24. März 2026 | Notizblog

DFG-Rundgespräch „Chemische und Thermische Verfahrenstechnik“

Am 17. und 18. März 2026 trafen sich 25 Vertreter*innen, darunter vier Fachkollegiaten, aus ganz Deutschland zum DFG-Rundgespräch „Chemische und Thermische Verfahrenstechnik“ im Neuen Senatssaal der TU Braunschweig. Neben aktuellen Informationen aus der DFG-Geschäftsstelle zu übergeordneten Themen der DFG-Förderung, zu Statistiken und zur Fördersituation für koordinierte Programme wurden sieben Themenvorschläge für mögliche Schwerpunktprogramme vorgestellt und diskutiert.

Teilnehmende am DFG-Rundgespräch „Chemische und Thermische Verfahrenstechnik“ an der TU Braunschweig am 17. und 18. März 2026. Bildnachweis: Stephan Scholl/TU Braunschweig

Nachdem die Einrichtung neuer Schwerpunktprogramme für ein Jahr ausgesetzt wurde, können zum 15. Oktober 2026 wieder neue Einrichtungsanträge gestellt werden. Themenvorschläge behandelten z. B. „Neue Materialpaarungen in Verdampfungs- und Kondensationsprozessen“ oder „Schlecht definierte Mischungen“. Ersteres ist von besonderer Relevanz im Kontext der Wärmewende in der Prozessindustrie, bei der die Integration von offenen und geschlossenen Wärmepumpen eine Erhöhung der Energieeffizienz von Produktionsprozessen eröffnen soll. Schlecht definierte Mischungen treten insbesondere bei prozessinternen oder übergreifenden Recyclingverfahren auf, in denen vielkomponentige Mischungen aufgearbeitet und Wertkomponenten für eine Rezyklierung aufgearbeitet werden sollen. Beispiele finden sich u.a. beim Kunststoff- oder Batterierecycling. Ein weiterer Themenschwerpunkt betraf Forschungsfragestellungen aus der Elektrochemie bzw. der elektrochemischen Verfahrenstechnik.

Da fast alle dieser Fragestellungen das Zusammenwirken aus unterschiedlichen Fachdisziplinen erfordern, soll das nächste DFG-Rundgespräch „Chemische und Thermische Verfahrenstechnik“ 2027 zusammen mit dem Fachkollegium „Systemverfahrenstechnik“ durchgeführt werden.