1. April 2025 | Presseinformationen:

TU Braunschweig stärkt regionales Gründungsökosystem 1,8 Mio. Euro für Unterstützung von Gründer*innen von Science-Start-ups

  • 1,8 Millionen Euro fließen in ein Projekt zur Gründungsvorbereitung.
  • TU Braunschweig setzt klaren Akzent im Wissens- und Technologietransfer.
  • Ziel: Gründungsteams optimal unterstützen und in marktfähige Start-ups überführen.

Unter dem strategischen Motto „TIES® with Impact“ soll künftig das Innovations- und Gründungspotenzial der Region Braunschweig systematisch und ganzheitlich aktiviert werden. Die TU Braunschweig und ihre regionalen Partner werden mit ihrem Projekt SMART*UP sicherstellen, dass innovative Ideen und Gründungsteams optimal begleitet und erfolgreich in Start-ups transformiert werden. Die Mittel dafür in Höhe von ca. 1,8 Millionen Euro werden von zukunft.niedersachsen im Programm „Science Startups“ bereitgestellt, das zur „Stärkung der Entrepreneurship‐Sensibilisierung und ‐Ausbildung sowie Gründungsvorbereitung durch und an niedersächsischen Hochschulen“ aufgestellt wurde.

„Mit SMART*UP investieren wir in den unternehmerischen Erfolg unserer Region“, erklärt Professor Arno Kwade, Vizepräsident für Transfer und Innovation der TU Braunschweig. „Wir wollen Gründungsinteressierte erkennen, fördern und ihnen die nötigen Instrumente an die Hand geben, damit aus innovativen Ideen erfolgreiche Unternehmen werden.“

SMART*UP – Brücke zwischen Forschung und Unternehmertum

Die Region Braunschweig mit der TU Braunschweig und ihren weiteren starken wissenschaftlichen Einrichtungen verfügt über ein hohes Innovations- und Gründungspotenzial. Mit SMART*UP werden deutlich mehr Studierende und Mitarbeitende der TU Braunschweig auf das Unternehmertum angesprochen, Unterstützungsangebote verfeinert, Kooperationen mit regionalen Partnern intensiviert und ein durchgängiger Begleitprozess für Gründer*innen etabliert. Ziel ist es, mit den regionalen Partnern eine durchgehende Unterstützungsstruktur und -kultur für mehr erfolgreiche Ausgründungen zu ermöglichen.

  • Studierende, Promovierende, Postdoktorand*innen sowie Professor*innen werden sensibilisiert und erhalten, vor allem über den Entrepreneurship-Hub, maßgeschneiderte Qualifizierungsangebote.
  • Durch den intensiven Austausch mit regionalen Initiativen wie der Transferwerkstatt der PTB und dem H3 Health Hub des HZI werden Gründungspotenziale und -teams frühzeitig erkannt.
  • Ein ausgebautes, prozessorientiertes Coaching-Modell, ergänzt durch dezentrale Maker-Space-Hubs und moderne KI-Werkzeuge, wird Gründer*innen von der Ideenphase bis zur Unternehmensgründung begleiten.
  • In der Seed- und Wachstumsphase sollen spezifische Angebote die nachhaltige Entwicklung und Skalierung von Start-ups sichern.

Partnerschaft stärkt den regionalen Innovationsstandort

Die TU Braunschweig ist mit dem Transferservice und dem Entrepreneurship-Hub fest im regionalen Gründungsökosystem verankert. Neben der TU Braunschweig engagieren sich mit SMART*UP auch regionale Partner wie die Braunschweig Zukunft GmbH, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), Innovationsgesellschaft Technische Universität Braunschweig mbH, die Ostfalia Hochschule, TRAFO Hub GmbH und BANSON e.V.. Gemeinsam ist das Ziel, den Gesamtoutput und Impact des Gründungsökosystems in der Region Braunschweig nachhaltig zu steigern.

Die TU Braunschweig zeigt damit, wie exzellente Forschung, hochqualifizierte Lehre und ein aktiver Wissens- und Technologietransfer Hand in Hand gehen können, und setzt neue Maßstäbe für den unternehmerischen Erfolg in der Region.