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Frühling im Pflanzenreich 17.03.2019 | 14:00 Uhr - 15:30 Uhr

Während die Gartenstauden erst ihre Blätter und Blüten anlegen und entwickeln müssen, benötigen Zwiebel- und Knollenpflanzen diese Anlaufzeit nicht. Wenn die äußeren Bedingungen stimmen, brauchen sie sich „nur“ noch zu entfalten. Faszinierend ist das perfekte „timing“ mit dem eine Blütenwelle in die andere hineinflutet. An Krokusse, Winterlinge und Schneeglöckchen schließen sich nun nahtlos Strahlenanemonen, Blausternchen, Gelbstern, Schneestolz, Puschkinien, Vorfrühlings-Alpenveilchen, Lerchensporn und Wildnarzissen an. Im Botanischen Garten blühen Zurzeit auch viele Gehölze, wie Kornelkirsche, Korkenzieherhasel und Duftmahonie. Die Knospen der Tulpen-Magnolie im Bauerngarten zeigen auch schon ein wenig Farbe. Die Blüten der Frühjahrsblüher sind nicht nur für unsere Psyche wichtig. Sie sind lebensnotwendig für alle Insekten, die hungrig und ausgezehrt aus der Winterruhe erwachen. Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele andere suchen im März und April besonders eifrig Blüten nach Pollen und Nektar ab. Bei hoffentlich schönem und sturmfreiem Wetter möchte ich mit den Teilnehmern die erste Sonntagsführung in diesem Jahr beginnen.

Referent/in

Michael Kraft, Leiter des Botanischen Gartens

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