Speeddating im Altgebäude Ecoversity-Initiative: Kooperation für eine starke Wissenschaft
Die Ecoversity-Projektteams haben sich am 24. Februar 2026 zum zweiten Mal getroffen. Das Treffen im Science and Art Lab im Altgebäude nutzten die Mitarbeitenden aus 16 Arbeitsbereichen der Technischen Universität Braunschweig, um sich besser kennenzulernen und über ihre jeweiligen Aufgaben zu sprechen.

Die Mitarbeitenden aus 16 Arbeitsbereichen kamen zum Ecoversity-Projektteam-Treffen zusammen. Bildnachweis: Kristina Rottig/TU Braunschweig
Wissenschaft ist stark, wenn sie gemeinsam in einem lebendigen Ökosystem stattfindet. Einem Ökosystem, in dem sich Einrichtungen, Fachdisziplinen und Unterstützungsstrukturen vernetzen. Nur so können Potenziale entfaltet werden, die allein nicht möglich wären. Die TU Braunschweig ist Teil einer der forschungsintensivsten Regionen Europas, doch die damit verbundenen Entwicklungsmöglichkeiten werden bislang noch nicht in vollem Umfang genutzt. Ziel der Universität ist es, sich über Disziplinen hinweg miteinander zu verbinden und noch enger mit unterschiedlichen Playern in der Region zusammenzuarbeiten. Die Hochschule will Partnerschaften mit der Industrie, der Politik und der Gesellschaft eingehen – nicht als Gäste am Tisch der TU Braunschweig, sondern als Mitgestalter einer gemeinsamen Zukunft. Durch die Initiative „Ecoversity – Ecosystem Universität“ baut die TU Braunschweig die Vernetzung konsequent weiter aus. Ein durch das Förderprogramm zukunft.niedersachsen gefördertes Team wird die Initiative in den kommenden Jahren gemeinsam mit weiteren Akteur*innen der Universität und aus der Region intensiv vorantreiben.
16 Teams aus den unterschiedlichen Projekten der Ecoversity-Initiative (unter anderem zu den Themen Alumni, Studierendenmarketing und Internationalisierung) und dem Ecoversity-Hub, 8 Tische, 15-mal fünf Minuten und ein Gong – im Rahmen eines Speeddatings lernten die Teilnehmenden die verschiedenen Projekte und die Menschen dahinter kennen. In kürzester Zeit wurden Inhalte geteilt, Schnittstellen entdeckt und erste Ideen der Zusammenarbeit entwickelt. Bis der Gong zum Weiterziehen aufforderte und neue Gesprächspartner*innen zusammenbrachte.
TU-Präsidentin Angela Ittel begrüßte die Teilnehmenden und betonte, wie wichtig die Vernetzung innerhalb und außerhalb der TU Braunschweig sowie die Beiträge jedes einzelnen Projektes für den Erfolg der Initiative sind.
„Weil sich die Welt um uns herum im Allgemeinen verändert, muss sich mit ihr auch die Wissenschaft im Speziellen verändern und stärker vernetzten. Dieser Aufgabe stellt sich die TU Braunschweig aktiv mit ihren Mitgliedern. Alle die diese Transformation begleiten wollen, unsere Changemaker aus verschiedensten Fachrichtungen, bringen die Kooperation zu Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft voran. Dadurch werden wir unsere Stärken bündeln und so die Möglichkeiten dieser Region viel effektiver nutzen können. Alle sind eingeladen sich zu beteiligen!“ so Angela Ittel.
Das Projektteamtreffen im Science and Art Lab markiert den Beginn eines spannenden Prozesses. Nun gilt es, die im Speeddating geknüpften Kontakte und erste Ideen für gemeinsame Aktionen weiterzuverfolgen und mit Leben zu füllen.