Prüfungsjahrgang 2023 zieht positive Bilanz Sehr gute Studienbedingungen und erfolgreicher Berufseinstieg für TU Braunschweig Absolvent*innen
Die Absolventinnen des Prüfungsjahrgangs 2023 bestätigen der TU Braunschweig eine sehr gute fachliche Betreuung durch Lehrende, eine sehr gute fachliche Qualität des Studiums sowie einen sehr guten Aufbau und eine gute Struktur des Studiums. Die Befragung ist Teil des Kooperationsprojekts Absolventenstudien (KOAB), an dem sich über 80 Hochschulen in Deutschland beteiligen. Die Absolventinnen wurden 1,5 Jahre nach ihrem Abschluss befragt.
Sehr gute Studienbedingungen und hohe Zufriedenheit der Absolvent*innen
Die Absolvent*innen des Jahrgangs 2023 der Technischen Universität Braunschweig zeigten sich bei der Befragung überwiegend sehr zufrieden mit den Studienbedingungen an der TU. Insbesondere die fachliche Qualität der Lehre bewerteten 82 Prozent von ihnen als sehr gut. Auch die fachliche Betreuung durch die Lehrenden und der Aufbau und die Struktur des Studiums wurden von rund zwei Dritteln mit sehr gut bewertet. Fast drei Viertel (73,5 Prozent) erreichten ihren Abschluss in der Regelstudienzeit plus zwei Semester. Die Hauptgründe für eine Verlängerung waren Corona-bedingte Verzögerungen (48,5 Prozent), die Abschlussarbeit (38,4 Prozent) und hohe Anforderungen im Studium (30,5 Prozent).
TU-Präsidentin Prof. Angela Ittel zeigt sich sehr zufrieden mit den Studienergebnissen: „Die Ergebnisse der Befragung der Absolvent*innen des Jahrgangs 2023 der Technischen Universität Braunschweig sind äußerst erfreulich. Die hohen Zufriedenheitswerte bestätigen die exzellenten Studienbedingungen, die wir an unserer Universität bieten. Für die Qualität unseres Studienangebots spricht insbesondere, dass zwei Drittel der Befragten angeben, dass sie wieder an der TU Braunschweig studieren würden. Diese positiven Rückmeldungen motivieren uns, weiterhin alles dafür zu tun, um unseren Studierenden die besten Bedingungen für ein erfolgreiches Studium zu bieten.“
Optimierungspotenzial
Bei praxis- und berufsbezogenen Elementen im Studium gibt es noch Optimierungspotenzial. Im Vergleich fällt die Bewertung der Pflichtpraktika mit 45 Prozent, die sie als (sehr) gut einstufen, deutlich positiver aus als die der Berufsvorbereitung, die nur 26 Prozent in dieselbe Kategorie einordnen. Besonders Lehramtsstudierende bemängeln, dass Anwendungsbeispiele (35 %) und Fachdidaktik (48 %) seltener Teil der Ausbildung sind als theoretische Grundlagen und Begriffe (61 %). Zugleich messen jedoch jeweils 79 Prozent gerade den Anwendungsbeispielen und der Fachdidaktik eine hohe Relevanz für den späteren Lehrerberuf bei. Die didaktische Qualität bewertete die Hälfte der Befragten als sehr gut.
„Die insgesamt sehr positiven Ergebnisse der Befragung zeigen, dass wir an der TU Braunschweig sehr viel richtig machen,“ sagt Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Knut Baumann. „Die Absolvent*innenbefragung ist ein wichtiges Instrument für uns, um die Qualität unserer Lehre zu bewerten. Die Befragung hat ergeben, dass unsere Absolvent*innen in der Regel einen sehr erfolgreichen Berufseinstieg haben, was uns sehr freut. Bei der didaktischen Qualität und der Berufsvorbereitung ist allerdings noch Luft nach oben. Hier können wir ansetzen und uns noch verbessern.“
Erfolgreicher Berufseinstieg
Mit ihrer beruflichen Situation sind die Absolventinnen der TU Braunschweig laut Befragung überwiegend sehr zufrieden. Zwei Drittel von ihnen haben innerhalb von einem bis drei Monaten eine Beschäftigung gefunden und drei Viertel sind unbefristet beschäftigt. Die Zahl der Absolventinnen der TU Braunschweig in regulären Beschäftigungsverhältnissen liegt laut Befragung mit über 60 Prozent höher als bei vergleichbaren Universitäten, wo der Durchschnittswert bei 48,4 Prozent liegt. Auch das monatliche Bruttoeinkommen der TU Braunschweig Absolventinnen liegt über dem Vergleichswert ähnlicher Universitäten mit Gehältern zwischen 4.501 und 4.570 Euro. Drei Viertel der Befragten sind daher sehr zufrieden mit ihrer beruflichen Situation, insbesondere mit den gegenwärtigen Arbeitsaufgaben (69 Prozent), der erreichten beruflichen Position (67 Prozent) und ihrem gegenwärtigen Einkommen (53 Prozent). Ein Großteil (40,1 Prozent) ist im verarbeitenden Gewerbe, in der Industrie oder im Bau tätig. Dabei sind 40,7 Prozent der Absolventinnen in technischen Tätigkeiten wie Entwerfen, Planen und Entwickeln beschäftigt. Auch wenn die Befragten vor allem in Unternehmen arbeiten (43 Prozent), die im internationalen Bereich tätig sind, besteht eine enge regionale Bindung. Fast zwei Drittel sind in Niedersachsen geblieben, vor allem in der Region Braunschweig und Hannover.