Kohleausstieg in Nordrhein-Westfalen 15. April 2026 | 13.15 Uhr - 14.45 Uhr
Das Wasserbauseminar ist eine gemeinsame Veranstaltung der Abteilungen Wasserbau und Gewässermorphologie, Hydrologie und Flussgebietsmanagement, Abfall- und Ressourcenwirtschaft und Hydromechanik, Küsteningenieurwesen und Seebau. Das Wasserbauseminar findet im jeweils mittwochs von 13:15 bis 14:45 Uhr statt. Die Vorträge werden im Regelfall in Präsenz (BI 84.2) und in Ausnahmefällen digital (über die Lehrplattform Stud.IP) stattfinden.
Auch externe Interessierte haben die Möglichkeit, sich die Vorträge des Wasserbauseminars als Gasthörer*innen anzuhören. Die Anmeldung hierzu ist semesterweise im März/April sowie im September/Oktober möglich.
Im Rahmen des Kohleausstiegs in Nordrhein-Westfalen werden die beiden Tagebaurestlöcher Hambach und Inden renaturiert. Hierfür werden die Tagebaulöcher, beginnend im Jahr 2030, über einen Zeitraum von ca. 40 Jahren mit Wasser befüllt. Für die dadurch entstehenden Tagebauseen sind das Einleitbauwerk, betriebliche Seezugänge und in bestimmten Bereichen Ufersicherungen zu planen. Das Einleitbauwerk muss über die gesamte Befülldauer der Seen einsatzbereit bleiben und muss dementsprechend konzipiert werden. Die betrieblichen Seezugänge sollen über einen Ponton und Anlegesystem die dauerhafte Wasserseitige Zugänglichkeit der Uferbereiche für schwere Baugeräte sicherstellen. Durch die große Fläche der gefüllten Seen können während Sturmereignissen Wellen von über 2 m auf dem Hambachsee und Wellen von ca. 0,9 m auf dem Indesee entstehen. Die Ufer in besonders exponierten Lagen müssen so abgesichert werden, dass sie diesen Belastungen standhalten und dabei die örtlichen Umlagerungen möglichst gering halten.
Referent*in
Eckard Schmidt, Tractebel GmbH, Hamburg
Zur Website der Veranstaltung →
Veranstaltung im Kalender speichern →