Braunschweig, um ihr Fachwissen im Bereich Neuroimaging aktiv in das von der AG Köster koordinierte praktische Lehrmodul einzubringen. Ihr Besuch wurde durch die Erasmus+ KA171-Förderung für die Mobilität von Lehrpersonal finanziert.

Seit der Gründung der Partnerschaft zwischen der TU Braunschweig und der HUSM im Jahr 2024 durch eine Absichtserklärung hat ein Studierendenaustauschprogramm unter der Leitung von Dr. Kazuhiko Namikawa (AG Köster, Zoologisches Institut) und Prof. Yamagishi (Optische Neuroanatomie, HUSM) mehreren Bachelor- und Masterstudierenden die Möglichkeit gegeben, Praktika oder Abschlussarbeiten zu absolvieren. Diese Erfahrungen konzentrieren sich in erster Linie auf Neuropathologie und optische Bildgebung und wurden durch Erasmus+ KA171 zusammen mit der institutionellen Finanzierung durch die HUSM unterstützt.

Hamamatsu, an der Pazifikküste Japans gelegen, ist bekannt für seine starken lokalen Industrien, darunter Musikinstrumente, insbesondere Klaviere, Motorräder und Photonik-Technologien. Im Jahr 2024 gründete die HUSM in Zusammenarbeit mit regionalen Photonik-Partnern das Institut für Photonikmedizin (ipMed), um die Forschung zu psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen voranzutreiben und nicht-invasive Diagnose- und Therapieansätze zu entwickeln.

Das Labor von Prof. Yamagishi am ipMed konzentriert sich auf die Regeneration von Rückenmarksverletzungen unter Verwendung fortschrittlicher Gewebeklarungs- und 3D-Bildgebungstechnologien, was bei den Studierenden der TU Braunschweig auf wachsendes Interesse stößt, in seinem Labor zu studieren. Das Zoologische Institut bietet Medizinstudenten der HUSM hingegen praktische Schulungen zur Modellierung neurologischer Erkrankungen bei Zebrafischen, die derzeit an der HUSM nicht angeboten werden. Der jüngste Besuch von HUSM-Fakultätsmitgliedern hat diese Zusammenarbeit weiter gestärkt und wird den kontinuierlichen Austausch zwischen den beiden Institutionen fördern.